Die 30 größten Firmen der Welt

Jeder Gründer träumt vom großen Erfolg, doch nur wenige können mit ihrem Unternehmen dauerhaft bestehen. Für die folgenden 30 Firmen hat sich der Traum vom beruflichen Welterfolg jedoch bereits erfüllt. Sie verzeichnen international den höchsten Umsatz.

Die Top Drei der umsatzstärksten Unternehmen

Der weltweite Spitzenreiter in Sachen Umsatz ist das US-amerikanische Unternehmen Walmart mit Hauptsitz in Bentonville, das 1962 gegründet wurde. Der Einzelhandelskonzern, der 2.2 Millionen Mitarbeiter beschäftigt, erwirtschaftete im Jahr 2013 476.294 Milliarden Dollar und machte einen Gewinn von 16.000 Milliarden Dollar.

Den zweiten Platz erreicht der niederländische Mineralöl- und Gas-Konzern Royal Dutch Shell, der in Den Haag und London sitzt und 2005 gegründet wurde. Er nahm brutto 459.599 Milliarden Dollar und netto 16.371 Milliarden Dollar ein. Zudem arbeiten für Shell 90.000 Menschen.

Sinopec landet mit einem Umsatz von 457.201 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 8.932 Milliarden Dollar auf dem dritten Platz. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen stammt aus China, sitzt in Peking und besitzt 1.021.979 Angestellte. Es arbeitet in der Öl- und Gas-Branche.

Platz 4 bis 6: Erfolgreich dank Öl und Gas

Ganz vorne mit dabei: Öl- und Gas-Konzerne

Der Viertplatzierte stammt ebenfalls aus Peking: Die China National Petroleum Corporation nimmt jährlich insgesamt 432.007 Milliarden Dollar ein, darunter 16.317 Milliarden Dollar Gewinne. Des Weiteren beschäftigt der staatliche Ölkonzern 1.668.072 Personen. Er wurde 1988 gegründet.

Der Mineralölkonzern ExxonMobil aus den USA sitzt in Irving, wurde 1999 ins Leben gerufen und hat international 99.100 Angestellte. Brutto nahm er 407.666 Milliarden Dollar ein, wovon netto 32.580 Milliarden Dollar übrig geblieben sind. Damit landet er auf Platz fünf dieser Liste.

Ferner landet auf Platz sechs ein weiteres Unternehmen aus dem Bereich Öl und Gas. BP, 1924 in London gegründet, setzt heute pro Jahr 396.217 Milliarden Dollar um und erzielt einen Gewinn von 23.451 Milliarden Dollar. Zudem hat das britische Unternehmen 83.400 Angestellte.

Platz 7 bis 10: Zentraleuropa trifft Asien

Unser Platz sieben ist das Energieunternehmen State Grid mit Sitz in Peking. Es betreibt die meisten elektrischen Netze in China und erwirtschaftet damit 333.387 Milliarden Dollar jährlich. Als Plus bleiben 7.982 Milliarden Dollar übrig. State Grid wurde 2002 gegründet und beschäftigt heute 1.583.000 Arbeitskräfte.

Das weltweit erfolgreichste Unternehmen aus Deutschland ist der Automobilhersteller Volkswagen, der den achten Platz belegt. Der Konzern mit Hauptsitz in Wolfsburg existiert bereits seit 1937 und hat 626.715 Mitarbeiter. Pro Jahr erreicht er einen Gesamtgewinn von 261.539 Milliarden Dollar, wovon 12.072 Milliarden Dollar Überschuss sind.

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Direkt dahinter liegt auf Platz neun ein Automobilproduzent aus Japan, für den 325.905 Personen arbeiten: Toyota Motor nimmt jährlich 256.454 Milliarden Dollar ein und erzielt Gewinne von 18.18 Milliarden Dollar. Die Gründung fand 1937 statt.

Den zehnten Platz belegt die Schweizer Firma Glencore aus Baar im Kanton Zug. Zwar nahm das Unternehmen, das im Rohstoffhandel aktiv ist, 232.694 Milliarden Dollar jährlich ein. Dennoch ist Glencore die einzige Firma der Top 30, die einen Verlust einfuhr. Dieser liegt bei 7.402 Milliarden Dollar. Das 1974 gegründete Unternehmen beschäftigt 58.000 Arbeitskräfte.

Platz 11 bis 14: Weltweit erfolgreiche Firmen

Samsung gehört zu den 30 besten Firmen

Samsung landet auf Platz 13

Der französische Mineralölkonzern Total aus Courbevoie setzt 227.882 Milliarden Dollar um und landet damit auf Platz 11. Er erwirtschaftet Gewinne von 96.104 Milliarden Dollar. 11.204 Mitarbeiter sind in dem 1924 gegründeten Traditionsunternehmen beschäftigt.

Auch Platz zwölf wird von einem Ölkonzern belegt: Chevron wurde 1879 in den USA gegründet und sitzt in San Ramon, Kalifornien. 61.189 Angestellte sorgen jährlich für einen Umsatz von 220.356 Milliarden Dollar und einen Überschuss von 21.423 Milliarden Dollar.

Die südkoreanische Technologiefirma Samsung Electronics stellt unter anderem Smartphones und Speichermedien her. Dank eines Jahresumsatzes von 208.838 Milliarden Dollar mit einem Plus von 27.245 Milliarden Dollar erreicht das 1969 gegründete Unternehmen Platz 13. Es beschäftigt 307.000 Angestellte.

Platz 14 geht an den US-amerikanischen Mischkonzern Berkshire Hathaway, der 1955 gegründet wurde. Mehr als 80 Firmen gehören zu der Holdinggesellschaft mit Sitz in Omaha, Nebraska. Darüber hinaus erwirtschaftet sie pro Jahr 182.150 Milliarden Dollar mit einem Überschuss von 19.476 Milliarden Dollar. 270.858 arbeiten für das Unternehmen von Warren Buffett.

Platz 15 bis 17: Wichtige Global Player

Der US-Technologie-Unternehmen Apple erreicht mit Bruttoeinnahmen von 17.910 Milliarden Dollar und Nettoeinnahmen von 37.037 Milliarden Dollar den 15. Platz. Die Gründung erfolgte 1976. Apple sitzt in Cupertino, Kalifornien, und hat 63.300 Angestellte.

Die umsatzstärkste Versicherung ist AXA mit 98.534 Milliarden Dollar pro Jahr und landet somit auf Platz 16. Davon bleibt ein Gewinn von 5.617 Milliarden Dollar übrig. Außerdem hat das französische Unternehmen seinen Sitz in Paris und beschäftigt weltweit 166.000 Arbeitskräfte.

Den 17. Platz belegt die Gazprom, welche einen Erlös von 165.016 Milliarden Dollar und ein Gesamtplus von 35.769 Milliarden Dollar erwirtschaftet hat. Das weltweit größte Erdgasförderunternehmen wurde 1989 gegründet, sitzt im russischen Moskau und hat 401.000 Angestellte.

Platz 18 bis 21: Autos und Energie

E.ON, der deutsche Energiekonzern mit Sitz in Essen, erreicht den 18. Platz. Bisher nahm die Holdinggesellschaft 162.560 Milliarden Dollar brutto ein und netto 2.843 Milliarden Dollar. Der Versorger wurde im Jahr 2000 gegründet und besitzt ein Team aus 78.889 Personen.

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Den 19. Platz belegt ConocoPhillips aus Houston, Texas, in den USA. Die Gründung des Ölkonzerns mit 29.800 Mitarbeitern fand 2002 statt. Die Firma erreichte einen Erlös von insgesamt 161.175 Milliarden Dollar, darunter ein Plus von 3.726 Milliarden Dollar. 29.800 Menschen arbeiten für das Unternehmen.

Daimler gehört zu den 30 besten Firmen

Daimler aus Stuttgart belegt Platz 20

Auf Platz 20 der Top-30-Firmen liegt mit Daimler aus Stuttgart erneut ein deutscher Automobilhersteller. Das Unternehmen, das seit 1998 existiert, erreicht Gesamteinnahmen von 156.628 Milliarden Dollar mit einem Überschuss von 9.083 Milliarden Dollar. Daimler beschäftigt 271.370 Personen.

Ein weiterer Autohersteller landet auf Platz 21: Das US-Unternehmen General Motors aus Detroit setzt jährlich 155.427 Milliarden Dollar um und erzielt dabei ein Plus von 5.346 Milliarden Dollar. Für die 1998 gegründete Firma arbeiten 207.000 Menschen.

Platz 22 bis 24: Top-Firmen aus Italien und Japan

Das erste italienische Unternehmen platziert sich auf der 22: Der 1953 gegründete Energie- und Ölkonzern Eni aus Rom erwirtschaftet brutto 154.108 Milliarden Dollar und netto 6.850 Milliarden Dollar pro Jahr. Zudem sind hier 78.686 Personen beschäftigt.

Erst 2006 gegründet und schon auf Platz 23 der weltweit umsatzstärksten Firmen: Das japanische Post- und Logistikunternehmen Nippon Yusei mit 110.000 Mitarbeitern erreicht einen Jahresumsatz von 152.125 Milliarden Dollar und Gewinne von 4.782 Milliarden Dollar. Folglich hat das Unternehmen bereits mehrere Sitze. Diee liegen in den japanischen Städten Kasumigaseki, Chiyoda und Tokio.

Die Nummer 24 kommt aus Italien. Der Finanzdienstleister Exor mit Hauptsitz in Turin erwirtschaftet pro Jahr 150.996 Milliarden Dollar mit einem Überschuss von 2.768 Milliarden Dollar. Inzwischen sind 273.460 Menschen bei dem 1927 gegründeten Unternehmen beschäftigt.

Platz 25 bis 26: Ähnliche Umsätze, verschiedene Gewinne

Ford gehört zu den 30 größten Firmen der Welt

Auch Ford Motor schafft es in die TOP 30

Die chinesische Bank ICBC mit ihren 408.859 Mitarbeitern belegt Platz 25 der umsatzstärksten Firmen. Sie wurde 1984 eröffnet und sitzt in Peking. Zudem nimmt die Bank 148.8 Milliarden Dollar jährlich ein. Sie erwirtschaftet dabei ein Plus von 42.7 Milliarden Dollar.

Der US-amerikanische Automobilhersteller Ford Motor aus Dearborn erreicht mit Umsätzen von 146.9 Milliarden Dollar und Gewinnen von 7.2 Milliarden Dollar den 26. Platz. 164.000 Menschen arbeiten für den 1903 gegründeten Konzern.

 

Platz 27 bis 30: Hohe Umsätze aus Nord- und Südamerika

Die weltweit 301.000 Mitarbeiter des Mischkonzerns General Electric arbeiten unter anderem in den Bereichen Energie, Luftfahrt, Elektrotechnik und Finanzen. Das vielseitige Unternehmen wurde 1892 in den USA gegründet und sitzt in Fairfield. Der Jahresumsatz liegt bei 146.231 Milliarden Dollar und die Jahresgewinne bei 13.057 Milliarden Dollar, was den Konzern auf Platz 27 bringt.

Finanzviertel

Die Top-30 Konzerne der Welt

Platz 28 geht an das brasilianische Mineralölunternehmen Petrobas aus Rio de Janeiro, das es seit 1953 gibt. Es beschäftigt 81.918 Mitarbeiter. Obendrein erwirtschaftet Petrobas jährlich 141.462 Milliarden Dollar mit einem Plus von 11.094 Milliarden Dollar.

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McKesson ist ein US-amerikanischer Pharmahandel mit Sitz in San Francisco und 37.700 Mitarbeitern. Es erzielt jährlich Erlöse von 138.0 Milliarden Dollar und Gewinne von 1.3 Milliarden Dollar, wodurch es Platz 29 erreicht. McKesson wurde 1833 gegründet und ist damit das älteste Unternehmen in der Top 30 der umsatzstärksten Firmen.

Mit Valero Energy schließt ein weiterer US-amerikanischer Mineralölkonzern die Top 30 ab. Das Unternehmen mit Sitz in San Antonio erreicht Bruttoeinnahmen von 137.8 Milliarden Dollar. Also Nettoeinnahmen von rund 2.7 Milliarden Dollar pro Jahr. Es wurde 1980 gegründet und hat 21.942 Angestellte.