BWL-Artikel

Was ist das Handelsgesetzbuch?

Für Kaufleute in Deutschland ist das Handelsgesetzbuch die wichtigste rechtliche Basis. Es regelt Bilanzierung und Buchführung und gibt die grundsätzlichen Regeln für die einzelnen Handelsgesellschaften wie KG oder OHG vor. Vorbild war der französische Code de Commerce von 1807, als 1861 das erste Handelsgesetzbuch in Kraft trat. Hier erfahren Sie einiges über die Ursprünge und Gliederung des Handelsgesetzbuches.

Entstehung des Handelsgesetzbuches

Bis zur Einführung des ersten Handelsgesetzbuches galt in den einzelnen deutschen Staaten das jeweils dort herrschende Recht. Während in Preußen das Allgemeine Landrecht galt, war in Baden und links des Rheins der Code de Commerce gültig. In anderen Kleinstaaten das Gemeine Recht oder Partikularrechte. Die deutsche Nationalbewegung, die 1871 in der Gründung des Deutschen Reiches münden sollte, gewann Ende der 1850er Jahre an Zuspruch. Der französische Code de Commerce diente als Vorbild für eine Fassung des deutschen Handelsrechts. 1861 wurde dies von der Frankfurter Nationalversammlung beschlossen und anschließend in den deutschen Einzelstaaten umgesetzt. Gute Dienste dabei leistete das 1869 etablierte Bundesoberhandelsgericht. Das moderne HGB greift immer noch auf viele der 1861 etablierten Normen zurück. Andere entwickelten sich

HGB

Welcher Paragraph gilt wofür?

entsprechend den Anforderungen der Zeit weiter.

Aufbau des Handelsgesetzbuches

Gegliedert ist das HGB in fünf Bücher, diese sind in Abschnitte und Unterabschnitte eingeteilt. Inklusive Seehandelsrecht sind 905 Paragraphen im Handelsgesetzbuch versammelt, es ist komplett im Internet zugänglich.

1. Buch: Handelsstand

In den Paragraphen 1 bis 104a des HGB definieren sich die wesentlichen Begriffe des Handelsrechts. Dazu gehört neben den Begriff des Kaufmanns auch die Festlegungen über das Handelsregister, zum Firmenrecht der Handelsfirma, zur Stellvertretung im Handelsrecht, Handelsvertreter und –makler enthalten. Wer wissen will, auf welcher rechtlichen Grundlage ein Kaufmann, eine Handelsfirma, ein Handelsvertreter oder ein Handelsmakler handelt, findet hier eine Antwort. Außerdem sind in diesem Buch eine Reihe an Bußgeldvorschriften versammelt. Lesen Sie hier alles zu Bußgeldern.

2. Buch: Handelsgesellschaften und stille Gesellschaft

In den Paragraphen 105 – 237 des HGB sind die Einzelheiten zu den Personengesellschaften festgelegt, zu denen beispielsweise die Offene Handelsgesellschaft (OHG), aber auch die Kommanditgesellschaft (KG) und die Stille Gesellschaft gehört. Ergänzt werden die Paragraphen des 2. Buches durch die Paragraphen 705 bis 740 des BGB. Hier ist genau beschrieben, welche Rechte die jeweiligen Gesellschafter haben. Das zweite Buch des HGB erläutert die jeweilige Rechtsstellung der Gesellschaftsformen.

3. Buch: Handelsbilanzrecht

In den Paragraphen 238 bis 342e ist genau festgelegt, wie Buchführung und Jahresabschluss, Buchprüfung und entsprechende Offenlegung der Bilabnzen zu handhaben sind. Es ist gewissermaßen das „Grundgesetz des Bilanzrechts“ und enthält neben den allgemeinen Vorschriften auch die entsprechenden Ergänzungen für die jeweiligen Handelsgesellschaften, Genossenschaften und bestimmte Branchen wie Versicherungsunternehmen sowie Kredit- und Finanzdienstleister.

4. Buch: Handelsgeschäfte

In den Paragraphen 343 bis 475h sind sämtliche Begriffe der Handelsgeschäfte geregelt, zu denen auch der Vertragsschluss, Vertragsfreiheit, Allgemeines Schuldrecht und Sachenrecht gehört. Zu Beginn ist von sämtliche allgemein geltenden Vorschriften die Rede, später dann von speziellen Vorschriften für das jeweilige Handelsgeschäft. Hier regelt sich, wie ein Vertragsabschluss gestaltet sein muss, welches Handelsgeschäft vertragsfrei bleiben kann und wie das Schuldrecht aussieht. Außerdem behandelt man sämtliche Sonderfälle der einzelnen Geschäftsformen: Welche Fristen zur Verjährung gibt es, wer trägt die jeweilige Haftung, was sind die Besonderheiten bei Fracht-, Kommissions– und Speditionsgeschäften.

5. Buch: Seehandelsrecht

HGB

Buch 5 handelt von hoher See

In den Paragraphen 476 bis 619 sind sämtliche Regeln für den Seehandel festgelegt. Da man hierbei nicht nur deutschen, sondern auch internationalen Handel betreibt, sind im Seehandelsrecht auch Regelungen aus dem Völkerrecht verankert.

Diese Pflichten haben Kaufleute

Wer nach dem HGB als Kaufmann handelt, muss die dort niedergeschriebenen Pflichten erfüllen, zu denen unter anderem die ordnungsgemäße Buchführung gehört. Jedes einzelne getätigte Handelsgeschäft muss in das Buch eingetragen werden, lückenlos und systematisch. Da nicht alle Buchführungsregeln im HGB festgehalten sind, gelten zusätzlich die Richtlinien der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). Außerdem ist im HGB geregelt, welches Unternehmen die entsprechenden Vorschriften zum Jahresabschluss einhalten muss: Während bei Kleinunternehmern eine sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ausreicht, muss ein größeres Unternehmen eine detaillierte Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen. Mit Hilfe des Jahresabschlusses lässt sich ablesen: Hat das Unternehmen im Lauf des Jahres einen unternehmerischen Erfolg erzielen können oder musste es Verluste verbuchen?

Zuständigkeit vor Gericht

HGB

Welche Gerichtsbarkeit gilt?

Sind sich Kaufleute nicht einig, so dass es zu einem Rechtsstreit kommt, ist zunächst das Landesgericht und dort die Kammer für Handelssachen zuständig. An den jeweiligen Amtsgerichten werden dagegen nur die Angelegenheiten des Handelsregisters verhandelt. Werden Leistungen europa– oder weltweit erbracht, ist bei Klagen das Gericht in dem Ort zuständig, wo die hauptsächliche Leistung erbracht wird. Falls der Ort nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, ist das Gericht am Wohnsitz des Handelsvertreters zuständig.

Buchhaltungssoftware erleichtert die Arbeit

Weil es gerade für Freiberufler, Kleinunternehmer und Gründer eine Herausforderung sein kann, sämtliche Vorschriften des HGB korrekt zu beachten, gibt es eine ganze Reihe an Software, mit der sich die Buchhaltung einfach gestalten lässt. Sämtliche geschäftlichen Vorgänge werden korrekt erfasst und passend zu den Anforderungen des Finanzamtes gestaltet. Damit ist selbst ein Jahresabschluss relativ schnell erstellt.

Die herausragende Stellung des HGB

Geht es um das Handelsrecht, ist das Handelsgesetzbuch Grundlage dafür. Trotzdem gibt es weitere Gesetze, die für Kaufleute wichtig sind. Grundsätzlich gilt: Das HGB mit seinen vielen Regeln und Sonderregeln ist für Kaufleute verpflichtend und bindend, dahinter stehen sogar die Gesetze des BGB, des Bürgerlichen Gesetzbuches, zurück. Diese sind nur subsidiär, das heißt, sie werden nur dann angewandt, wenn im HGB keine eigene Regelung vorhanden ist. Außerdem geht das HGB in vielen Bereichen über die Regelungen des BGB hinaus, das betrifft insbesondere Buchführung, Bilanz, aber auch das Firmenrechtoder das Handelsregister.

Was ist eine Dividende?

Eine Dividende ist ein Teil des bilanziellen Gewinns eines Unternehmens, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Bei anderen Kapitalgesellschaften wie der GmbH gibt es Gewinnausschüttungen. Die Zahlung einer Dividende ist somit den Aktiengesellschaften vorbehalten. Neben den Kurssteigerungen sind die Dividenden eine Möglichkeit für den Aktionär und Anleger, am Erfolg des jeweiligen Unternehmens zu partizipieren.

Regelung der Dividende

Vereinbarungen über eine derartige Auszahlung an die Aktionäre des Unternehmens werden auf der jährlichen Hauptversammlung des Unternehmens getroffen. Bei der Hauptversammlung werden verschiedene Beschlüsse gefasst. Zu den Beschlüssen gehört auch die Abstimmung über die jeweilige Dividendenhöhe, also die Höhe der Ausschüttung des Gewinns an die Aktionäre. Zunächst schlägt der Unternehmensvorstand die Höhe der Gewinnausschüttung vor. Dann kann die Versammlung den Vorschlag mit einfacher Mehrheit beschließen. Allerdings müssen die Unternehmen keineswegs einen derartigen Beschluss fassen. Die Dividendenhöhe kann auch 0 betragen. Dann beschließt die Versammlung, dass es keine Ausschüttung des Gewinns an die Aktionäre gibt und das Geld vielmehr auf andere Art und Weise eingesetzt wird. Das Tätigen von Investitionen oder das Abbezahlen von Schulden sind häufige Gründe für den Verzicht auf eine Auszahlung.

Der ex-Dividende Tag

In der Regel erfolgt die Ausschüttung der Dividende am Tag nach der Hauptversammlung. Die Gutschrift auf den Verrechnungskonten der Aktionäre zeigt sich nur wenige Bankarbeitstage später. Die Auszahlung erfolgt am entsprechenden Tag automatisch. Wer Aktionär eines Unternehmens und Inhaber der Aktien ist, bekommt diese ausbezahlt. Am ex-Dividende Tag kommt es zum sogenannten Dividendenabschlag. Der Kurs der Aktie fällt häufig um einen Betrag, welcher der ausgezahlten Dividende des Unternehmens entspricht. Dies ist auf den wirtschaftlichen Grundsatz der Angebot und Nachfrage zurückzuführen. Denn die Kurse an der Börse ergeben sich stets aus der Angebot einer Aktie und der Nachfrage nach der Selbigen. Wenn die Anleger nun aufgrund der bereits erfolgten Auszahlung bereit sind, weniger für den Anteilsschein des Unternehmens zu zahlen, verringert sich naturgemäß der Aktienkurs. Lesen Sie hier alles zum Dividendenabschlag.

Rhythmus der Dividenden

Dividenden werden unterschiedlich häufig ausgeschüttet. In Deutschland ist insbesondere die jährliche Dividende gebräuchlich. Darüber hinaus sind auch halbjährliche, quartalsweise und sogar monatliche Ausschüttungen möglich. Insbesondere in den USA gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die die Dividende in unterschiedlichen Zeiträumen ausschütten.

Die Berechnung der Dividendenrendite

Für den Aktionär und Anleger ist die Höhe der Dividendenrendite von Interesse. Schließlich ist es mit dieser Kennzahl möglich, verschiedene Geldanlagen und Unternehmen zu vergleichen. Grundsätzlich wird die Dividendenhöhe in Euro pro Aktienstück angegeben. Beispielsweise wird auf der Hauptversammlung der Beschluss gefasst, dass das Unternehmen eine Dividende in Höhe von 5 Euro pro Aktie ausschüttet. Die individuelle Höhe der Ausschüttung bestimmt sich immer nach der Anzahl der Aktien. Wer als Aktionär des Unternehmens beispielsweise 100 Aktien hat, kann nun mit einer Dividendenhöhe von 500 Euro rechnen.

Durch die Berechnung der Dividendenrendite ist es nun möglich, die Gewinnausschüttung mit anderen Unternehmen zu vergleichen und die Rentabilität der Geldanlage zu ermitteln. Die Dividendenrendite bezeichnet das Verhältnis der gezahlten Dividende zum jeweiligen Aktienkurs:

Dividende / Aktienkurs x 100% 

Im gewählten Beispiel gab es eine Gewinnausschüttung in Höhe von 5 Euro pro Aktie. Wenn der Börsenkurs am Stichtag bei 100 Euro liegt, gilt folgende Berechnung:

5 / 100 x 100% = 5% 

Die Dividendenrendite des gewählten Unternehmens beträgt 5%. Dabei handelt es sich um einen vergleichsweise guten Wert.

Versteuerung der Dividende

In Deutschland müssen Privatpersonen die Dividenden sowie alle Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuern. Einschlägig ist die sogenannte Abgeltungssteuer. In den meisten Fällen wird die Steuer direkt von der Ausschüttung abgezogen und an das Finanzamt abgeführt. Meistens werden die Steuern vorher also von der Bank abgezogen – die Bardividende wird dann auf das Konto überwiesen.

Etwas anders sieht dies bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften aus. Diese versteuern die eingenommenen Dividenden nach dem speziellen Teileinkünfteverfahren. Das Teileinkünfteverfahren regelt die Besteuerung bei Einnahmen aus Beteiligungen an bestimmten Kapitalgesellschaften. Sowohl Ausschüttungen als auch Veräußerungsgewinne fallen unter dieses Verfahren.

Zudem müssen Anleger und Aktionäre beachten, dass bei Dividenden von ausländischen Aktien in vielen Fällen am Sitz der Gesellschaft eine weitere Steuer einbehalten wird. Die sogenannte Quellensteuer bzw. dessen Höhe variiert von Land zu Land.

Zugunsten der Anleger umgehen einige Aktiengesellschaften die Besteuerung der Dividenden. Dann wird die Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagenkonto vorgenommen. Die Gesellschaft kann die Ausschüttung als steuerliche Rückzahlung von Einlagen bezeichnen, sodass die Abgeltungssteuer nicht fällig wird.

Dividendenpolitik der Unternehmen

Die jeweilige Dividendenpolitik gibt Aufschluss über das Unternehmen. Grundsätzlich gilt die Dividende als Anzeichen für die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens. Jedoch ist ein reiner Blick auf die Dividende für Anleger nicht empfehlenswert. Unternehmen können eine vergleichsweise hohe Dividende auch nutzen, um den eigenen Aktienkurs anzutreiben und Anteile am Unternehmen beliebter zu machen. Im optimalen Fall orientiert sich die Höhe der Ausschüttung am Überschuss des Unternehmens. Unternehmen sollten immer noch einen Teil des Gewinns in Investitionen stecken, um sich in der Zukunft wettbewerbsfähig zu positionieren. Dividenden können somit Zeichen für die Stärke eines Unternehmens sein – es ist jedoch auch das Gegenteil möglich. Hier empfiehlt sich ein genauer Blick in die Bilanz der AG.

Weitere Arten der Dividende

Bei der klassischen Dividende handelt es sich um die Ausschüttung des Gewinns in Geldform an die Aktionäre. Daneben gibt es jedoch noch weitere Dividendenarten. Die Gewinnausschüttung kann zudem als eine Art Sachdividende erfolgen. Die Aktionäre erhalten hier Wirtschaftsgüter oder weitere Aktien. Bei der Stockdividende gibt es für die Aktionäre ebenfalls neue Aktien anstelle des Gelds.

Was ist ein Unternehmen?

Ein Unternehmen ist eine juristische Entität, die aus einer Gruppe von Einzelpersonen besteht, welche ein gewerbliches oder industrielles Unternehmen betreiben. Ein Unternehmen kann in Abhängigkeit vom Gesellschaftsrecht seiner Gerichtsbarkeit auf verschiedene Arten zu Steuer- und finanziellen Haftungszwecken organisiert sein. Die Branche, in der sich das Unternehmen befindet, bestimmt im Allgemeinen, welche Geschäftsstruktur für ein Unternehmen gewählt wird, zum Beispiel eine Partnerschaft, ein Einzeluternehmen oder eine Aktiengesellschaft. Diese Strukturen bezeichnen auch die Eigentümerstruktur des Unternehmens.

Ein Unternehmen ist im Wesentlichen eine künstliche juristische Person, da es eine von den Einzelpersonen getrennte Einheit darstellt, die seine Geschäftstätigkeit besitzt, verwaltet und unterstützt. Ein Unternehmen hat oftmals die gleichen Rechte und Pflichten, die auch eine Privatperson beachten muss. Außerdem hat es die Möglichkeit, Verträge abzuschließen, das Recht, Geld einzuklagen oder verklagt zu werden, Darlehen zu tätigen, Steuern zu zahlen, Vermögenswerte zu besitzen und Mitarbeiter einzustellen.

Wie definiert man ein Unternehmen?

Unternehmen haben das Ziel der Gewinnerzielung.

Unternehmen sind in der Regel so organisiert, dass sie mit ihrer Geschäftstätigkeit einen Gewinn erzielen. Einige Unternehmen können jedoch als gemeinnützige Organisationen strukturiert sein. Generell kann auch zwischen privaten und öffentlichen Unternehmen unterschieden werden. Beide haben unterschiedliche Eigentumsverhältnisse, Vorschriften und Rechnungslegungsvorschriften.

Die Begriffe Betrieb und Firma

Die Begriffe Unternehmen, Betrieb und Firma verwendet man im Sprachgebrauch oft synonym In ihrer Definition jedoch kann man sie klar voneinander abgrenzen. Ein Betrieb beschreibt ein Werk oder eine Niederlassung eines Unternehmens. Das Wort Firma ist aus dem Italienischen abgeleitet, wo das Wort „la firma als Unterschrift übersetzt wird, aber eben auch den Namen des Unternehmers bezeichnet.

Welche Unternehmensformen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmensformen, die je nach Größe und Zukunftsaussichten des Unternehmens Vor- und Nachteile haben. Die unterschiedlichen Unternehmensformen können grob in Partnerschaften und Kapitalgesellschaften eingeteilt werden. Beide Gesellschaftsformen sind in Deutschland gebräuchlich, weisen jedoch hinsichtlich ihrer Struktur und der Haftungsrisiken unterschiedliche Merkmale auf.

Das Einzelunternehmen

Eine wichtige Ausnahme von dieser Kategorisierung ist das Einzelunternehmen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in diesem Fall der Inhaber, sei es eine Privatperson oder ein Kaufmann, befugt ist, autonom zu entscheiden. Die Gesellschaft selbst besitzt keine Rechtspersönlichkeit und trägt daher die unbeschränkte Haftung sowie alle Steuern der Gesellschaft.

Infolge seiner Einfachheit ist das einzelne Unternehmen die vorherrschende Unternehmensform in Deutschland. Es sollte jedoch nur für Freiberufler und sehr kleine Unternehmen gewählt werden. Die Abkürzung e.K steht für „eingetragener Kaufmann“ oder „eingetragene Kauffrau“ und gibt Auskunft darüber, dass ein Einzelunternehmer über einen Eintrag in das deutsche Handelsregister verfügt. Lesen Sie hier alles Wissenswerte zu eingetragenen Kaufleuten.

Die GbR

Die GbR ist eine Gruppe von mindestens zwei Personen oder Unternehmen und besitzt keine Rechtspersönlichkeit. Sie wird nur für einen bestimmten Unternehmenszweck gegründet und verfällt nach dessen Erreichung. In dieser Zeit kann sie nicht als Unternehmen im engeren Sinne angesehen werden, da die Registrierung bei den Gewerbebehörden nicht vorgeschrieben ist. Die GbR ist eine gemeinsame Gesellschaftsform für die Zusammenarbeit von Freiberuflern oder Kleinunternehmen. Größere Unternehmen nutzen sie nur für temporäre Kooperationen und Joint Ventures.

Unternehmen

Wie funktioniert eine OHG?

Die OHG

Die OHG ist eine Personengesellschaft mehrerer Gesellschafter. Die Aufteilung des Kapitals sowie die Gewinne und Verluste sind vertraglich geregelt. Alle Aktionäre sind berechtigt, im Namen der Gesellschaft zu handeln, sie tragen jedoch auch die unbeschränkte Haftung. Die OHG ist die einfachste Gesellschaftsform in Deutschland, birgt aber auch erhebliche Risiken für die Aktionäre. Ein wesentlicher Vorteil der OHG ist das Fehlen einer Mindestanforderung an das Anfangskapital, die sie für Inhaber mit geringer Kapitalausstattung leicht zugänglich macht.

Die KG

Die KG, wie zum Beispiel die Dr. Oetker KG, besteht aus mehreren Aktionären, von denen nicht alle am operativen Geschäft beteiligt sind. Lediglich die geschäftsführenden Gesellschafter, die persönlich haftenden Gesellschafter, haften unbeschränkt, die übrigen Gesellschafter, auch Kommanditisten genannt, haften nur in Höhe ihrer Kapitaleinlage. Im Vergleich zur OHG reduziert diese Gesellschaftsform die Risiken für die Kommanditisten, überträgt diese aber gleichzeitig auf die persönlich haftenden Gesellschafter.

Die AG

Die AG ist eine Aktiengesellschaft. Ihre Vorteile sind die leichte Übertragbarkeit der Aktien und die Möglichkeit, das Unternehmen nicht nur durch Fremdkapital, sondern auch durch Eigenkapital zu finanzieren. Aktien einer AG, wie zum Beispiel die der deutschen Telekom AG, können entweder börsennotiert oder vertraglich übertragen werden. Im Gegensatz zu einer Personengesellschaft wird die AG von einem Vorstand geleitet, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird. Das Mindestkapital beträgt 50.000 EUR und der Gründungsprozess ist mit hohen Kosten verbunden. Daher wählen meist größere Unternehmen diese Unternehmensform.

Eine GmbH als Unternehmen hat bestimmte Anforderungen.

Bei einer GmbH ist ein Mindestkapital notwendig.

Die GmbH

Die mit Abstand häufigste Kapitalgesellschaft in Deutschland ist die GmbH. Dies ist auf die Beschränkung der Haftung der Aktionäre zurückzuführen. Die Mindestkapitalanforderung beträgt 25.000 EUR und kann in bar oder in Sachwerten eingezahlt werden. Daher ist die GmbH die bevorzugte Unternehmensform von mittelständischen Unternehmen und Zweigniederlassungen ausländischer Unternehmen.

Im Gegensatz zur AG besteht für einen Aufsichtsrat keine Verpflichtung und somit kann der Vorstandsvorsitzende mit Zustimmung der Aktionäre selbständig tätig werden. Großbanken sind in Deutschland in der Regel als börsennotierte Aktiengesellschaften eingetragen. Privatbanken werden jedoch meistens von den Inhabern als persönlich haftende Gesellschafter geführt werden, was bedeutet, dass hier der Bankier persönlich haftbar ist.

Die GmbH & Co. KG

Die GmbH & Co. KG ist eine Konstruktion zwischen GmbH und KG und eine Gesellschaftsform, die nur in Deutschland existiert. Diese Unternehmensform wird angewendet, um das Haftungsrisiko einer KG zu verringern, zum Beispiel bei dem Unternehmen Laverana GmbH & Co. KG. Dies geschieht durch die Ernennung einer GmbH zum Geschäftsführer der KG anstelle einer Einzelperson. Die Haftung der Gesellschafter wird entsprechend gemindert, da die GmbH mit beschränkter Haftung die unbeschränkte Haftung der KG trägt.

Die SE

Die SE, wie zum Beispiel die Allianz SE, ist eine europäische Gesellschaft mit einer weitgehend einheitlichen Rechtsgrundlage in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union. Sie muss in einem Mitgliedstaat der EU niedergelassen sein und die Stiftung benötigt ein Mindestnennkapital von 120.000 EUR.

Welche Art von Unternehmen ist eine SE?

Buchführung ist Pflicht für jedes Unternehmen!

Die SE ermöglicht es europäischen Unternehmen, eine grenzüberschreitende juristische Person zu gründen und zu führen, das Geschäft in einer Holding zu konsolidieren und Tochtergesellschaften in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten auf einer einheitlichen Rechtsgrundlage zu gründen und zu betreiben. Diese Rechtsform erleichtert auch grenzüberschreitende Transaktionen. Die SE wird regelmäßig für grenzüberschreitende Fusionen und Stiftungen von Tochterunternehmen in einem EU-Mitgliedstaat verwendet, der sich vom Hauptsitz des Konzerns unterscheidet.

Größenklassen nach dem HGB

Das Handelsgesetzbuch (HGB) schreibt vor, dass alle Unternehmer Bücher führen müssen, die den deutschen Vorschriften entsprechen. Die Buchführung muss eine umfassende Aufzeichnung aller Transaktionen enthalten, die durch zugehörige Dokumentationen und Belege unterstützt werden, und den allgemein anerkannten Standards für das Führen von Aufzeichnungen entsprechen.

Für Kapitalgesellschaften enthält das HGB Berichtskategorien, die auf der Größe des Unternehmens basieren. Ein Unternehmen wird in eine der Größenklassen KleinstgesellschaftKleingesellschaft, mittelgroße Gesellschaft oder Großgesellschaft einbezogen, wenn es an zwei aufeinander folgenden Bilanzstichtagen zwei der drei Kriterien erfüllt. Zu den zugrunde gelegten Kriterien gehören die Bilanzsumme, die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer sowie die Umsatzerlöse des Unternehmens zwölf Monate vor Abschlussstichtag.

Kleinstgesellschaften können vereinfachte Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnungsklassifikationen anwenden. Darüber hinaus sind sie nicht verpflichtet, ihren Jahresabschluss zu veröffentlichen.
Kleingesellschaften müssen nur die Bilanz mit den Erläuterungen zum Jahresabschluss vorlegen. Mittelständische Unternehmen müssen lediglich eine vereinfachte Gewinn- und Verlustrechnung und einen vereinfachten Anhang zum Jahresabschluss erstellen.

Wie bilanzieren Unternehmen?

Je größer das Unternehmen, desto aufwendiger die Jahresbilanz.

Großunternehmen, zu denen auch börsennotierte Unternehmen gehören, müssen eine Bilanz, eine Gewinn – und Verlustrechnung sowie Erläuterungen zum Jahresabschluss erstellen, die die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben und die satzungsmäßigen Angaben enthalten, deren Zweck es ist, einzelne Posten im Jahresabschluss zu erläutern. Sie müssen außerdem einen detaillierten Lagebericht vorlegen, der die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ausführlich beschreibt.

Was ist die Buchführungspflicht für Unternehmer

Für viele Unternehmer, insbesondere Existenzgründer und Kleinstunternehmer, ist die Buchführung bzw. die Buchführungspflicht ein Buch mit sieben Siegeln. Da jedoch ein Großteil der Gewerbetreibenden gesetzlich dazu verpflichtet ist, Bücher zu führen, kommt man nicht umhin, sich intensiver mit diesem Thema zu befassen.

Die Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle im Wirtschaftsjahr ist notwendig, um gegenüber der Finanzbehörde nachweisen zu können, welche Umsätze getätigt wurden, wie hoch der Gewinn oder Verlust ausgefallen ist und wie es um die Vermögenswerte des Unternehmens bestellt ist. Was mit der Pflicht zur Buchführung gemeint ist, wer dieser Pflicht unterliegt und ob es Grenzen und Ausnahmen gibt, die von der Buchführungspflicht befreien, erläutert dieser Artikel.

Die Buchführungspflicht: Warum besteht überhaupt eine Pflicht zur Buchführung

Für die Buchführungspflicht sowie, damit zusammenhängend, die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB), gibt es im Wesentlichen drei unterschiedliche Gründe. Zunächst einmal dient die Buchführung, wie Sie in de Abgabenordnung (AO) und im Handelsgesetzbuch (HGB) beschrieben ist, dem Eigennutz und Eigenschutz des Unternehmers. Durch konsequente Buchführung ermöglicht sich der Unternehmer eine fundierte Unternehmensplanung. Er kann unter anderem abschätzen, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt und ob das Unternehmen rentabel arbeitet.

Buchführung erleichtert.

Buchführung ist unabdingbar!

Darüber hinaus bietet ihm die Buchführung tagesaktuell einen Überblick über Forderungen und Verbindlichkeiten des Unternehmens. Weiterhin lässt sich anhand der Buchführung erkennen, welche Werte im betreffenden Unternehmen gebunden sind und wofür Geld investiert wird. Da bereits in kleinen und mittleren Unternehmen zu viele Geschäftsvorfälle vorliegen, um sie alle auswendig zu kennen, ist die Buchführung notwendig, um die finanzielle Lage besser beurteilen zu können.

 

Ein weiterer Grund, aus dem die Buchführungspflicht besteht, ist das sogenannte Staatliche Begehren. Der Staat muss Ausgaben für die Allgemeinheit durch entsprechende Einnahmen decken. Bei diesen handelt es sich im Wesentlichen um Steuern. Damit Unternehmern bzw. Unternehmen eine gerechte Besteuerung angedeihen kann und der Staat keine steuerlichen Einbußen erleidet, wurde die Buchführungspflicht für Unternehmer bereits vor langer Zeit geregelt. Schon im Preußen des 18. Jahrhunderts waren Kaufleute zur Buchführung verpflichtet. Kamen sie dieser Pflicht nicht nach und wurden in der Folge zahlungsunfähig, wurde ihnen dies als „fahrlässiger Bankrott“ angelastet.

Ein letzter wichtiger Grund für de Buchführungspflicht ist dementsprechend auch der Schutz von Gläubigern, Kunden und Geschäftspartnern. Vor allem Gläubiger, Investoren und Kapitalgeber haben ein Anrecht darauf, korrekt über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens in Kenntnis gesetzt zu werden. Banken und Gläubiger zum Beispiel wollen sicherstellen, das Kredite bzw. die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vom betreffenden Unternehmen tatsächlich bedient werden können.

Geschäftspartner interessiert die Liquidität eines Unternehmens vor allem vor dem Hintergrund, ob es Lieferzusagen dauerhaft einhalten kann. Kunden haben ein berechtigtes Interesse daran, ob ein Unternehmen dauerhaft wirtschaftlich Bestand haben kann, da es sonst seinen Gewährleistungspflichten unter Umständen nicht mehr nachkommen kann.

Was genau bedeutet Buchführungspflicht?

Die Buchführungspflicht geht es darum, dass der buchführungspflichtige Unternehmer dazu verpflichtet ist, seine Einnahmen und Ausgaben auf eine bestimmte Art und Weise zu erfassen. Wie diese Erfassung zu erfolgen hat, ist sowohl im Steuergesetz als auch im Handelsgesetz geregelt. Die Buchführung darf man jedoch nicht mit der Pflicht, Einnahmen und Ausgaben überhaupt zu erfassen, verwechseln.

Einnahmen und Ausgaben müssen offen gelegt sein.

Welche Rechnungen muss ein Buchführungspflichtiger erstellen?

Wer jedoch der Buchführungspflicht unterliegt, muss Einnahmen und Ausgaben mittels sogenannter doppelter Buchführung erfassen. Darüber hinaus ist er verpflichtet, sowohl Bilanzen als auch Gewinn- und Verlustrechnungen zu erstellen. Unterliegt ein Unternehmer nicht der Pflicht zur Buchführung, genügt es, wenn er eine sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellt. Diese erfordert deutlich weniger Aufwand und Sachkenntnis als die doppelte Buchführung.

Wer unterliegt der Buchführungspflicht und welche Grenzen gelten?

Die Pflicht zur Buchführung kann sowohl aus dem Steuergesetz als auch aus dem Handelsgesetz abgeleitet werden. Demnach sind alle eingetragenen Vollkaufleute automatisch zur Buchführung verpflichtet. Gewerbetreibende sind immer dann buchführungspflichtig, wenn ihr Umsatz im Wirtschaftsjahr 600.000 Euro überschreitet oder sie pro Wirtschaftsjahr mehr als 60.000 Euro Gewinn erwirtschaften. Freiberufler sind generell nicht buchführungspflichtig. Bei ihnen reicht die Einnahmen-Überschuss-Rechnung unabhängig vom Umsatz oder Gewinn immer aus. Sie können sich jedoch für die Buchführungspflicht entscheiden, da dies unter anderem Vorteile bei der Bildung von Rücklagen bringen kann.

Bei Land- und Forstwirten kann ebenfalls eine Buchführungspflicht vorliegen. Dies ist der Fall, wenn der Umsatz mehr als 600.000 Euro pro Kalenderjahr beträgt oder selbst bewirtschaftete Flächen mit einem Wert von mehr als 25.000 Euro vorhanden sind.

Welche Grenzbeträge gelten?

Gewinne in bestimmter Höhe verpflichten

Außerdem sind Land- und Forstwirte zur Buchführung verpflichtet, wenn ihr Gewinn aus einem Gewerbebetrieb, wie etwa einem Hofladen oder Straßenverkauf, mehr als 60.000 Euro beträgt oder der Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft mehr als 60.000 Euro pro Jahr hervorbringt. Gesellschaften, wie etwa eine GmbH, eine UG, eine AG sowie OHG und KG, sind immer zur Buchführung verpflichtet. Die Höhe der Umsätze und Gewinne spielt in diesem Fall keine Rolle.

Wann beginnt die Buchführungspflicht?

Der Beginn der Verpflichtung zur Buchführung ist mitunter davon abhängig, um welche Art von Unternehmen es sich handelt. Die Pflicht zur Buchführung bei einem Einzelunternehmen ist ab dem Zeitpunkt gegeben, an dem die oben genannten Umsatz- und Gewinngrenzen überschritten werden. Gleiches gilt für Land- und Forstwirte. Gesellschaften hingegen sind ab dem Tag ihrer Gründung zur Buchführung verpflichtet. Bei Freiberuflern besteht niemals eine Pflicht zur Buchführung, ganz gleich, wie hoch ihre Umsätze oder Gewinne sind.

Buchführungspflicht für Kleinunternehmer?

Als Kleinunternehmer unterliegt man generell nicht der Buchführungspflicht. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Unternehmer komplett davon befreit ist, seine Einnahmen und Ausgaben zu erfassen. Er tut dies lediglich nicht mittels doppelter Buchführung, sondern mithilfe der wesentlich einfacheren Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Als Kleinunternehmer gilt, wer im laufenden Jahr Umsätze von nicht mehr als 17.500 Euro erzielt hat und wer im folgenden Jahr Umsätze von 50.000 Euro voraussichtlich nicht überschreiten wird.

Aufgrund dieser niedrigen Beträge gilt die sogenannte vereinfachte Buchführungspflicht. Das bedeutet, dass alle Geschäfte so dokumentiert sein müssen, dass sich daraus Schlüsse auf Art und Umfang des Geschäfts ziehen lassen. Weiterhin muss die aktuelle Ertrags- und Vermögenslage ersichtlich sein. Kleinunternehmer müssen also sowohl Kundenkorrespondenz als auch Belege und eigene Rechnungen stets aufbewahren.

Für Kleinunternehmer gilt keine Buchführungspflicht.

Wer Rechnungen nicht vorlegt, muss Strafen zahlen

Mögliche Strafen und Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Buchführungspflicht

Das Finanzamt möchte zu jeder Steuererklärung die zugehörigen Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen sehen.Unternehmen, die die Rechnungen nicht vorlegen, zahlen hohe Strafgelder. Diese befreien jedoch nicht von der Buchführungspflicht, sodass die geforderten Unterlagen in jedem Fall nachgereicht werden müssen. Kommt es zu einer Insolvenz des betroffenen Unternehmens, drohen dem Unternehmer sogar Haftstrafen, wenn er seiner Pflicht zur Buchführung nicht nachgekommen ist. Lesen Sie hier alles über Insolvenz.

Mögliches Ende der Buchführungspflicht

Unter gewissen Umständen kann die Pflicht zur Buchführung bei Unternehmen enden. Bei Einzelunternehmen ist dies der Fall, wenn die oben genannten Grenzen in zwei aufeinanderfolgenden Wirtschaftsjahren unterschritten wurden. Löscht man die betreffende Gesellschaft aus dem Handelsregister, erlischt die Buchführungspflicht.