Ihr 10-Schritte-Plan für einen reibungslosen, internationalen M&A-Prozess
Warum diese Checkliste entscheidend ist
Eine globale Due Diligence ist komplex: Investoren aus verschiedenen Ländern, Dokumente in unterschiedlichen Sprachen, strenge Datenschutzanforderungen und enormer Zeitdruck. Wer seinen virtuellen Datenraum nicht sorgfältig vorbereitet, riskiert Verzögerungen, Vertrauensverlust – und im schlimmsten Fall das Scheitern des gesamten Deals.
Diese Checkliste hilft Ihnen, typische Fehler zu vermeiden und Ihren Datenraum so aufzusetzen, dass internationale Investoren, Anwälte und Berater effizient arbeiten können.
Die Zielgruppe dieser Checkliste
- CFOs und Finanzvorstände, die einen Unternehmensverkauf oder eine Finanzierungsrunde vorbereiten
- M&A-Berater und Investmentbanker, die Transaktionen für ihre Mandanten steuern
- Rechtsanwälte in Wirtschaftskanzleien, die Due-Diligence-Prüfungen begleiten
- Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen, die erstmals einen strukturierten Exit-Prozess durchlaufen
- Private-Equity- und Venture-Capital-Manager, die Zielunternehmen international prüfen
Die häufigsten Schmerzen bei globaler Due Diligence
Bevor Sie die Checkliste durcharbeiten, erkennen Sie sich hier wieder?
✗ Dokumente liegen in verschiedenen Sprachen vor – Investoren verstehen zentrale Verträge nicht ✗ Externe Übersetzungsdienstleister kosten Zeit, Geld und gefährden die Vertraulichkeit ✗ Die Ordnerstruktur im Datenraum ist unübersichtlich – Bieterfragen häufen sich ✗ Sensible Daten werden über unsichere Kanäle geteilt ✗ Zugriffsrechte sind nicht sauber getrennt – verschiedene Bietergruppen sehen zu viel ✗ Es fehlt ein klarer Zeitplan – Deadlines werden gerissen ✗ Compliance-Anforderungen verschiedener Jurisdiktionen werden übersehen
Wenn auch nur ein Punkt zutrifft, wird Ihnen diese Checkliste helfen.
Die 10-Schritte-Checkliste
☐ Schritt 1: Transaktionsziele und Bieterkreis definieren
Was zu tun ist:
- Legen Sie fest, ob es sich um einen Asset Deal, Share Deal, eine Finanzierungsrunde oder ein Joint Venture handelt
- Identifizieren Sie die voraussichtlichen Bieter und deren Herkunftsländer
- Bestimmen Sie die Sprachen, in denen die Due Diligence durchgeführt wird
- Klären Sie, welche regulatorischen Anforderungen je Jurisdiktion gelten
Warum das wichtig ist: Der Bieterkreis bestimmt die Sprachen, die Rechtsrahmen und die Detailtiefe Ihrer Unterlagen. Ein Investor aus Frankreich hat andere Erwartungen als einer aus den USA oder aus Italien.
💡 Praxis-Tipp: Erstellen Sie eine Matrix: Bieter × Sprache × Jurisdiktion × benötigte Dokumentenkategorien. So sehen Sie sofort, wo Übersetzungsbedarf entsteht.
☐ Schritt 2: Dokumenteninventur durchführen
Was zu tun ist:
- Erstellen Sie eine vollständige Bestandsliste aller relevanten Dokumente
- Kategorisieren Sie nach Themengebieten:
- Finanzen (Jahresabschlüsse, Steuerbescheide, Budgetplanungen)
- Recht (Gesellschaftsverträge, Handelsregisterauszüge, Prozesslisten)
- Verträge (Kunden, Lieferanten, Miet- und Leasingverträge)
- Personal (Arbeitsverträge, Betriebsvereinbarungen, Pensionsrückstellungen)
- IP und Technologie (Patente, Marken, Lizenzen, Quellcode-Dokumentation)
- Compliance (Genehmigungen, Umweltgutachten, Datenschutz-Dokumentation)
- Immobilien (Grundbuchauszüge, Mietverträge, Gutachten)
- Markieren Sie Dokumente, die nur in einer Sprache vorliegen
- Identifizieren Sie fehlende Dokumente und setzen Sie Fristen für die Beschaffung
Warum das wichtig ist: Nichts verzögert einen Deal mehr als fehlende Unterlagen. Internationale Bieter erwarten eine vollständige, professionell aufbereitete Dokumentation.
💡 Praxis-Tipp: Nutzen Sie eine Standardstruktur wie den AICPA Due Diligence Index oder den vom Berater vorgegebenen Request-List-Standard als Ausgangsbasis.
☐ Schritt 3: Sprachbarrieren systematisch lösen
Was zu tun ist:
- Identifizieren Sie alle Dokumente, die für internationale Bieter übersetzt werden müssen
- Priorisieren Sie: Welche Dokumente sind deal-kritisch (z. B. Gesellschaftsvertrag, wesentliche Kundenverträge, Jahresabschlüsse)?
- Klären Sie, ob beglaubigte Übersetzungen erforderlich sind oder Arbeitsübersetzungen ausreichen
- Prüfen Sie, wie Sie Übersetzungen sicher und vertraulich anfertigen können – ohne Dokumente an externe Dienstleister zu senden
Das typische Problem: Bei einer internationalen Transaktion liegen schnell hunderte Dokumente in der Landessprache vor. Externe Übersetzungsbüros sind teuer (oft 0,15–0,25 € pro Wort), langsam (Tage bis Wochen Vorlaufzeit) und stellen ein erhebliches Vertraulichkeitsrisiko dar. Sensible Vertragsinhalte, Finanzdaten und strategische Informationen verlassen die sichere Umgebung.
🚀 So löst docurex® dieses Problem – mit docuKI-Translate:
Mit dem neuen Modul docuKI-Translate können Sie Dokumente direkt im Dokumentenviewer in Echtzeit übersetzen lassen – ohne ein einziges Dokument herunterladen oder an Dritte senden zu müssen.
Die Vorteile im Überblick:
- Echtzeitübersetzung direkt im Viewer – Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und weitere Sprachen
- Seitengenaue Synchronisation: Beim Blättern passt sich die Übersetzung automatisch an
- Download als TXT-Datei zur Offline-Nutzung oder Weiterverarbeitung
- 100 % lokal verarbeitet – die KI läuft in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland
- Keine Cloud, keine externen Server, keine Drittanbieter – vollständig DSGVO-konform
- Drastische Kosten- und Zeitersparnis gegenüber klassischen Übersetzungsdienstleistern
Konkret bedeutet das: Ein französischer Investor kann einen deutschen Gesellschaftsvertrag direkt im Datenraum auf Französisch lesen – seitengenau, in Sekunden, ohne dass das Dokument jemals die sichere Umgebung verlässt.
☐ Schritt 4: Professionelle Ordnerstruktur aufbauen
Was zu tun ist:
- Erstellen Sie eine logische, einheitliche Ordnerstruktur mit klarer Nummerierung
- Verwenden Sie eine zweisprachige Benennung (z. B. Deutsch/Englisch) für Ordner und Unterordner
- Halten Sie sich an marktübliche Standards:
- Legen Sie eine einheitliche Dateibenennungskonvention fest (z. B.
[Kategorie]_[Dokumententyp]_[Datum]_[Version]) - Erstellen Sie ein Index-Dokument (Table of Contents), das alle hochgeladenen Dokumente auflistet
Warum das wichtig ist: Investoren und ihre Berater bewerten nicht nur den Inhalt, sondern auch die Professionalität der Aufbereitung. Eine chaotische Struktur signalisiert mangelnde Sorgfalt – und wirft Fragen auf, ob das Unternehmen auch operativ gut organisiert ist.
☐ Schritt 5: Zugriffsrechte und Berechtigungen granular konfigurieren
Was zu tun ist:
- Definieren Sie Benutzergruppen (z. B. Verkäuferseite, Bieter A, Bieter B, Rechtsberater, Steuerberater)
- Vergeben Sie Rechte auf Ordner- und Dokumentenebene:
- Nur Ansicht (View Only)
- Ansicht mit Wasserzeichen
- Download erlaubt / nicht erlaubt
- Drucken erlaubt / nicht erlaubt
- Stellen Sie sicher, dass verschiedene Bieter niemals gegenseitig auf ihre Bereiche zugreifen können
- Aktivieren Sie dynamische Wasserzeichen mit Benutzername, Datum und IP-Adresse
- Richten Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle Benutzer ein
- Dokumentieren Sie die Berechtigungsmatrix schriftlich
Warum das wichtig ist: Bei einem kompetitiven Bieterprozess darf Bieter A unter keinen Umständen sehen, welche Dokumente Bieter B erhalten hat. Datenlecks in dieser Phase können den gesamten Deal gefährden und haftungsrechtliche Konsequenzen haben.
💡 Praxis-Tipp: Richten Sie einen separaten „Clean Room“-Bereich für besonders sensible Informationen ein (z. B. Kundenlisten mit Namen, Gehaltsdetails der Geschäftsleitung), der erst in Phase 2 der Due Diligence freigeschaltet wird.
☐ Schritt 6: Dokumente auf Vollständigkeit und Qualität prüfen
Was zu tun ist:
- Prüfen Sie jedes Dokument auf Lesbarkeit (keine schlecht gescannten PDFs, keine abgeschnittenen Seiten)
- Stellen Sie sicher, dass alle Dokumente text-durchsuchbar sind (OCR bei gescannten Dokumenten)
- Überprüfen Sie die Aktualität: Sind Handelsregisterauszüge, Grundbuchauszüge und Steuerbescheide auf dem neuesten Stand?
- Entfernen Sie Duplikate und veraltete Versionen
- Schwärzen Sie bei Bedarf Informationen, die in dieser Dealphase noch nicht offengelegt werden sollen
- Lassen Sie einen internen Testlauf durchführen: Bitten Sie einen Kollegen, als „Test-Investor“ den Datenraum zu prüfen
Warum das wichtig ist: Ein Investor, der ein unlesbares Dokument findet, stellt eine Frage im Q&A. Multiplizieren Sie das mit 10 Bietern und 500 Dokumenten – und Sie haben ein Q&A-Chaos, das Ihren Deal um Wochen verzögert.
☐ Schritt 7: Q&A-Prozess vorbereiten
Was zu tun ist:
- Richten Sie einen strukturierten Q&A-Bereich im Datenraum ein
- Definieren Sie den Workflow: Wer beantwortet Fragen aus welchem Fachbereich?
- Legen Sie Antwortfristen fest (Best Practice: 24–48 Stunden für Standardfragen)
- Bereiten Sie FAQ-Dokumente vor für absehbare Standardfragen (z. B. „Warum gab es 2023 einen Umsatzrückgang?“)
- Bestimmen Sie, welche Fragen zentral vom M&A-Berater und welche direkt vom Management beantwortet werden
- Stellen Sie sicher, dass fremdsprachige Fragen schnell verstanden und beantwortet werden können
🚀 docuKI-Translate hilft auch hier: Wenn ein spanischer Investor eine Frage auf Spanisch stellt, die sich auf ein deutsches Dokument bezieht, können Sie das betreffende Dokument in Sekunden auf Spanisch einsehen – und die Frage präzise und schnell beantworten. Kein Warten auf Übersetzungsdienstleister.
☐ Schritt 8: Compliance und Datenschutz sicherstellen
Was zu tun ist:
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Datenraum-Anbieter DSGVO-konform arbeitet
- Prüfen Sie, ob Daten in EU/EWR-Rechenzentren gespeichert werden
- Klären Sie, ob der Anbieter über eine ISO 27001-Zertifizierung verfügt
- Stellen Sie sicher, dass keine Daten an Drittanbieter (z. B. Cloud-KI-Dienste wie ChatGPT, Google Translate oder DeepL) übermittelt werden – auch nicht für Übersetzungen oder KI-Analysen
- Bereiten Sie NDAs (Vertraulichkeitsvereinbarungen) vor, die jeder Bieter vor Datenraumzugang unterzeichnen muss
- Prüfen Sie besondere Compliance-Anforderungen:
- Außenwirtschaftsrechtliche Beschränkungen bei Investoren aus bestimmten Ländern
- Branchenspezifische Regulierung (z. B. BaFin bei Finanzunternehmen, Kartellrecht)
- Datenschutz bei Mitarbeiterdaten (Betriebsrat einbeziehen!)
Warum das wichtig ist: Ein Datenschutzverstoß während einer Due Diligence kann nicht nur Bußgelder nach sich ziehen, sondern auch den Deal platzen lassen. Internationale Investoren achten zunehmend darauf, dass der gesamte Transaktionsprozess compliant abläuft.
🚀 Der docurex®-Vorteil: Alle KI-Features – einschließlich docuKI-Translate – laufen vollständig lokal in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland. Keine Cloud-Anbindung, keine externen API-Calls, keine Datenübertragung an Dritte. Ihre sensiblen Transaktionsdaten verlassen zu keinem Zeitpunkt die sichere Infrastruktur.
☐ Schritt 9: Aktivitäten überwachen und Reporting einrichten
Was zu tun ist:
- Aktivieren Sie detailliertes Audit-Logging: Wer hat wann welches Dokument geöffnet, wie lange angesehen, heruntergeladen oder gedruckt?
- Richten Sie automatische Benachrichtigungen ein (z. B. bei erstmaligem Login eines Bieters, bei Zugriff auf besonders sensible Dokumente)
- Erstellen Sie regelmäßige Aktivitätsreports für das Deal-Team:
- Welche Bieter sind besonders aktiv? (Kaufinteresse-Indikator!)
- Welche Dokumente werden am häufigsten eingesehen?
- Welche Bieter haben den Datenraum noch nicht betreten?
- Nutzen Sie die Erkenntnisse für die Verhandlungsstrategie
Warum das wichtig ist: Die Aktivitätsdaten im Datenraum sind ein mächtiges strategisches Werkzeug. Wenn Bieter A den Finanzbereich intensiv studiert, aber den IP-Bereich ignoriert, gibt das Hinweise auf Bewertungsschwerpunkte.
💡 Praxis-Tipp: Ein Bieter, der plötzlich aufhört, den Datenraum zu nutzen, verliert möglicherweise das Interesse. Reagieren Sie proaktiv.
☐ Schritt 10: Go-Live-Simulation und Soft Launch
Was zu tun ist:
- Führen Sie 48 Stunden vor dem offiziellen Go-Live einen vollständigen Testlauf durch
- Bitten Sie interne Stakeholder und den M&A-Berater, den Datenraum aus Investorenperspektive zu testen
- Prüfen Sie insbesondere:
- Funktionieren alle Links und Dokumente?
- Ist die Ordnerstruktur intuitiv?
- Stimmen die Zugriffsrechte? (Kann Bieter A wirklich nur seinen Bereich sehen?)
- Funktioniert die Übersetzungsfunktion für fremdsprachige Dokumente?
- Werden Wasserzeichen korrekt angezeigt?
- Funktioniert der Q&A-Workflow?
- Lässt sich der Datenraum auch auf mobilen Geräten problemlos nutzen?
- Erstellen Sie eine Kurzanleitung für Bieter (Dataroom Instruction Guide) in den relevanten Sprachen
- Definieren Sie einen Support-Kanal für technische Fragen der Bieter
Warum das wichtig ist: Der erste Eindruck zählt. Wenn ein Bieter beim ersten Login auf defekte Dokumente oder eine verwirrende Struktur stößt, prägt das seine Wahrnehmung des gesamten Deals.
Zusammenfassung: Ihre Checkliste auf einen Blick
Warum docurex® der richtige Partner für Ihre globale Due Diligence ist
Bei internationalen Transaktionen brauchen Sie mehr als nur einen Speicherort für Dokumente. Sie brauchen eine Plattform, die Sprachbarrieren abbaut, höchste Sicherheitsstandards erfüllt und Ihren Deal beschleunigt.
docuKI-Translate: Die Sprache Ihres Deals
Das neue KI-basierte Modul docuKI-Translate beseitigt eine der größten Hürden bei globalen Transaktionen: die Sprachbarriere.
✅ Echtzeitübersetzung direkt im Dokumentenviewer – kein Medienbruch
✅ Seitengenaue Synchronisation – beim Blättern passt sich die Übersetzung an
✅ Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und weitere Sprachen
✅ Download als TXT-Datei – für Offline-Nutzung und Weiterverarbeitung
✅ Keine externen Dienste, keine Cloud, keine API-Calls an Dritte
✅ 100 % lokal in einem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland
✅ Vollständig DSGVO-konform – sensible Deal-Daten verlassen nie die sichere Umgebung
✅ Massive Kosten- und Zeitersparnis gegenüber klassischen Übersetzungsdienstleistern
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Olga Ziesel ist leidentschaftliche Texterin und Expertin für Pressearbeit. Sie bloggt regelmässig auf Text-Center.com und im Blog der Webagentur Awantego.com.







