BWL-Artikel

Was sind Anlagevermögen und Umlaufvermögen?

Das Gesamtvermögen eines Unternehmens setzt sich zusammen aus Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Doch was versteht man unter diesen beiden Vermögensformen und worin unterscheiden sie sich voneinander? Darum soll es in diesem Artikel gehen, der außerdem aufzeigt, was mit der Vermögensintensität sowie der Umlaufintensität gemeint ist und was es mit dem (Net) Working Capital auf sich hat. Was gehört zum Anlagevermögen? Gemäß § […]

Was ist ein Vollkaufmann?

Der Vollkaufmann ist zunächst ein Begriff, der im heutigen Handelsrecht offiziell nicht mehr existiert. Als 1998 das deutsche Handelsrecht durch das Handelsrechtsreformgesetz reformiert wurde, hob man unter anderem die frühere Unterscheidung des Minderkaufmanns vom Vollkaufmann auf, zugunsten einer logischeren und einfacheren Regelung: Nach HGB ist Kaufmann, wer ein Handelsgewerbe betreibt (klassischer Normalfall, § 1 HGB), wer von der im HGB normierten Berechtigung Gebrauch macht, zum […]

Was ist das Handelsgesetzbuch?

Für Kaufleute in Deutschland ist das Handelsgesetzbuch die wichtigste rechtliche Basis. Es regelt Bilanzierung und Buchführung und gibt die grundsätzlichen Regeln für die einzelnen Handelsgesellschaften wie KG oder OHG vor. Vorbild war der französische Code de Commerce von 1807, als 1861 das erste Handelsgesetzbuch in Kraft trat. Hier erfahren Sie einiges über die Ursprünge und Gliederung des Handelsgesetzbuches. Entstehung des Handelsgesetzbuches Bis zur Einführung […]

Was ist eine Kaufpreisallokation?

Bei einer Kaufpreisallokation (Purchase Price Allocation/ PPA) handelt es sich um eine Methode, die sich im betrieblichen Rechnungswesen anwenden lässt. Ursprünglich stammt sie aus den USA, erfreut sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts jedoch auch international einer zunehmenden Beliebtheit. Im Falle einer Unternehmensbeteiligung bewertet sie nicht nur nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch den gekauften Unternehmenswert. Schulden, stille Reserven und Vermögenswerte stehen […]

Größenklassen HGB

Das Handelsgesetzbuch (HGB) definiert Größenklassen, die den Umfang der Rechnungslegung sowie deren Veröffentlichung regeln. Die Größe der Kapitalgesellschaft bestimmt die Anforderungen an die Rechnungslegung, deren Veröffentlichung sowie die Prüfung durch einen externen Abschlussprüfer (Due Diligence). Kleinere Gesellschaften müssen einen geringeren Umfang und Detaillierungsgrad offen legen. Größenklasse bestimmt Umfang der Rechnungslegung Die Verpflichtung zur Rechnungslegung ist im Handelsgesetzbuch (§238 Abs. 1 HGB) festgelegt. Mit der Rechnungslegung berichtet das Unternehmen über Lage und Entwicklung sowie die Verwendung […]