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Fremdkapitalquote – was steckt dahinter?

Eigenkapital und Fremdkapital sind die beiden Säulen der Unternehmensfinanzierung. Zusammen bilden diese beiden Kapitalarten das Gesamtkgapital eines Unternehmens. Ein hoher Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital bietet im Allgemeinen Sicherheit in schwierigen Zeiten. Ohne einen gewissen Anteil Fremdkapital kommt jedoch praktisch kein Unternehmen aus. Was die Fremdkapitalquote ist und welchen Einfluss sie auf die Eigenkapitalrendite hat, zeigt der folgende Beitrag.

Was ist die Fremdkapitalquote?

Die Fremdkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl(en), die den Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens angibt. Mithilfe der Fremdkapitalquote setzt man bei der Fundamentalanalyse das Fremdkapital zum Gesamtkapital in Beziehung, um die Kapitalstruktur eines Unternehmens widerzuspiegeln. Sie liefert zusammen mit der Eigenkapitalquote und dem Verschuldungsgrad wichtige Hinweise auf den Grad der Abhängigkeit von Kapitalgebern und die allgemeine finanzielle Stabilität.

Berechnung der Fremdkapitalquote

Für die Berechnung der Fremdkapitalquote dividiert man das Fremdkapital eines Unternehmens durch das

FK-Quote

Die Berechnung der FK-Quote ist nicht allzu kompliziert

Gesamtkapital. Die Angabe erfolgt in Prozent. Die Formel lautet

Fremdkapitalquote = Fremdkapital / Gesamtkapital x 100 %

Das Fremdkapital setzt sich aus kurz-, mittel- und langfristigem Fremdkapital zusammen. Für eine Vereinfachung der Berechnung folgt die Gleichsetzung von Bilanzsumme und Gesamtkapital. Üblich ist es jedoch, Fremdkapital und Eigenkapital zu addieren, um das Gesamtkapital zu erhalten.

Leverage Effekt der Fremdkapitalquote

Die Fremdkapitalquote eine Hebelwirkung auf die Eigenkapitalrendite. Bei einem zu 100 % durch Eigenkapital finanzierten Unternehmen beträgt die Eigenkapitalrendite immer 100 % – vorausgesetzt, das Unternehmen erwirtschaftet einen Gewinn. Wird das Eigenkapital durch einen gewissen Anteil Fremdkapital ersetzt, steigt die Eigenkapitalrendite. Wenn beispielsweise 50 % des Eigenkapitals durch Fremdkapital ersetzt werden, verdoppelt sich die Eigenkapitalrendite bei einem gleich hohen Gewinn. Dies ist der sogenannte Leverage Effekt.

Eine geringe Fremdkapitalquote bedeutet eine geringe Eigenkapitalrendite. Das Unternehmen steht jedoch finanziell auf sichern Beinen und kann Krisenzeiten besser durchstehen. Das Unternehmen ist weniger abhängig von externen Kapitalgebern. Es reagiert weniger sensibel auf Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld, steigende Zinsen haben einen geringeren Einfluss und disruptive Entwicklungen eines oder aller Geschäftsbereiche können leichter ausgeglichen werden. Die Bonität eines Unternehmens mit einem geringen Anteil Fremdkapital ist daher in der Regel höher als die eines zum Großteil fremdfinanzierten Unternehmens. Lesen Sie hier alles zur Bonität.

Durch den Leverage Effekt erzielen Anteilseigner eine hohe Eigenkapitalrendite. Eine hohe Fremdkapitalquote birgt jedoch die Gefahr in sich, dass das Unternehmen schneller in finanzielle Schwierigkeiten geraten kann. Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalrendite sind für Investoren, die sich am Eigenkapital beteiligen, interessanter, als weitestgehend eigenkapitalfinanzierte Unternehmen.

Gibt es eine Obergrenze für die Fremdkapitalquote?

FK-Quote

Was bedeuten die Ergebnisse?

Der Gesetzgeber schreibt für Unternehmen keine Obergrenze bei der Fremdkapitalquote vor. Diese Entscheidung überlässt man alleine den Unternehmern. Allgemein haben sich jedoch bestimmte Obergrenzen als sinnvoll erwiesen. Für große Unternehmen und Konzerne liegt die anzustrebende Obergrenze für die Fremdkapitalquote bei etwa 67 %. Für KMU sollte die Fremdkapitalquote 50 % möglichst nicht überschreiten. Dieses Ziel können jedoch noch lange nicht alle KMU erreichen.

Laut einer Statistik von de.statista.com betrug bei kleinen und mittelständischen Unternehmen im Jahr 2018 der durchschnittliche Anteil Fremdkapital am Gesamtkapital 68,5 %. Die Eigenkapitalquote lag dementsprechend bei durchschnittlich 31,5 %. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ( KfW) gibt an, dass vor allem die Einführung von Basel II und die Finanzkrise im Jahr 2008 bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu einem Umdenken bezüglich Fremdkapitalquote und Eigenkapitalquote geführt hat. Die KfW hat berechnet, dass sich die Eigenkapitalquote von durchschnittlich rund 18 % im Jahr 2002 annähernd verdoppelt hat. Entsprechend gesunken ist die Fremdkapitalquote.

Unterschied zwischen Fremdkapitalquote und Verschuldungsgrad

Der Verschuldungsgrad ist eine weitere bei der Fundamentalanalyse eines Unternehmens verwendete Kennzahl. Bei der Berechnung des Verschuldungsgrades werden jedoch das Fremdkapital und das Eigenkapital zueinander ins Verhältnis gesetzt, indem das Fremdkapital durch das Eigenkapital des Unternehmens dividiert wird. Anders als bei der Fremdkapitalquote kann dieses Verhältnis größer als 1 werden. Das heißt, der Verschuldungsgrad kann 100 % übersteigen.

Wenn ein Unternehmen beispielsweise zu einem Drittel durch Eigenkapital und zwei Dritteln durch Fremdkapital finanziert wird, beträgt die Fremdkapitalquote 67 %. Der Verschuldungsgrad beträgt in diesem Fall jedoch 200 %, da das Fremdkapital doppelt so hoch ist wie das Eigenkapital. Die Fremdkapitalquote kann 100 % nicht übersteigen. Wenn ein Unternehmen ausschließlich mit Fremdkapital finanziert wird, beträgt die Fremdkapitalquote unabhängig von der absoluten Höhe der Finanzierung 100 %.

Grenzen von Fremdkapitalquote und Leverage Effekt

FK-Quote

Der Leverage-Effekt ist nicht das gleiche wie die FK-Quote

Theoretisch könnte durch eine an 100 Prozent heranreichende Fremdkapitalquote der Hebeleffekt fast ins Unendliche gesteigert werden. Diese Möglichkeit besteht jedoch nur in der Theorie. Mit einem wachsenden Fremdkapitalanteil im Verhältnis zum Gesamtkapital wächst die Zinslast für das Unternehmen. Die Abhängigkeit von Kapitalgebern und das Risiko, dass die Kosten für das Fremdkapital höher werden als die Gesamtkapitalrentabilität, steigen. Wenn die Kosten für das Fremdkapital die Kapitalrendite übersteigen, kehrt sich der Leverage Effekt um und schmälert die Eigenkapitalrendite. Hinzu kommt, dass Banken an Unternehmen mit einer zu hohen Fremdkapitalquote keine Kredite vergeben. Eine unverhältnismäßig hohe Verschuldungsquote schränkt die weiteren Finanzierungsmöglichkeiten eines Unternehmens daher ein.

Verschuldungsgrad

Verschuldungsgrad: Kennzahl, Aussagekraft und Interpretation

Der Verschuldungsgrad entspricht allgemein dem Verhältnis des Fremdkapitals zum Eigeenkapital. Er stellt eine Prozentzahl dar und lässt Rückschlüsse auf den finanziellen Spielraum eines Unternehmens zu. Als wichtige Kennzahl jeder Fundamentalanalyse ist der Verschuldungsgrad für Anleger von hoher Bedeutung. Er spielt weiterhin für Kreditgeber, bei Unternehmensübernahmen oder auch für Staaten eine Rolle.

Der Verschuldungsgrad und seine Berechnung im Überblick

Als wesentliche Unternehmens-Kennzahl lässt der Verschuldungsgrad Aussagen über die Stabilität eines Unternehmens zu. Für Aktionäre spielt er bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Bei Firmenkäufen oder -übernahmen hat er eine hohe Bedeutung im Datenraum, der auch alle Unterlagen beinhaltet, die das zu verkaufende Unternehmen dem Kaufinteressenten bereitstellt.

Die Kennzahl entspricht finanzmathematisch dem Quotienten aus Fremdkapital und Eigenkapital, multipliziert mit 100. Es ergibt sich eine Prozentzahl: Fremdkapital / Eigenkapital x 100 = Verschuldungsgrad in Prozent.

Die Herausforderung bei der Berechnung der Kennzahl besteht in erster Linie in einer exakten Definition der Positionen. Insbesondere sind Fremd- und Eigenkapital genau voneinander abzugrenzen. Letzteres umfasst grundsätzlich finanzielle Mittel aus dem Unternehmensvermögen abzüglich sämtlicher Schulden und Verbindlichkeiten. Ein großer Teil des Eigenkapitals besteht aus den Mitteln, die von Unternehmenseigentümern eingebracht werden oder Mitteln, die als Gewinn im Unternehmen bleiben. Zusammengefasst bezeichnet das Fremdkapital sämtliche Mittel, die durch Dritte ins Unternehmen gelangen. Das Fremdkapital umfasst damit insbesondere Schulden, Verbindlichkeiten und Beteiligungen.

VerschuldungsgradHat ein Unternehmen beispielsweise ein Eigenkapital von 400.000 Euro und nimmt zu Investitionszwecken ein Fremdkapital in Höhe von 900.000 Euro auf, so beträgt die Höhe des Verschuldungsgrads 225 Prozent.

Bei einer durchschnittlichen Eigenkapitalquote in Deutschland im Bereich zwischen 20 und 25 Prozent handelt es sich um einen durchschnittlichen Verschuldungsgrad zwischen 300 und 400 Prozent.

Überprüfung des Verschuldungsgrades

Es existieren mehrere Ansätze, Unternehmen hinsichtlich ihres Verschuldungsgrads zu überprüfen. Banken gehen im Falle der Kreditvergabe von der Bilanz des Unternehmens aus. Bevor ein Unternehmen Fremdkapital erhält, ermitteln Kreditgeber durch Einsicht in die Bilanzen das Kreditausfallrisiko. Dieses stellt einen wesentlichen Bestandteil in der Bonitätsprüfung dar. Die Ermittlung des Verschuldungsgrads ist auch über eine Gewinn- und Verlustrechnung möglich. Die Kennzahl bildet die Grundlage zur Ermittlung der Eigenkapitalquote des Unternehmens. Diese wiederum ist entscheidend für das Kreditrisiko.

Aussagekraft und Anwendungsbereiche der Kennzahl

Es existiert eine Reihe von Einsatzbereichen und Anwendungsmöglichkeiten für die Kennzahl des Verschuldungsgrads. Er lässt sich aus der Bilanz eines Unternehmens ermitteln, doch geht seine Aussagekraft darüber hinaus. Auch für Käufer, Aktionäre, Kreditgeber oder für Staaten stellt die Kennzahl einen wichtigen Anhaltspunkt dar.

Geht es um den Verkauf eines Unternehmens, sind Interessenten an der Bestimmung des Unternehmenswerts interessiert. Beim Kauf ist eine Due-Dilligence-Prüfung Gang und Gäbe, die auf zahlreiche Angaben aus dem Datenraum des zu verkaufenden Unternehmens angewiesen ist. Hierbei stellt der Verschuldungvsgrad einen wichtigen Anhaltspunkt für den Gesamtwert dar. Käufer und Investoren erfahren anhand der Kennzahl gleichermaßen, welchen Grad an Fremdfinanzierung das Unternehmen aufweist.

Richtet sich ein Unternehmen an Kreditgeber, um Fremdkapital auszunehmen, so ist die Kennzahl ebenso von Bedeutung. Für Banken stellt sie einen Anhaltspunkt für die Bonität dar. Die Berechnung des Ausfallrisikos von Unternehmen oder auch Privatpersonen bezieht den Verschuldungsgrad mit ein. Ein hoher Grad ist für Kreditgeber Anlass, ein hohes Kreditausfallrisiko anzunehmen. Ein solches ist in der Regel mit höheren Zinsen verbunden.

Für Aktionäre ist die Kennzahl eine Möglichkeit, in Erfahrung zu bringen, wie gut ein Unternehmen die Verschuldung mit Eigenkapital abdeckt. Ein hoher Verschuldungsgrad kann unter Umständen auf eine höhere Insolvenzwahrscheinlichkeit hinweisen. Ist die Verschuldung mit wenig Eigenkapital gedeckt, werden außerdem Ausfälle in der Dividendenzahlung wahrscheinlicher.

Auch auf makroökonomischer Ebene ist die Kennzahl von Bedeutung. Volkswirtschaften, beispielsweise Staaten, sind typischerweise an gesetzliche Auflagen gebunden und dürfen einen gewissen Verschuldungsgrad nicht übersteigen. Für EU-Mitgliedsstaaten beziehungsweise den europäischen Wirtschaftsraum ist gemäß Stabilitäts und Wachstumspakt eine maximale öffentliche Staats-Verschuldungsquote von 60 Prozent des BIP vorgesehen. Das jährliche Haushaltsdefizit ist auf 3 Prozent des BIP zu begrenzen.

Bedeutung eines hohen Verschuldungsgrades

Es stellt sich die Frage, ob ein hoher Verschuldungsgrad per se als problematisch anzusehen ist. Zwar existieren Faustregeln, nach denen eine bestimmter Höhe der Kennzahl im Unternehmen nicht zu übersteigen ist. Doch fällt die Kennzahl in einigen Branchen deutlich höher aus, während die Unternehmen dennoch florieren und an der Börse gut performen.

Ein typisches Beispiel sind Versicherungen, die häufig einen extremen Grad der Verschuldung haben. Dieser geht in einigen Fällen in den vierstelligen Bereich. Das DAX-notierte Versicherungsunternehmen Allianz hatte im Jahr 2016 einen Verschuldungsgrad von über 1.150 Prozent. Solche Zahlen legen nahe, die Kennzahl stets kontextuell richtig einzuordnen.
Die hohe Verschuldung hängt mit hohen Fremdkapitalsummen zusammen. Es handelt sich demnach um Kapital, das ein Unternehmen nicht selbst erwirtschaftet hat, sondern das von Dritten stammt. Es gehört zur Geschäftspraxis in vielen Unternehmen, mit Fremdkapital zu arbeiten. Banken und Versicherungen arbeiten geschäftsmäßig mit dem Geld Dritter, sodass sich die hohe Verschuldungsquote nicht vermeiden lässt. In diesem Falle ist ein hoher Verschuldungsgrad im gewissen Rahmen nicht als problematisch zu betrachten.

Unternehmenskäufe und Verschuldungsgrad

Für Interessenten und Käufer stellt sich die Frage nach dem optimalen Verschuldungsgrad. Dieser ist von mehreren Faktoren abhängig, von denen die jeweilige Branche nur einer ist.

InvestementHäufig ist zu lesen, dass der Verschuldungsgrad nicht über 200 Prozent liegen soll, das Fremdkapital also nicht mehr als dem doppelten Eigenkapital entspricht. Die Verschuldungsquote liegt in diesem Falle beim Verhältnis 2:1. Die bedeutet, dass der Verschuldungsgrad dann optimal ist, wenn die Kapitalkosten gegenüber der Fremdfinanzierung geringer ausfallen.

Dies bedeutet für die Fremdkapitalquote, dass diese in der Bilanz nicht mehr als 67 Prozent der Gesamt-Bilanzsumme entspricht. Umgekehrt gilt die Verschuldung als angemessen, wenn eine Eigenkapitalquote von 33 Prozent gegeben ist.

Tendenziell ist festzustellen, dass mit einem höheren Verschuldungsgrad ein größeres Kreditausfallrisiko für Kreditgeber verbunden ist. Doch ist zu berücksichtigen, dass mit dem Verschuldungsgrad die Eigenkapitalrendite wachsen kann. Mit einem hohen Verschuldungsgrad ist ein geringes Eigenkapital verbunden. Damit sich dies lohnt und die Hebelwirkung (Leverage-Effekt) greift, muss der Zinssatz für das Fremdkapital geringer ausfallen als die Eigenkapitalrendite.
Unternehmen ist dennoch anzuraten, den Verschuldungsgrad möglichst gering zu halten. Ein höheres Maß an Verschuldung lässt die Zinslast beziehungsweise Tilgungslast ansteigen, was eine Reduktion der Gewinne zur Folge hat.

Der Verschuldungsgrad und Möglichkeiten seiner Reduktion

Während manche Aktiengesellschaften von einem höheren Verschuldungsgrad profitieren, legen viele kleinere Unternehmen Wert auf eine geringere Verschuldungsquote. Große, börsennotierte Unternehmen können durch Erhöhung des Fremdkapitals den Vorteil haben, dass sich die Investitionen besser kontrollieren lassen. Ist der Fremdkapitaleinsatz höher, sieht sich das Management des Unternehmens weiterhin dazu gezwungen, gegenüber Kreditgebern und Aktionären verantwortungsbewusst zu handeln.

Junge oder kleinere Unternehmen profitieren bei geringem Verschuldungsgrad von besseren Konditionen bei der Fremdkapitalaufnahme. Weiterhin sinkt das Risiko einer Insolvenz. Notwendige Investitionen können oft aus Eigenmitteln geleistet werden. Geht es jedoch um kostspielige Investitionen (etwa zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils), kann die Inkaufnahme eines höheren Verschuldungsgrads auch hier von Vorteil sein.

Konkrete Maßnahmen zur Reduktion des Verschuldungsgrads umfassen die schnelle Rückzahlung von Schulden sowie die Erhöhung des Eigenkapitals. Ersteres lässt sich umsetzen, indem Überschüsse so schnell wie möglich zur Tilgung der Kreditschuld beim Gläubiger eingesetzt werden.

Das Eigenkapital lässt sich etwa gezielt durch den Einsatz von Gewinnrücklagen realisieren. Erwirtschaftete Gewinne fließen dabei gezielt in die Erhöhung des Eigenkapitals.

Eine weitere Alternative findet sich im Factforing. Auch diese Maßnahme trägt zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Ein Unternehmen überträgt hierbei noch ausstehende, offene Rechnungen oder Forderungen an ein anderes Unternehmen. Dieses begleicht die fraglichen Rechnungen sofort und kümmert sich selbst um das Einholen der noch bestehenden Forderungen.