BWL-Artikel

Wettbewerbsverzerrung – Merkmale und Co.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Handel von Produkten oder das Erbringen von Dienstleistungen auf dem Markt einer Volkswirtschaft. Die Teilnehmer – dies sind die Anbieter und die Nachfrager – stellen sich dabei den Regeln, die der Wettbewerb erfordert. Hierbei spielen die Produktqualität und die Höhe der Verkaufspreise eine entscheidende Rolle. Durch äußere Einflüsse wird diese Wettbewerbssituation verzerrt. Die Volkswirtschaftslehre […]

Das Bundeskartellamt und seine Aufgaben

Das Bundeskartellamt hat die Aufgabe, für einen ehrlichen Wettbewerb zu sorgen. Denn nur ein fairer Wettbewerb garantiert, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die optimalen Produkte und Dienstleistungen zu den bestmöglichen Preisen erhalten! Doch was macht das Bundeskartellamt genau und wie können Unternehmen von den Aufgaben der Behörde profitieren? Die Geschichte des Bundeskartellamts Das Bundeskartellamt wurde im Jahr 1957 durch […]

Cournotscher Punkt – was ist das?

Im 19. Jahrhundert entwickelte der Wirtschaftswissenschaftler Antoine Cournot eine Theorie darüber, wie sich ein Monopolunternehmen verhält. Diese Theorie ist als Cournotscher Punkt bekannt. Nach Cournot wird ein solches Unternehmen weniger produzieren, als wenn es auf einem Wettbewerbsmarkt tätig wäre. Das liegt daran, dass das Monopolunternehmen  höhere Preise für seine Produkte verlangen kann als ein Unternehmen auf einem Wettbewerbsmarkt. Erfahren Sie mehr über dieses […]

Was ist ein Kartell?

Der Begriff „Kartell“ bezeichnet zweckmäßige Absprachen von mindestens zwei selbstständig agierenden Unternehmen. Das Ziel ist die Erlangung von Wettbewerbsvorteilen, wobei der Wettbewerb durch die Bildung eines Kartells verzerrt ist. Aus diesem Grund sind Kartelle in Deutschland in vielen Fällen verboten, ein Verstoß gegen das Kartellgesetz zieht folglich eine hohe Geldstrafe nach sich. Eine kurze Geschichte der […]

Just-in-time – eine besondere Form der Produktion

Just-in-time (kurz JIT) beschreibt eine Strategie in der Produktion, bei der das Liefern der erforderlichen Materialien erst dann erfolgt, wenn diese im Produktionsprozess benötigt werden. Unternehmen, die Just-in-time agieren, streben einen zeitlich optimalen Materialfluss an. Somit kann die gesamte Wertschöpfungskette schlank gehalten werden. Just-in-time-Strategie – Was bedeutet das für Unternehmen? Der ganze Materialfluss ist so gestaltet, dass dieser zeitlich genau auf die Produktion […]

Was ist ein Oligopol?

In den Wirtschaftswissenschaften (Mikroökonomie) bezeichnet das Oligopol (Angebotsoligopol) eine Marktform, in der für ein ökonomisches Gut viele Nachfrager wenigen Anbietern gegenüberstehen. Das Oligopson (Nachfrageoligopol) ist der umgekehrte Fall, in dem viele Anbieter an wenige Nachfrager verkaufen müssen. Oligopol setzt sich aus dem altgriechischen olígos „wenig, gering“ und polein „Handel treiben“ zusammen. – viele Nachfrager, wenig Anbieter – einzelne Marktteilnehmer halten große Marktanteile – intensiver Wettbewerb – Preisabsprachen sind leicht möglich. Beispiele für Oligopole sind der […]

Was ist ein Monopol?

In den Wirtschaftswissenschaften bezeichnet das Monopol (Angebotsmonopol) eine Marktform, in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter vorhanden ist. Dem Monopolisten steht eine Vielzahl von Nachfragern gegenüber. Reine Monopole sind in Marktsituationen denkbar, in denen nur in einem kleineren Teilbereich Monopolstrukturen herrschen. Umgangssprachlich werden auch das „Gewaltmonopol des Staates“ oder das „Informationsmonopol„ zitiert. Übersetzen lässt sich der Begriff Monopol mit „Alleinverkauf“. Das lateinische „monoplium“ […]