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Was ist Überschuldung bei einem Unternehmen?

Was ist eine Überschuldung?

Wenn sich die geschäftliche Lage verändern, Umsatz- und Gewinnziele nicht erreicht werden, geraten viele Unternehmen in eine schwierige finanzielle Situation, die meist eine Überschuldung zur Folge hat. Welche Konsequenzen sich aus einer Überschuldung ergeben, wie eine Überschuldung am besten zu ermitteln ist und was sie für die meisten Unternehmen bedeutet, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Wie tritt eine Überschuldung ein?

Es kann zu einer Überschuldung kommen, falls das Vermögen eines Unternehmens nicht mehr ausreichend ist, um alle Verbindlichkeiten zeitgemäß erfüllen zu können. Konkret bedeutet das, wenn die Schulden einer Firma höher sind als das Vermögen, dann ist die Firma überschuldet. Überschuldung kann man auf diese Formel bringen:

Überschuldung = Schulden > Vermögen

In Rahmen der Insolvenzverordnung wird Überschuldung als der Zustand definiert, wenn das Vermögen des Schuldners nicht mehr ausreichend ist, um bestehende Schulden zurückzuzahlen. Nach Insolvenzverordnung ist jedoch eine Überschuldung nicht gegeben, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass das Unternehmen weitergeführt werden kann. Im Fall, dass die sogenannte „Fortbestehungsprognose“ für das Unternehmen ungünstig ist, muss in der Regel eine Insolvenz angemeldet bzw. beantragt werden.

Wie lässt es sich feststellen, ob eine Überschuldung vorliegt?

Der Prozess der Überprüfung, ob tatsächlich eine Überschuldung vorliegt, wird in zwei Stufen vollzogen. Im ersten Schritt wird die sogenannte „Fortbestehensprognose“ erstellt, in deren Rahmen zunächst beurteilt werden muss, ob das Unternehmen weiterhin existieren kann. Die wichtigsten Voraussetzungen für eine günstige Fortbestehensprognose sind der Wille der Unternehmensleitung, das Unternehmen weiter fortführen zu wollen, ein realistisches und konkretisiertes Unternehmenskonzept für das laufende sowie für das darauffolgende Geschäftsjahr und eine günstige Liquiditätsprognose. Die Liquiditätsprognose muss eindeutig und zweifelsfrei darlegen können, dass das Unternehmen auch in naher Zukunft im Prognosezeitraum zahlungsfähig bleiben wird. Falls die Fortführungsprognose eine positive Bewertung bekommt, kann auf die Stellung eines Insolvenzantrages verzichtet werden.

Was sind die Konsequenzen einer negativen Fortbestehungsprognose?

Falls die Fortbestehungsprognose negativ ausfällt, muss das Unternehmen  eine „Überschuldungsbilanz“ entwerfen. Die Überschuldungsbilanz ist auch unter der Bezeichnung „Überschuldungsstatus“ bekannt und wird verwendet, um festzustellen, ob und in welcher Höhe das Unternehmen verschuldet ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Schulden höher sind als der Wert des Unternehmens. Im Rahmen der Wertermittlung des Unternehmens für die Überschuldungsbilanz werden nicht die Buchwerte aus der Steuer- und Handelsbilanz einbezogen, sondern es werden primär die Fortführungswerte berücksichtigt. Im Fall, dass eine Überschuldung festgestellt wird, ist der Unternehmer gesetzlich dazu verpflichtet, eine Insolvenz anzumelden. Zu diesem Zeitpunkt kann eine Insolvenz in der Regel nur noch durch eine Finanzspritze in Form einer Investition verhindert werden. Falls kein neues Kapital zur Verfügung steht, muss  das Unternehmen einen Insolvenzantrag beim zuständigen Insolvenzgericht einreichen.

Änderungen in der Insolvenzverordnung

Im Rahmen der Aktualisierung durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz wurden einige Neuigkeiten eingeführt, die sich in erster Linie auf die Erstellung einer Überschuldungsbilanz bei einer Fortbestehensprognose beziehen. Bis zu den Änderungen, die das neue Finanzmarktstabilisierungsgesetz im Jahr 2008 mit sich brachte, musste auch bei einer günstigen Fortbestehensprognose eine Überschuldungsbilanz für das insolvente Unternehmen erstellt werden. Als Basis für diese Überschuldungsbilanz fungierten jedoch die Fortführungswerte und nicht die Zerschlagungswerte der Vermögensgegenstände des Unternehmens. Seit der Einführung des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes liegt der Fokus an der umfassenden Beurteilung der Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Es kann sich daraus ergeben, dass ein Unternehmen auch mit negativem Kapital in der Überschuldungsbilanz nicht als überschuldet gilt, falls das Unternehmen im Prognosezeitraum seine Zahlungsfähigkeit erhalten und fortführen kann.

Was passiert, wenn eine Überschuldung zu spät festgestellt wird

Falls eine Überschuldung zu spät oder gar nicht festgestellt wird, kann dies für den  Unternehmer strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ist ein Unternehmen verschuldet und die Geschäftsführer stellen keinen Insolvenzantrag, machen sie sich der Insolvenzverschleppung schuldig. In diesem Fall gelten  die Richtlinien des Strafgesetzbuches zum Bankrott. Des Weiteren machen sich die Geschäftsführer strafbar, wenn sie den Anteilseignern einer Kapitalgesellschaft nicht in absehbarer Zeit die Verluste anzeigen.

Welche Unternehmen können von einer Überschuldung betroffen sein?

Als Insolvenzgrund kann die Überschuldung ausschließlich auf Unternehmen, die über ein beschränkt haftendes Eigenkapital verfügen, angewandt werden. Hierzu gehören Unternehmensformen, wie: –              Kapitalgesellschaften (AG, GmbH, UG) –              beschränkt haftende Auslandsgesellschaften (Ltd, SE) Ebenso können Genossenschaften, Stiftungen und Vereine überschuldet sein. Personalgesellschaften, wie zum Beispiel eine GbR oder natürliche Personen, können hingegen keine Insolvenz wegen einer Überschuldung anmelden.

Was sind die Unterschiede zwischen einer Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit und einer Insolvenz?

Fall ein Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, gilt er als zahlungsunfähig. Diesen Zustand nennt man Insolvenz. Das Merkmal einer Insolvenz ist die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners. Ein Schuldner gilt als zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist, seinen Zahlungspflichten bis zumindest 90 Prozent innerhalb einer Zeitperiode von drei Wochen nachzukommen. Konkret bedeutet das, wenn ein Schuldner für mindestens drei Wochen den Großteil seiner Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen kann, gilt er als zahlungsunfähig. Eine Zahlungsunfähigkeit ist die direkte Folge einer Überschuldung. Das bedeutet, dass die Zahlungsunfähigkeit und die Insolvenz nicht gleichzusetzen sind mit einer Überschuldung, sondern Folgen der Überschuldung sind.

Verschuldungsgrad

Verschuldungsgrad: Kennzahl, Aussagekraft und Interpretation

Der Verschuldungsgrad entspricht allgemein dem Verhältnis des Fremdkapitals zum Eigenkapital. Er stellt eine Prozentzahl dar und lässt Rückschlüsse auf den finanziellen Spielraum eines Unternehmens zu. Als wichtige Kennzahl jeder Fundamentalanalyse ist der Verschuldungsgrad für Anleger von hoher Bedeutung. Er spielt weiterhin für Kreditgeber, bei Unternehmensübernahmen oder auch für Staaten eine Rolle.

Der Verschuldungsgrad und seine Berechnung im Überblick

Als wesentliche Unternehmens-Kennzahl lässt der Verschuldungsgrad Aussagen über die Stabilität eines Unternehmens zu. Für Aktionäre spielt er bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Bei Firmenkäufen oder -übernahmen hat er eine hohe Bedeutung im Datenraum, der auch alle Unterlagen beinhaltet, die das zu verkaufende Unternehmen dem Kaufinteressenten bereitstellt.

Die Kennzahl entspricht finanzmathematisch dem Quotienten aus Fremdkapital und Eigenkapital, multipliziert mit 100. Es ergibt sich eine Prozentzahl: Fremdkapital / Eigenkapital x 100 = Verschuldungsgrad in Prozent.

Die Herausforderung bei der Berechnung der Kennzahl besteht in erster Linie in einer exakten Definition der Positionen. Insbesondere sind Fremd- und Eigenkapital genau voneinander abzugrenzen. Letzteres umfasst grundsätzlich finanzielle Mittel aus dem Unternehmensvermögen abzüglich sämtlicher Schulden und Verbindlichkeiten. Ein großer Teil des Eigenkapitals besteht aus den Mitteln, die von Unternehmenseigentümern eingebracht werden oder Mitteln, die als Gewinn im Unternehmen bleiben. Zusammengefasst bezeichnet das Fremdkapital sämtliche Mittel, die durch Dritte ins Unternehmen gelangen. Das Fremdkapital umfasst damit insbesondere Schulden, Verbindlichkeiten und Beteiligungen.

VerschuldungsgradHat ein Unternehmen beispielsweise ein Eigenkapital von 400.000 Euro und nimmt zu Investitionszwecken ein Fremdkapital in Höhe von 900.000 Euro auf, so beträgt die Höhe des Verschuldungsgrads 225 Prozent.

Bei einer durchschnittlichen Eigenkapitalquote in Deutschland im Bereich zwischen 20 und 25 Prozent handelt es sich um einen durchschnittlichen Verschuldungsgrad zwischen 300 und 400 Prozent.

Überprüfung des Verschuldungsgrades

Es existieren mehrere Ansätze, Unternehmen hinsichtlich ihres Verschuldungsgrads zu überprüfen. Banken gehen im Falle der Kreditvergabe von der Bilanz des Unternehmens aus. Bevor ein Unternehmen Fremdkapital erhält, ermitteln Kreditgeber durch Einsicht in die Bilanzen das Kreditausfallrisiko. Dieses stellt einen wesentlichen Bestandteil in der Bonitätsprüfung dar. Die Ermittlung des Verschuldungsgrads ist auch über eine Gewinn- und Verlustrechnung möglich. Die Kennzahl bildet die Grundlage zur Ermittlung der Eigenkapitalquote des Unternehmens. Diese wiederum ist entscheidend für das Kreditrisiko.

Aussagekraft und Anwendungsbereiche der Kennzahl

Es existiert eine Reihe von Einsatzbereichen und Anwendungsmöglichkeiten für die Kennzahl des Verschuldungsgrads. Er lässt sich aus der Bilanz eines Unternehmens ermitteln, doch geht seine Aussagekraft darüber hinaus. Auch für Käufer, Aktionäre, Kreditgeber oder für Staaten stellt die Kennzahl einen wichtigen Anhaltspunkt dar.

Geht es um den Verkauf eines Unternehmens, sind Interessenten an der Bestimmung des Unternehmenswerts interessiert. Beim Kauf ist eine Due-Dilligence-Prüfung Gang und Gäbe, die auf zahlreiche Angaben aus dem Datenraum des zu verkaufenden Unternehmens angewiesen ist. Hierbei stellt der Verschuldungsgrad einen wichtigen Anhaltspunkt für den Gesamtwert dar. Käufer und Investoren erfahren anhand der Kennzahl gleichermaßen, welchen Grad an Fremdfinanzierung das Unternehmen aufweist.

Richtet sich ein Unternehmen an Kreditgeber, um Fremdkapital auszunehmen, so ist die Kennzahl ebenso von Bedeutung. Für Banken stellt sie einen Anhaltspunkt für die Bonität dar. Die Berechnung des Ausfallrisikos von Unternehmen oder auch Privatpersonen bezieht den Verschuldungsgrad mit ein. Ein hoher Grad ist für Kreditgeber Anlass, ein hohes Kreditausfallrisiko anzunehmen. Ein solches ist in der Regel mit höheren Zinsen verbunden.

Für Aktionäre ist die Kennzahl eine Möglichkeit, in Erfahrung zu bringen, wie gut ein Unternehmen die Verschuldung mit Eigenkapital abdeckt. Ein hoher Verschuldungsgrad kann unter Umständen auf eine höhere Insolvenzwahrscheinlichkeit hinweisen. Ist die Verschuldung mit wenig Eigenkapital gedeckt, werden außerdem Ausfälle in der Dividendenzahlung wahrscheinlicher.

Auch auf makroökonomischer Ebene ist die Kennzahl von Bedeutung. Volkswirtschaften, beispielsweise Staaten, sind typischerweise an gesetzliche Auflagen gebunden und dürfen einen gewissen Verschuldungsgrad nicht übersteigen. Für EU-Mitgliedsstaaten beziehungsweise den europäischen Wirtschaftsraum ist gemäß Stabilitäts und Wachstumspakt eine maximale öffentliche Staats-Verschuldungsquote von 60 Prozent des BIP vorgesehen. Das jährliche Haushaltsdefizit ist auf 3 Prozent des BIP zu begrenzen.

Bedeutung eines hohen Verschuldungsgrades

Es stellt sich die Frage, ob ein hoher Verschuldungsgrad per se als problematisch anzusehen ist. Zwar existieren Faustregeln, nach denen eine bestimmter Höhe der Kennzahl im Unternehmen nicht zu übersteigen ist. Doch fällt die Kennzahl in einigen Branchen deutlich höher aus, während die Unternehmen dennoch florieren und an der Börse gut performen.

Ein typisches Beispiel sind Versicherungen, die häufig einen extremen Grad der Verschuldung haben. Dieser geht in einigen Fällen in den vierstelligen Bereich. Das DAX-notierte Versicherungsunternehmen Allianz hatte im Jahr 2016 einen Verschuldungsgrad von über 1.150 Prozent. Solche Zahlen legen nahe, die Kennzahl stets kontextuell richtig einzuordnen.
Die hohe Verschuldung hängt mit hohen Fremdkapitalsummen zusammen. Es handelt sich demnach um Kapital, das ein Unternehmen nicht selbst erwirtschaftet hat, sondern das von Dritten stammt. Es gehört zur Geschäftspraxis in vielen Unternehmen, mit Fremdkapital zu arbeiten. Banken und Versicherungen arbeiten geschäftsmäßig mit dem Geld Dritter, sodass sich die hohe Verschuldungsquote nicht vermeiden lässt. In diesem Falle ist ein hoher Verschuldungsgrad im gewissen Rahmen nicht als problematisch zu betrachten.

Unternehmenskäufe und Verschuldungsgrad

Für Interessenten und Käufer stellt sich die Frage nach dem optimalen Verschuldungsgrad. Dieser ist von mehreren Faktoren abhängig, von denen die jeweilige Branche nur einer ist.

InvestementHäufig ist zu lesen, dass der Verschuldungsgrad nicht über 200 Prozent liegen soll, das Fremdkapital also nicht mehr als dem doppelten Eigenkapital entspricht. Die Verschuldungsquote liegt in diesem Falle beim Verhältnis 2:1. Die bedeutet, dass der Verschuldungsgrad dann optimal ist, wenn die Kapitalkosten gegenüber der Fremdfinanzierung geringer ausfallen.

Dies bedeutet für die Fremdkapitalquote, dass diese in der Bilanz nicht mehr als 67 Prozent der Gesamt-Bilanzsumme entspricht. Umgekehrt gilt die Verschuldung als angemessen, wenn eine Eigenkapitalquote von 33 Prozent gegeben ist.

Tendenziell ist festzustellen, dass mit einem höheren Verschuldungsgrad ein größeres Kreditausfallrisiko für Kreditgeber verbunden ist. Doch ist zu berücksichtigen, dass mit dem Verschuldungsgrad die Eigenkapitalrendite wachsen kann. Mit einem hohen Verschuldungsgrad ist ein geringes Eigenkapital verbunden. Damit sich dies lohnt und die Hebelwirkung (Leverage-Effekt) greift, muss der Zinssatz für das Fremdkapital geringer ausfallen als die Eigenkapitalrendite.
Unternehmen ist dennoch anzuraten, den Verschuldungsgrad möglichst gering zu halten. Ein höheres Maß an Verschuldung lässt die Zinslast beziehungsweise Tilgungslast ansteigen, was eine Reduktion der Gewinne zur Folge hat.

Der Verschuldungsgrad und Möglichkeiten seiner Reduktion

Während manche Aktiengesellschaften von einem höheren Verschuldungsgrad profitieren, legen viele kleinere Unternehmen Wert auf eine geringere Verschuldungsquote. Große, börsennotierte Unternehmen können durch Erhöhung des Fremdkapitals den Vorteil haben, dass sich die Investitionen besser kontrollieren lassen. Ist der Fremdkapitaleinsatz höher, sieht sich das Management des Unternehmens weiterhin dazu gezwungen, gegenüber Kreditgebern und Aktionären verantwortungsbewusst zu handeln.

Junge oder kleinere Unternehmen profitieren bei geringem Verschuldungsgrad von besseren Konditionen bei der Fremdkapitalaufnahme. Weiterhin sinkt das Risiko einer Insolvenz. Notwendige Investitionen können oft aus Eigenmitteln geleistet werden. Geht es jedoch um kostspielige Investitionen (etwa zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils), kann die Inkaufnahme eines höheren Verschuldungsgrads auch hier von Vorteil sein.

Konkrete Maßnahmen zur Reduktion des Verschuldungsgrads umfassen die schnelle Rückzahlung von Schulden sowie die Erhöhung des Eigenkapitals. Ersteres lässt sich umsetzen, indem Überschüsse so schnell wie möglich zur Tilgung der Kreditschuld beim Gläubiger eingesetzt werden.

Das Eigenkapital lässt sich etwa gezielt durch den Einsatz von Gewinnrücklagen realisieren. Erwirtschaftete Gewinne fließen dabei gezielt in die Erhöhung des Eigenkapitals.

Eine weitere Alternative findet sich im Factoring. Auch diese Maßnahme trägt zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Ein Unternehmen überträgt hierbei noch ausstehende, offene Rechnungen oder Forderungen an ein anderes Unternehmen. Dieses begleicht die fraglichen Rechnungen sofort und kümmert sich selbst um das Einholen der noch bestehenden Forderungen.