BWL-Artikel

Provisions- und Risikoergebnis bei Banken

Das Provisions– und Risikoergebnis bei Banken ist zweigeteilt. Das Provisionsergebnis ist Bestandteil des externen Rechnungswesens. Es setzt sich aus den Positionen zusammen, die in der Gewinn- und Verlustrechnung zu finden sind. Mit dem Risikoergebnis ermittelt die Bank eine Größe, die in der internen Kosten- und Leistungsrechnung eine bestimmte Relevanz hat. Im Ergebnis stellt die Bank die Risikokosten dar, die anfallen, wenn sie ihren Kunden Geld […]

Das Mahverfahren – Definition und Funktionsweise

Ein Mahnverfahren wird von einem Unternehmen eingesetzt, wenn ein Kunde seiner Zahlungsverpflichtung bis zum Fälligkeitsdatum nicht nachkommt. Diese einfache Durchsetzung von Geldforderungen ist nicht von einer Gegenleistung abhängig. Das Unternehmen versucht zunächst, den Kunden auf dem außergerichtlichen Weg zur Zahlung zu bewegen. Ist das außergerichtliche Mahnverfahren erfolglos abgeschlossen, kann das Unternehmen den Rechtsweg beschreiten. Das […]

Was ist eine Zession?

Der Begriff Zession stammt aus dem Lateinischen (cessio) und beschreibt eine Abtretung. Im deutschen Zivilrecht ist sie im BGB §398 Satz 1 definiert. Eine Abtretung liegt vor, wenn ein Gläubiger seine Forderungen gegenüber einem Schuldner vertraglich auf einen anderen Gläubiger überträgt. Der Schuldner bleibt dabei gleich, auch am Inhalt und Umfang der Forderung ändert sich nichts. Den ursprünglichen Gläubiger […]

Forderungen: Was ist das?

Im betriebswirtschaftlichen Kontext ist eine Forderung ein Zahlungsanspruch eines Gläubigers gegenüber einem Schuldner. Der betriebswirtschaftliche Begriff ist somit nah angelegt an den rechtlichen Begriff der Forderung. Forderungen entstehen regelmäßig im Rahmen der Geschäftstätigkeit von Unternehmen und fallen zum allergrößten Teil in die Kategorie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie sind in aller Regel der größte Posten […]

Was ist die Insolvenzverordnung?

Die Insolvenzverordnung (InsO) ist im deutschen Privatrecht verankert. In dieser Ordnung ist das Insolvenzverfahren für Unternehmen, Verbraucher und Kleingewerbetreibende festgeschrieben. Darin regelt sich das Verhältnis zwischen den Gläubigern und dem Schuldner bei bestehender oder drohender Zahlungsunfähigkeit. Die Insolvenzverordnung trat am 1. Januar 1999 in Kraft. Ziel der Insolvenzverordnung Ziel der Insolvenzverordnung ist es, die Ansprüche der Gläubiger verbindlich abzusichern. Ihre Forderungen gegenüber dem Schuldner […]

Was versteht man unter einem Staatsbankrott?

Ein Staatsbankrott beziehungsweise eine Staatsinsolvenz liegt vor, wenn eine Regierung fällige Zahlungen nicht oder nur noch teilweise begleichen kann. Ebenso ist es möglich, dass die Regierung eigenständig den Staatsbankrott erklärt, da sie Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Blickwinkel Völkerrecht: So wird der Staatsbankrott im Völkerrecht behandelt Zahlungsverpflichtungen bleiben bestehen, selbst, wenn der Schuldner keine Vermögenswerte und flüssigen Mittel haben sollte. Analog zum […]

Was ist Zahlungsunfähigkeit?

Zahlungsunfähigkeit ist mit Blick auf die rechtliche Definition nach Paragraf 17 Absatz 1 InsO ein wesentlicher Grund, um eine Insolvenz zu eröffnen. In dem Zusammenhang ist es nicht von Bedeutung, um welche Rechtsform des Schuldners es sich im Einzelnen handelt. Der Begriff Zahlungsunfähigkeit beschreibt die Unfähigkeit eines Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nachzukommen. Dies ist […]