Franchise ist ein System, das vor allem jungen Unternehmern oft von Investoren nahegelegt wird, um schnell sichtbare Erfolge zu feiern. Dabei sind die Methoden, mit denen einige Franchisegeber zusätzliche Einnahmen von ihren Partnern generieren, nicht unumstritten. Mit der Partnerschaft in einem Franchisenetzwerk lassen sich Firmen aufbauen und erfolgreich führen. Vor allem im Gastronomie- und Eventbereich erfreut sich das System daher…
Während natürliche Personen auf ihr Einkommen eine Einkommenssteuer zahlen müssen, ist das bei juristischen Personen die Körperschaftssteuer. Grundlage ist das Körperschaftssteuergesetz (KStG). Berechnet wird die Körperschaftssteuer aus dem handelsrechtlichen Jahresüberschuss. Definition: Die Körperschaftssteuer, auch als KSt bezeichnet, wird auf den Gewinn beziehungsweise das Einkommen juristischer Personen erhoben. Sie ist eine Unternehmenssteuer, die von Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Vereinen in Höhe von 15 Prozent des zu versteuernden Einkommens gezahlt…
Unter den vielen Faktoren, die für den Erfolg eines Unternehmens von zentraler Bedeutung sind, nimmt der Führungsstil einen besonderen Platz ein. Grundsätzlich bestehen verschiedene Möglichkeiten der Ausübung von Führung. Welche Methode den meisten Erfolg bringt, hängt von den inneren wie auch den äußeren Umständen ab. Nicht jede Führungskraft ist für den autoritativen Führungsstil persönlich geeignet. Gleiches…
Der Begriff Zinsen ist den meisten wahrscheinlich in der Verbindung mit einer Kreditaufnahme bekannt. Hier müssen sie für die Bereitstellung der Geldsumme gezahlt werden. Wer hingegen Geld gewinnbringend anlegt, erhält Zinsen. Im Laufe der Zeit haben sich viele Arten wie Guthabenzins, Überziehungszins, Nominalzins, Sollzins, Effektivzins, Leitzins und weitere herausgebildet, die nachfolgend erläutert werden. Historische Entwicklung der Zinsen…
Der Begriff Zession stammt aus dem Lateinischen (cessio) und beschreibt eine Abtretung. Im deutschen Zivilrecht ist sie im BGB §398 Satz 1 definiert. Eine Abtretung liegt vor, wenn ein Gläubiger seine Forderungen gegenüber einem Schuldner vertraglich auf einen anderen Gläubiger überträgt. Der Schuldner bleibt dabei gleich, auch am Inhalt und Umfang der Forderung ändert sich nichts. Den ursprünglichen Gläubiger…
Wirtschaftlichkeit spielt eine entscheidende Rolle in der Betriebswirtschaftslehre und bezieht sich auf das Verhältnis zwischen dem Unternehmenserfolg und den eingesetzten Kosten. Sie zeigt dem Unternehmen, wie effizient es arbeitet und ob der Einsatz der Ressourcen angemessen ist. Eine hohe Wirtschaftlichkeit bedeutet, dass das Unternehmen seinen Ertrag maximiert und gleichzeitig die Kosten minimiert. Bei der Berechnung…
Der Betriebsrat ist ein Mitbestimmungsorgan, das im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) verankert ist. Er vertritt die Interessen der Arbeitnehmer in privatwirtschaftlichen Betrieben, Konzernen und Unternehmen. Je nach nationalem Recht hat der Betriebsrat unterschiedlich starke Befugnisse, auf betriebliche Abläufe Einfluss zu nehmen. Geschichte des Betriebsrats in Deutschland Erstmals wurden Befugnisse eines Betriebsrats im Jahr 1920 im Betriebsrätegesetz der Weimarer Republik festgeschrieben. Nach…
Der Kapitalwert, auf Englisch auch“Net Present Value“ (NPV) genannt, gibt Auskunft darüber, ob sich ein bestimmtes Projekt aus wirtschaftlicher Sicht lohnt. Falls der Kapitalwert positiv ausfällt, kann sich der Investor sicher sein, dass sich die Investition lohnt. Im Rahmen der Berechnung der Net Present Value bewertet man frühere Erlöse höher als spätere. Im folgenden Artikel zeigen…
Laut § 264 HGB müssen Kapitalgesellschaften für den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung neben der Offenlegung ihrer Vermögens- und Ertragslage auch ein Bild ihrer Finanzlage vermitteln. Während die Vermögenslage in der Bilanz und die Ertragslage in der Gewinn- und Verlustrechnung abgebildet werden, wird zur Darstellung der Finanzlage die Kapitalflussrechnung eingesetzt. Definition und Zielsetzung der Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung gibt Aufschluss über…
Als Thesaurierung wird es bezeichnet, wenn eine Organisation ihre erzielten Gewinne nicht an Anleger ausgibt oder ausschüttet. Stattdessen behält die betreffende Organisation die betreffenden Gewinne ein. Dieser Vorgang ist insbesondere in Verbindung mit Fondsgesellschaften relevant. Erzielt ein Fonds im Veranlagungszeitraum Erträge, so schüttet man diese Erträge nicht an die einzelnen Anteilseigner des betreffenden Fonds aus. Anstelle dieser…