BWL-Artikel

Was versteht man unter der Eigenkapitalquote?

Die Eigenkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie beziffert das Verhältnis zwischen dem Eigenkapital und dem Gesamtkapital des Unternehmens. Je höher die Eigenkapitalquote ist, desto liquider ist das Unternehmen. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Kreditwürdigkeit aus. Auch der Handlungsspielraum ist besser. So lassen sich wichtige Investitionen sofort und ohne die Notwendigkeit einer Finanzierung aus dem Eigenkapital treffen. Dabei ist es jedoch […]

Was ist IFRS?

IFRS ist die Abkürzung für „International Financial Reporting Standards“, auf Deutsch internationale Rechnungslegungsgrundsätze. In den Standards werden Regeln festgelegt, um die Jahresabschlüsse von Konzernen weltweit konsistent, transparent und vergleichbar zu machen. Die IFRS wurden in der Europäischen Union entwickelt und werden vom International Accounting Standards Board (IASB) mit Sitz in London herausgegeben. Große Unternehmen und […]

Was ist IAS?

IAS ist die Abkürzung für „International Accounting Standards“, auf Deutsch internationale Rechnungslegungsstandards. Dabei handelt es sich um eine Reihe von international vereinbarten Grundsätzen und Verfahren, die festlegen, auf welche Art und Weise die Rechnungslegung in kapitalmarktorientierten Unternehmen oder Konzernen erfolgen soll. IAS – Basis für die Rechnungslegung internationaler Unternehmen Im Zuge der seit Mitte der […]

Was ist Factoring?

Die Historie der Forderungsfinanzierung reicht weit in die Vergangenheit zurück. Den Vorläufer der heute beliebten Unternehmensfinanzierungsform gab es bereits im alten Babylonien sowie bei den alten Griechen und Römern. Hier wurden schon vor 5000 Jahren Handelsgeschäfte finanziell über Vermittler abgewickelt, welche im Prinzip Factoringleistungen nach heutigem Verständnis anboten. Die Römer waren es auch, die dem Factoring den Namen (facere = machen) gaben. Definition des Factorings […]

Fremdkapitalquote – was steckt dahinter?

Eigenkapital und Fremdkapital sind die beiden Säulen der Unternehmensfinanzierung. Zusammen bilden diese beiden Kapitalarten das Gesamtkgapital eines Unternehmens. Ein hoher Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital bietet im Allgemeinen Sicherheit in schwierigen Zeiten. Ohne einen gewissen Anteil Fremdkapital kommt jedoch praktisch kein Unternehmen aus. Was die Fremdkapitalquote ist und welchen Einfluss sie auf die Eigenkapitalrendite hat, zeigt der folgende Beitrag. Was ist die Fremdkapitalquote? Die Fremdkapitalquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl(en), […]

Was ist Insolvenz?

Bei Gibt es für ein bereits produziertes Produkt keine Käufer, kann der Unternehmer irgendwann seine Lieferanten nicht mehr bezahlen: Er ist insolvent. Das heißt, er ist zahlungsunfähig. In der Umgangssprache kann dieser Zustand auch Bankrott, Konkurs oder Pleite genannt werden. Im Fall eines Unternehmensverkaufs werden sämtliche Daten im Datenraum zur Verfügung gestellt, so dass der potentielle Käufer sehen kann, […]

Net Working Capital

Das Net Working Capital, auch NWC, beschreibt die Differenz zwischen dem Umlaufvermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Somit handelt es sich beim NWC um das Nettoumlaufvermögen. Ein positives Net Working Capital bedeutet, dass ein Unternehmen über genügend Mittel verfügt, um seinen kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Auch in andere Aktivitäten wird investiert. Mehr Datenraum zur Berechnung des NWC finden Sie […]

Was ist ein Kalkulationsschema?

Bei einem Kalkulationsschema werden mithilfe eines bestimmten Schemas Kosten kalkuliert, die aufgrund einer erzeugten Leistung entstehen. Das Kalkulationsschema kann auch als Kostenträgerstückrechnung bezeichnet werden. Im Allgemeinen zeigt die Berechnung, wie hoch die einzelnen Kosten im Vergleich zu den Gesamtkosten für ein bestimmtes Produkt sind. Abhängig von der Fertigungsart und dem Ziel der Kostenberechnung werden verschiedene Kalkulationsverfahren genutzt. Sowohl Industrie- und Handelsunternehmen nutzen die sogenannte Zuschlagskalkulation, […]

Was ist Marktkapitalisierung?

Für Anleger, die in Aktien investieren möchten, ist die Marktkapitalisierung eines Unternehmens ein wichtiges Entscheidungskriterium. Sie steht für den Börsenwert des Unternehmens und wird auch als Börsenkapitalisierung bezeichnet. Es handelt sich um eine volatile Größe, die sich abhängig von Kursschwankungen verändert. Als eine der wichtigsten Kennzahlen für Anlageentscheidungen gewährt sie dem Anleger Auskunft über die Größe eines Unternehmens. Definition der Marktkapitalisierung Die Marktkapitalisierung wird […]

Was ist der Rohertrag?

Beim Rohertrag handelt es sich um eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Sie ergibt sich als Differenz aus den Umsatzerlösen und dem Wareneinsatz bzw. den Materialkosten. Bei dieser absoluten Kennzahl bleiben alle anderen Kosten und weiteren Erträge unberücksichtigt. Die Formel des Rohertrags Die Formel zur Berechnung des Rohertrags lautet Umsatz – Materialkosten = Rohertrag Zu unterscheiden ist der Rohertrag in der Produktion und bei Handelsunternehmen. 1. […]