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Due Diligence

Letter of Intent

Ein Letter of Intent (LOI) stellt bei Unternehmenskäufen und -verkäufen ein wichtiges Dokument dar, gleichwohl es sich bei ihm nur um eine Absichtserklärung handelt, die in Bezug auf den Vertragsabschluss rechtlich unverbindlich ist. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass diese Erklärung, die die wesentlichen Eckpunkte der Verhandlungen vor oder nach einer Due Diligence zusammenfasst, für beide Parteien von enormer Wichtigkeit sein kann.

Bei der Gestaltung eines LOI ist für beide Parteien äußerste Vorsicht geboten, da es sich bei der Absichtserklärung nach deutschem Recht um ein unbekanntes Rechtsinstitut handelt und daher grundsätzlich eine andere Rechtsfolge eintritt wie bei Vorverträgen oder Optionen, die als vermeintlich ähnliche Rechtsinstitute einen ganz anderen Stellenwert in der Rechtsprechung genießen.

Charakterisierung eines Letter Of Intent

due diligence stepsMit einem LOI soll die Ernsthaftigkeit der Gespräche sowie der Wille zum Abschluss eines möglichen Vertrages festgehalten werden, keinesfalls soll durch die entstandene Absichtserklärung jedoch ein Anspruch (Beispiel: Anspruch auf Abschluss eines Vertrags) sowie daraus erwachsene Verpflichtungen wie etwa Schadensersatzpflichten entstehen. Ein Abbruch der Verhandlungen soll für beide Parteien jederzeit möglich sein, ohne dass die offengelegten sensiblen Daten Schaden anrichten können.

Wäre dieser Sachverhalt nicht gegeben, könnten die Gesprächspartner selbst dann eine Zusammenarbeit in Erwägung ziehen, wenn sie größere und unüberbrückbare Differenzen feststellen, einen Abbruch der Verhandlungen jedoch scheuen, da sie dem Verhandlungspartner schon zu viele unternehmensinterne Informationen offen gelegt haben und befürchten, dass dieser Informationsaustausch negative Folgen für den weiteren Unternehmensfortbestand haben könnte.

Geheimhaltungsvereinbarungen, Exklusivitätsklauseln sowie Vernichtungs- und Herausgabeansprüche erhaltener Dokumente und Konventionalstrafen bei Missachtung der Vereinbarungen schützen die Verhandlungspartner. Es ist wichtig darauf zu achten, die Formulierungen der Absichtserklärungen so zu wählen, dass im Falle eines Rechtsstreits die Niederschriften auch im Hinblick auf eine gerichtliche Auslegung eindeutig sind und keine Zweifel zulassen.

Weicher und harter LOI und Abgrenzung zum Vorvertrag

In der Literatur wird zwischen einem „harten“ und einem „weichen“ LOI unterschieden. Während der weiche LOI lediglich bestätigen soll, dass zwei Parteien in ernsthaften Verhandlungen stehen und dies schriftlich bestätigen, ist der harte Letter of Intend grundsätzlich konkreter gefasst und enthält auch einige rechtlich bindende Erklärungen.

Neben Geheimhaltungsvereinbarungen und Exklusivitätsklauseln, die auch Bestandteil eines weichen LOI sein können, sind hier besonders Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten zu nennen. Die Vereinbarungen beziehen sich jedoch auf jeden Fall auf wesentliche Vertragsbestandteile wie den Verkaufspreis oder die Beschaffenheit des Verkaufsgegenstands. Der Verkaufsgegenstand ist dabei in aller Regel die Firma oder zumindest ein Unternehmensteil.

Obwohl der harte LOI detaillierter ist und sich vom weichen LOI unterscheidet, muss er doch von einem Vorvertrag als schuldrechtlichem Vertrag mit der Verpflichtung zum späteren Abschluss eines Vertrages abgegrenzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Memorandum of Understanding (MoU), das seinen Ursprung im englischen Sprachraum hat, und eine Absichtserklärung zwischen mehreren Verhandlungspartnern darstellt. Im deutschen Sprachgebrauch werden LOI und MoU oftmals synonym verwendet, was rechtlich gesehen aber keinerlei Bedeutung hat. Vielmehr ist die inhaltliche Gestaltung der Absichtserklärungen wichtig.

Bestandteile eines LOI

UnterschriftEin LOI fasst die wesentlichen Eckpunkte der Verhandlungen zusammen, demnach werden die Vertragspartner in der Absichtserklärung explizit genannt und deren bekundetes Interesse an der geplanten Transaktion herausgestellt. Die bisherigen Gesprächsergebnisse werden zusammengefasst und die Kernaussagen verdichtet. Häufig werden hier Preiskorridore oder exakte Preise definiert. Außerdem wird das Transaktionsvorhaben konkretisiert, das heißt, es erfolgt eine genaue Beschreibung über das zu veräußernde Objekt, den Käufer und den Verkäufer sowie ein detaillierter Zeitplan über die angestrebten Zwischenziele.

Innerhalb dieses zeitlichen Rahmens erfolgt eine sogenannte Due-Diligence-Prüfung, bei der eine sorgfältige Risikoprüfung und eine Analyse der Stärken und Schwächen des Objekts durchgeführt wird. Diese Stärken und Schwächen beeinflussen die Wertfindung des Objekts unter Umständen sehr und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Preisfindung beim Unternehmensverkauf.

Im gleichen Atemzug erfolgt auch die Vollmachterteilung zugunsten einer der Kaufobjekt prüfenden Partei sowie die spezifische Festlegung von Befristungen, Bedingungen in Form der Offenlegung der Finanzierungsstruktur des Käufers und etwaiger Vorbehalte, die möglicherweise im Raum stehen und von den Beteiligten geäußert werden können. Gängige Praxis ist die Unterzeichnung einer Geheimhaltungserklärung der beteiligten Parteien, in der sie sich zur Wahrung der unternehmensinternen relevanten Informationen verpflichten.

Die Festlegung von Sanktionen bei Zuwiderhandlungen ist in Form von Konventionalstrafen obligatorisch, einzelne Ausnahmen sind je nach Einzelfall möglich. Typisch für einen LOI sind auch Exklusivitätsklauseln, die Verhandlungen eines Vertragspartners mit Dritten verhindern sollen und demnach einen zusätzlichen Schutz der Vertragsparteien darstellen.

In der Regel wird auch ein Herausgabe- und Vernichtungsanspruch von erhaltenen Dokumenten festgeschrieben sowie Beendigungsgründe für laufende Verhandlungen definiert. Abschließend werden Auslagenersatzregelungen festgehalten sowie auf die fehlende Bindungswirkung des LOI hingewiesen.

Tipp: Der ordnungsgemäße Umgang mit den Dokumenten, die für den Abschluss eines LoI notwendig sind, können Sie mit einem virtuellen Datenraum sehr gut überprüfen und praktisch jederzeit rechtssicher dokumentieren.

Die Wichtigkeit des LoI

Ein Letter of Intent ist bei einem Unternehmenskauf und Unternehmensverkauf ein wichtiges Dokument, das einen späteren Vertragsschluss in die Wege leiten soll. Die verhandelnden Partner sollten darauf achten, dass die gewählten Formulierungen zwar den grundsätzlichen und ernsthaften Verhandlungswillen ausdrücken, gleichzeitig jedoch der fehlende Bindungswille („no binding clause“) zweifelsfrei erkennbar ist, sodass es im Falle einer gerichtlichen Prüfung keinen Auslegungsspielraum gibt. Ebenso wichtig ist die Festlegung von Geheimhaltungsvereinbarungen und Exklusivitätsklauseln, die die Verhandlungspartner absichern und dadurch mehr Verhandlungsspielraum schaffen. Darüber hinaus sollte die Frage nach der Übernahme der Kosten gestellt werden. Da beide Parteien an den Verhandlungen teilnehmen, sollten auch beide Parteien zumindest einen Teil der Kosten übernehmen.

Weiterführende Informationen:

Die Consultant des Datenraumanbieters docurex beraten Sie gerne unverbindlich über das übliche Prozedere bei der Nutzung eines Datenraums im Zusammenhang mit einem Betriebsübergang oder einem Letter-of-Intent.

Eine Übersicht über die wesentlichen Inhalte eines Letter-of-Intent finden Sie auf der Webseite der IHK Frankfurt.

Betriebsuebergang

Risiken beim Betriebsübergang (Unternehmensverkauf)

Der Unternehmensverkauf  sowie ein Unternehmenskauf zieht einige Risiken und verschiedene Pflichten für den Verkäufer nach sich. Schon vor dem eigentlichen Übergang ist es notwendig, Mitarbeiter über den anstehenden Verkauf zu informieren und der Verpflichtung der Unterrichtung nachzukommen. Bleibt die Unterrichtung aus, müssen sowohl der bisherige, wie auch der neue Arbeitgeber mit einer Klage auf Schadensersatz oder entgangene Vergütung rechnen und die Folgen der Pflichtverletzung tragen.

Der Betriebsübergang nach § 613a Abs. 5 BGB ist eine heikle und sehr verantwortungsvolle Angelegenheit, in dessen Vorbereitung unterschiedliche Dinge erledigt und im Sinne der Gesetzgebung realisiert werden müssen.

Was ist ein Betriebsübergang?

Die Bezeichnung steht für Unternehmensverkäufe, die aufgrund der zahlreichen gesetzlichen Vorschriften sehr heikel sind und einige Aufmerksamkeit erfordern. Der Übergang basiert auf drei Kriterien, die alle vollständig eingehalten und umgesetzt werden müssen.

Die Leitung, beziehungsweise die Organisationsmacht geht auf eine andere Person über, wobei der Betriebsablauf ohne Veränderung fortgeführt wird. Die Beschäftigung der bisherigen Mitarbeiter steht im Vordergrund und muss auch dann gewährleistet sein, wenn das Unternehmen nur über geringe finanzielle Mittel und ein begrenztes Budget verfügt.

Zum dritten bleiben Kunden- und Lieferantenbeziehung in unveränderter Form erhalten, sodass eine Umstellung oder Abänderung der Geschäftsbeziehungen nach Wünschen des neuen Betriebsinhabers ausgeschlossen ist. Eine eventuelle und vorübergehende Unterbrechung der betrieblichen Tätigkeit kann vorliegen, darf aber bei Betriebsübergängen nicht auf einer Erbschaft oder einer staatlichen Anordnung beruhen. Beim Übergang muss es sich um eine rechtsgeschäftliche Maßnahme handeln, bei der alle Punkte laut Gesetzgebung Beachtung finden und ohne Einschränkung umgesetzt werden.

Der neue Unternehmer muss seinen Mitarbeitern eine 12-monatige Garantie zur Weiterbeschäftigung geben, wodurch Kündigungen im Rahmen des Unternehmenskaufes ausgeschlossen sind.
Lesetipp: Mit einem Datenraum, wie z.B. docurex, können Sie die beim Betriebsübergang notwendigen Pflichten und Informationen rechts-sicher und zuverlässig dokumentieren. Dem Betriebsübergang geht in der Regel eine intensive Prüfung von Vertragsunterlagen in Form einer  Due Diligence und oft eine Absichtserklärung in Form eines „Letter of Intent“ voraus.

Die Unterrichtung von Mitarbeitern ist notwendig

zwei Menschen besprechen etwasNach § 613a BGB muss die Unterrichtung der Mitarbeiter bei Betriebsübergängen rechtzeitig erfolgen und so eine Möglichkeit zum Widerspruch geben. Alle Arbeitnehmer haben einen Monat Zeit, der Übernahme zu widersprechen oder einzelne Punkte, vor allem im Bezug auf ihr Beschäftigungsverhältnis, anzufechten. Die Pflicht zur Unterrichtung der Mitarbeiter betrifft nicht nur den bisherigen, sondern auch den neuen Arbeitgeber. Daher wird dieser Vorgang in der Regel zusammen durchgeführt und bezieht in die Mitteilung zum Unternehmenskauf ein, dass der neue Geschäftsinhaber vorgestellt wird.

Eine mündliche Mitteilung ist unzureichend, da die Unterrichtung im gesetzlichen Sinne der Schriftform bedarf. Auch ein Verzicht von Seiten der Arbeitnehmer bewahrt den bisherigen und neuen Arbeitgeber nicht davor, die Unterrichtung in Schriftform und als persönliche Mitteilung an alle Arbeitnehmer vorzunehmen. Die allgemeine Information der Arbeitnehmer reicht aus, wodurch auf besondere Belange oder die Situation einzelner Beschäftigter im Betrieb nicht eingegangen werden muss.

Einige Inhalte werden allerdings konkret im Gesetz vorgeschrieben, zu denen beispielsweise die unternehmerischen Gründe, eine eventuell geplante Betriebsverlagerung, sowie Änderungen von Arbeitsbedingungen, Arbeitsort oder tarifliche Änderungen gehören. Bis zu einem Zeitraum von 12 Monaten dürfen bisher im Unternehmen tätige Arbeitnehmer im Zuge eines Unternehmensverkaufs nicht gekündigt werden. Im Anschluss ist eine betriebsbedingte Kündigung allerdings möglich, worüber der neue Arbeitgeber im Mitarbeitergespräch und in seiner schriftlichen Information hinweisen muss.

Rechtliche Maßnahmen bei mangelnder oder nicht durchgeführter Mitarbeiterunterrichtung

RichterhammerFehlt die schriftliche Mitteilung der Arbeitnehmer, erhalten diese keine Möglichkeit zum Widerspruch in der gesetzlich vorgeschriebenen Frist. Diese beträgt einen Monat nach Unterrichtung und ist zwingend einzuhalten. Fehlt eine Mitteilung diesbezüglich, haben Arbeitnehmer die Chance, die Widerspruchsfrist einzuklagen und die allgemeingültige Unterrichtungsfrist auf dem Rechtsweg einzufordern. Jeder Arbeitnehmer kann sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung über den Unternehmensverkauf entscheiden, ob er nach dem Betriebsübergang für den neuen Arbeitgeber oder den bisherigen Arbeitgeber tätig sein möchte.

Das heißt, bleibt eine Unterrichtung mit eingehaltener Widerspruchsfrist aus, kann ein Arbeitnehmer Schadenersatz und Vergütungsausfall beantragen, hätte er sich bei Information über die Frist für den bisherigen Arbeitgeber entschieden. Das Bundesarbeitsgericht ist bei Fristversäumnis oder mangelnder Information zu Betriebsübergängen sehr streng, wodurch Arbeitgeber in der Regel einen Ausfall zahlen und Arbeitnehmer im Bezug auf die Rechtsprechung keine Kompromisse eingehen müssen. Eine bereits bestehende Kündigung wird bei fehlender Unterrichtung zum Unternehmensverkauf aber nicht unwirksam und bleibt zu dem Zeitpunkt bestehen, der ohne die Übernahme durch einen neuen Arbeitgeber avisiert war

Fazit: Die zahlreichen Fallstricke bei Betriebsübergängen sollten Unternehmern bewusst sein und dafür sorgen, dass der Vorbereitung, sowie der Informationspflicht viel Aufmerksamkeit zuteil wird. Bleibt die schriftliche Information der Mitarbeiter aus, wird zu spät oder mangelhaft überstellt beziehungsweise nur als Information am schwarzen Brett ausgehangen, begeht der Unternehmer einen folgenschweren Fehler und muss bei Klagen seiner Mitarbeiter mit Schadenersatz haften.

Jeder Mitarbeiter hat das Recht des Widerspruchs, von dem er bei Betriebsübergängen Gebrauch machen und ein Fortführen des Arbeitsverhältnisses beim neuen Arbeitgeber ausschließen kann. Der Arbeitgeber selbst hat innerhalb der nächsten 12 Monate nach Betriebsübergängen keine Möglichkeit, Mitarbeiter zu entlassen oder das Unternehmen umzustellen und markant zu verändern. Dies gilt nicht nur für Mitarbeiteranstellungen und die Fortführung von Arbeitsverhältnissen, sondern auch für die Aufrechterhaltung von Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten.

Due Diligence Unterlagen

Sie verkaufen Ihre Firma? So bereiten Sie die Dokumente für den Due Diligence Prozess vor

Es gibt viele Aspekte, die bei einem Unternehmensverkauf bedacht werden müssen. Dazu gehören die rechtlichen Rahmenbedinungen, die Finanzen, das Personal und noch viel mehr. Zudem müssen sich potentielle Käufer darauf verlassen können, dass ihnen alle relevanten Dokumente vom Verkäuferzur Verfügung gestellt werden.

Diese Unternehmensinformationen strukturiert aufzubereiten hilft nicht nur das Vertrauen während des Verkaufsprozesses aufzubauen, sondern verkürzt auch den Zeitraum den ein potentieller Käufer für die Due Diligence benötigt.

Die drei wichtigsten Schritte, um Ihre Informationen für den Unternehmensverkauf aufzubereiten

Es gibt drei wichtige Faktoren bei der Bereitstellung von Informationen für den Due Diligence Prozess:

  • Der Verkäufer muss sicherstellen, dass alle wichtigen Dokumente verfügbar sind. Es fehlen keine wichtigen Informationen, die Käufer extra erfragen müssen. Es ist wichtig, dass der Verkäufer alle Fragen voraussieht, die der Käufer haben könnte.
  • Alle Dokumente sind logisch strukturiert für die Sichtung durch die Käufer. Die Käufer müssen keine Zeit investieren, um Informationen über den Betrieb zu finden und wichtige Informationen werden nicht vorenthalten. Alle Dokumente müssen klar benannt und für die einfache Durchsicht organisiert sein.
  • Alle Dokumente befinden sich an einem einzelnen, sicheren Ort der allen potentiellen Käufern gleichermaßen Zugriff erlaubt. Durch die Bereitstellung der Dokumente an einem einzelnen, sicheren Ort kann der Verkäufer die Sicherheit der Dokumente garantieren und behält die volle Kontrolle. Die Käufer wissen, dass alle die gleichen Zugriffsrechte auf die Unterlagen haben.

Durch das Investieren von Zeit in die logische Aufbereitung der Dokumente an einer sicheren Zugriffstelle werden ein großer Teil der Ungereimtheiten im Due-Diligence-Prozess vermieden.

Die 7 Kategorien für Dokumente für die Due Diligence

Jedes Unternehmen ist einzigartig und jeder Unternehmensverkauf wird von anderen Faktoren geprägt.
Trotzdem existieren bei jedem Unternehmensverkauf ähnliche Dokumente und Informationen die zur Verfügung gestellt werden müssen, zum Beispiel zur rechtlichen Situation und zu Steuern sowie Unternehmensfinanzen. Durch dieses Wissen wird es einfacher, die Informationen für den Due Diligence Prozess zu gruppieren.

Die sieben Kategorien, nach denen die Dokumente am übersichtlichsten für die Due Diligence gruppiert werden können, sind:

  1. Dokumente zur rechtlichen Situation
  2. Dokumente zu Steuern, Finanzen und Wirtschaft
  3. Dokumente zu Markt, Industrie und Strategie
  4. Dokumente zu Umweltaspekten
  5. Versicherungsdokumente
  6. Dokumente zum technologischen Stand
  7. Dokumente zum Personal

Diese Einteilung macht es Käufern leichter, die wichtigsten Informationen zu finden.

Die Dokumente für den Due Diligence Process aufbewahren

Wenn sie Ihre Dokumente für den Due Diligence Prozess organisiert haben, können diese allen potentiellen Käufern über einen sicheren Online-Datenraum zur Verfügung gestellt werden.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass alle Verhandlungsparteien die selbe Version eines Dokuments sehen und Dokumente nicht ohne die entsprechenden Rechte geändert werden können. Um das zu erreichen wird meist ein spezieller Online-Datenraum-Service verwendet, in dem alle wichtigen Dokumente für die Due Diligence sicher aufbewahrt werden.

Für mehr Informationen zum Ablauf der Due Diligence besuchen Sie www.due-diligence-checkliste.de, um ein kostenfreies, 29 Seiten starkes Ebook herunterzuladen, das alle wichtigsten Themen rund um die Due Diligence kompakt zusammenfasst.

Die Erweiterungen von docurex® im Q3/2015 auf einen Blick

Die docurex® Datenraumlösung glänzt im Q3/2015 mit zahlreichen Verbesserungen und neuen Features:

Eine virtuelle Datenraumlösung wie docurex® muss jederzeit den höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Dies steht selbstverständlich auch bei der Weiterentwicklung von docurex® immer im Vordergrund. Sensible Daten und vertrauliche Unternehmenskommunikation fordern ein Höchstmaß an Sicherheit, was das Stuttgarter Unternehmen durch die Mitgliedschaft bei TeleTrust noch zusätzlich unterstreicht.NeueFeatures_docurex

„SICHER“

Durch die Einführung von „docuShield“ wurde bereits Anfang des Jahres ein zusätzlicher Authentifizierungsfaktor eingeführt. Der physikalische Token erlaubt dem Datenraum-Anwender nur in Kombination mit einer PIN sich bei docurex® erfolgreich anzumelden. Ohne die dazugehörende PIN ist der USB Stick nutzlos. docuShield basiert auf einer Zwei-Wege-Authentifizierung wie sie sich bereits seit langem im Finanzbereich durchgesetzt hat.
Unabhängig von der Nutzung des docuShield-Tokens wird die Passwort Policy seitens des Softwareherstellers permanent überarbeitet und verbessert. So ist die Sicherheit vertraulicher Daten und der Datenschutz auch bei immer heimtückischeren Cyberangriffen stets garantiert.

„EINFACH“

Unter dem Aspekt der intuitiven Benutzung wurde die Ordnerstruktur im virtuellen Datenraum weiterentwickelt und der aus Microsoft-Outlook (Link zu MS-Outlook) bekannten Optik und Benutzerführung angeglichen. Auch innerhalb von docurex® ist es nun möglich die Anzahl neuer und ungelesener Dokumente dick markiert anzuzeigen. So können Anwender auf den ersten Blick erkennen, was seit der letzten Nutzung neu an Informationen hochgeladen wurde. Analog zum Microsoft Vorbild können diese Dokumente mit einem einfachen Rechtsklick als gelesen markiert werden. Durch dieses einfache und benutzerfreundliche UX Design ist keine Einweisung in die Software oder gar Schulung notwendig.

„INDIVIDUELL“

Auch optisch tut sich viel bei docurex®: Die Software kann zum einen mit einem aufgefrischten Interface-Design und einer neu gestalteten Benutzer-Führung aufwarten, selbstverständlich haben die Kunden aber zum anderen auch weiterhin die Möglichkeit, dieses farblich an das Corporate Design ihres Unternehmens anpassen zu lassen.

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Sicher, einfach, individuell – das ist der Anspruch von docurex® an dessen Umsetzung und Weiterentwicklung kontinuierlich gearbeitet wird.

Auch für die kommenden Monate sind bereits weitere zusätzliche Optionen und Verbesserungen in Planung um auch weiterhin das höchste Maß an Sicherheit und Komfort bieten zu können.

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docurex® Datenraum noch sicherer mit der Tokenlösung docuShield

Die virtuelle Datenraumlösung docurex ist bekannt für ihr hohes Maß an Sicherheit und den sicheren Umgang mit sensiblen Daten. Hinzu kommt nun ein zusätzlicher, innovativer Faktor der Authentifizierung – der hochsichere USB-Stick „docuShield“.

schützt Dokumente

USB Token – docuShield schützt Dokumente

docurex® greift hier auf Technologien zurück, die sich im Bereich des elektronischen Zahlungsverkehrs oder bei EC-Karten bereits als sicher und praktikabel etabliert haben.
Ab sofort können Nutzer den docurex® Datenraum zusätzlich mit dem Token „docuShield“ ganz einfach auf- und abschließen. Der physikalische Token in Kombination mit der PIN ermöglicht maximale Sicherheit. Fehlt eine Komponente, wird der Zugriff verweigert – das virtuelle Tor zu den sensiblen Unternehmensdaten bleibt geschlossen. Gerät der persönliche Schlüssel in die falschen Hände, ist er ohne die dazu gehörende PIN völlig nutzlos. Erst wenn die zentral gespeicherte Prüfnummer mit der Seriennummer des Tokens übereinstimmt, wird die Eingabe der PIN-Nummer überhaupt geprüft.
Das Prinzip der Zwei-Wege-Authentifizierung, das dem neuen Feature zu Grunde liegt, hat sich bereits in vielen Branchen bewährt. Es dient dem eindeutigen Identitätsnachweis der Nutzer und bietet zusätzlichen Schutz, da selbst bei den extrem sicheren Standard-Lösungen Sicherheitslücken entstehen können.

„Mit der Einführung des Sicherheitsschlüssels „docuShield“ gehen wir konsequent weiter auf dem Weg zu noch mehr Schutz für sensible Daten“, so der Geschäftsführer der astiga GmbH Matthias Böhmichen. „Für unsere Kunden, die unsere Datenraumlösung docurex® z.B. für Due-Diligence-Prozesse nutzen, spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle.“ Deshalb verfügt der docurex® Datenraum über mehr als 20 Sicherheitsmerkmale, darunter die revisionssichere Aufzeichnung aller Datenraumaktivitäten und eine 256 bit Verschlüsselung. Mit dem Zusatzmodul „docuShield“ wird es für Kunden möglich, einen vollständig abgesicherten Online-Tresor zu betreiben und so maximalen Schutz für sensible Daten zu bekommen.

Die technische Spezifikationen des Tokens:
– User-Code – unveränderbar, auslesbar auf Token
– Serien-Nr. – unveränderbar, auslesbar auf Token
– 128 bit-Schlüssel – wird unauslesbar auf das Token programmiert und auf dem Server geschützt gespeichert

Fast Facts docurex®:

  • gewährt sicheren Zugriff auf sensible und vertrauliche Dokumente
  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • Zertifiziert durch die Fraunhofer Gesellschaft
  • über 20 Sicherheitsmerkmale
  • ausgefeiltes Zugriffsrechte-System
  • Sowohl der Firmensitz als auch der Serverstandort befinden sich in Deutschland
  • Zahlreiche zufriedene Kunden aus den Bereichen Finanzen, Versicherungen, Immobilien und Investitionen
  • 256 bit-Verschlüsselung aller Datenübertragungen
  • Revisionssichere Aufzeichnung aller Aktivitäten

Mehr Informationen zu docuShield erhalten Sie gerne bei Ihrem docurex-Consultant. Nehmen Sie einfach Kontakt zum Berater-Team von docurex auf.

Der beste Zeitpunkt für einen Unternehmensverkauf mit einem Virtuellen Datenraum

Nun taumelt die Europäische Union seit vielen Monaten von einem Krisengipfel zum nächsten und ein wirkliches Ende ist nicht abzusehen. Und schlussendlich prophezeien uns Endzeit-Philosophen das Ende der Welt für den 21.12.2012.

Auch wenn der Maya-Kalender im Alltag europäischer Manager sicher keine Rolle spielt, so ist die wirtschaftliche Stimmung für einen erfolgreichen Unternehmensverkauf genauso wichtig wie die reale wirtschaftliche Lage mit ihren Auftragseingängen und Umsatzzahlen. Das gilt sowohl für die Großwetterlage als auch den Mikrokosmos eines Unternehmens selbst.

Dabei sieht die Realität der deutschen Wirtschaft wie auch die Psychologie des europäischen Marktes weit besser aus, als gemeinhin wahrgenommen:

Der DAX als Konjunkturbarometer hat seit Jahresbeginn 2012 bis Anfang Februar satte 13% Zuwachs verbucht. Aktien als Konjunktur-Frühindikator geben also die Richtung vor: keine Rezession sondern ein stabiles Wirtschaftswachstum.

Der Basis-Zins der EZB, zu dem sich Banken mit Liquidität versorgen können, liegt  bei gerade einmal 1%. Die Banken haben bereits zugegriffen (und sich mit frischer Liquidität eingedeckt) und die noch Ende letzten Jahres drohende Kreditklemme ist vom Tisch. Beste Voraussetzungen also für deutsche Unternehmen, sich für anstehende Veränderungen, Zukäufe oder Zuwächse finanziell abzusichern.

Der Ifo-Geschäftsklima-Index wächst wieder. Er hatte in den letzten Monaten geschwächelt. Nun weist  aber dieser wichtige psychologische Gradmesser wieder nach oben und die Psychologie des Marktes tut ihren Rest. Sie zieht mit.

Und last but not least: Große DAX-Unternehmen wie Daimler realisieren und kommunizieren Mega-Gewinne. Auch das ist nicht nur wirtschaftlich beachtlich sondern auch psychologisch wichtig – nicht nur deshalb da an derart großen Unternehmen, hunderte wenn nicht gar tausende Zulieferer hängen.

So ist also die Eurokrise nach wie vor nicht überwunden. Doch die Vorzeichen für erfolgreiche Business-Deals, Firmenübernahmen und Unternehmens-Verkäufe mit Datenräumen wie docurex liegen auf der Hand. Getreu dem Motto: Wer zuletzt kommt den bestraft das (Geschäfts-)Leben sollten Investoren, institutionelle Anleger und Unternehmer mit ernsthaften Kauf- bzw. Verkaufsabsichten ihre Vorhaben konsequent und zügig angehen. – Es sei denn Sie glauben an den Maya-Kalender.
Mit virtuellen Datenräumen von docurex liegen sie dabei immer auf der richtigen Seite. Wir haben im Online-Datenraum von docurex® übrigens einen gregorianischen Kalender eingebaut. Der funktioniert seit 1582 und im docurex® Datenraum von Anfang an.

Unser Vertriebs-Team berät Sie gerne. Oder testen Sie docurex unverbindlich und kostenfrei.