Seltsame Eigenschaften hat fast jeder

Kuriose Eigenschaften berühmter Gründer von Gates bis Zuckerberg

Auf den ersten Blick scheinen große Unternehmer wie Microsoft-Entwickler Bill Gates oder Facebook-Guru Mark Zuckerberg absolut seriös, geradezu makellos. Kaum vorstellbar, dass derart erfolgreiche Businessmen genauso wie ein Großteil der Normalsterblichen spezielle Spleens haben. Und doch finden sich bei einigen CEO-Stars ungewöhnliche Eigenschaften, die neugierig machen.

Damit sind allerdings keine Banalitäten wie der tägliche „Genuss“ eines Glases Essigwasser oder der allmorgendliche Verzehr eines zuckerreduzierten Müslis gemeint. Die speziellen Charakteristika sorgen für Schlagzeilen, so spektakulär muten sie an. Wenn Sie gleich die „Ticks“ bekannter Gründer kennen lernen, werden Sie schmunzeln – oder sich verwundert die Augen reiben.

Bill Gates zwischen Microsoft und Stuhlreiten

Bill Gates

Mit der Gründung von Microsoft ist dem US-Amerikaner Bill Gates ein Meilenstein in der Geschichte des Computers geglückt. Dass dieser international angesehene Unternehmer leidenschaftlich gern stuhlreitet, kann jedoch nicht an der Freude über den großen Erfolg liegen. Er praktiziert die Kunst nämlich schon sehr viel länger.

Inzwischen ist Bill Gates auch als Mäzen bekannt. Die Gelassenheit musste der berühmte Mann aber zunächst lernen. Trotz aller Fortschritte war ihm das Stuhlreiten partout nicht abzugewöhnen. Es ist Bill Gates bis heute geblieben. Der interessierte Leser fragt sich an dieser Stelle natürlich, in welchen Momenten der Gründer seinem Spleen nachgeht.

Offenbar immer dann, wenn es um intensive Denkarbeit geht. Je mehr sich Bill Gates für ein bestimmtes Thema begeistert, desto mehr regt es ihn auf und desto stärker schaukelt er. Ob ihm die Idee zu Microsoft damals wohl auch beim Stuhlreiten kam? Gut möglich. Vielleicht gelangen auch Sie via Stuhlreiten zu einem milliardenschweren Vermögen…

Anna Wintours skurriles Leben für die Mode

Anna Wintour

Von der Welt des Stuhlreitens vor dem Computer, in der Bill Gates zuhause ist, geht es in den Kosmos der Mode zu Anna Wintour. Die britische Journalistin hält den Redaktionssitz des Magazins ‚Vogue. Man sagt ihr nach, sich dort ausgesprochen dominant zu verhalten, eine entschiedene Regentin zu sein. Ihre meist eiserne Miene und der sehr akkurate Bob tragen zum strengen Erscheinungsbild bei.

Der Spitzname der Modespezialistin lautet „Nuclear Wintour„. Er hat 2006 mit dem Film „Der Teufel trägt Prada“ sein eigenes Denkmal erhalten. Doch auch das scheint die Frau nicht im geringsten zu tangieren. Sie erschien sogar zur Premiere des einstigen Kinohits, und zwar von oben bis unten in Prada eingekleidet. Was aber steckt hinter dem riesigen Erfolg von Anna Wintour? Sind es gar skurrile Spleens?

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Anna Wintour täglich um 5.45 Uhr aus dem Bett steigt, um anschließend eine Stunde Tennis zu spielen. Um sieben Uhr folgt ein Termin beim Friseur, ehe der Büroalltag seinen Lauf nimmt. Anna Wintour verlässt Partys immer als Erste – kein Wunder, bei der rigiden Aufstehzeit. Und: Im Schlabber-Look präsentiert sich die Frau nie. Der ihr eigene Signature-Style ist Pflicht, egal wann, egal wo.

Was sagt uns das? Eventuell Folgendes: Ziehen Sie Ihr Ding ohne Rücksicht auf Verluste durch – es zahlt sich aus.

Die riesige Spleen-Sammlung des Elon Musk

Elon Musk

Auch der gebürtige Südafrikaner Elon Musk hat eine ganze Reihe von Spleens zu bieten. Um ihn ranken sich bereits unzählige Gerüchte und Mythen. Seine frühere Frau Justine sagte über den Unternehmer: „Es ist Elons Welt – und der Rest von uns lebt auch darin„. Eindrückliche Worte, die auf eine egozentrische Eigenschaft hindeuten.Und wie sieht sie konkret aus, Elons Welt? Was macht den Unternehmer so erfolgreich? Fest steht, dass Elon Musk jeden Arbeitstag in fünfminütige Einheiten teilt. Durch diesen relativ einfachen „Trick“ steigert der CEO von Tesla und SpaceX seine Konzentration und damit einhergehend auch seine Produktivität.

Nicht schlecht, aber auch nicht weltbewegend. Allerdings umfasst sein Geschäftsdasein noch mehr als die Fünf-Minuten-EinheitenElon Musk soll angeblich sämtliche Anrufe sowie E-Mails ignorieren. Gute Erreichbarkeit sieht anders aus… Weiterhin scheint der Unternehmer nicht besonders geduldig oder entgegenkommend zu sein.

Wagt es einer seiner Mitarbeiter, einen kleinen Tippfehler zu begehen oder über längere Zeit nichts Sinnvolles zu leisten, muss er wohl oder übel mit einer Kündigung rechnen. Unter der Führung von Elon Musk zählt Leistung, sonst nichts. Diesem Prinzip folgt der dreifache Staatsbürger (Südafrika, Kanada, USA) im Beruf wie in der Freizeit.

Jack Ma als „Double“ von Michael Jackson

Jack Ma

Ein ähnlich stark ausgeprägtes Selbstbewusstsein wie Elon Musk scheint auch Jack Ma zu haben. Der CEO von Alibaba liebt die Musik des inzwischen schon verstorbenen Weltstars Michael Jackson. Doch er begnügt sich nicht damit, die Songs des Künstlers zu hören; er selbst „ist“ Michael Jackson – oder zumindest ein Abklatsch, auch wenn man es nicht auf den ersten Blick erkennen mag.

Jack Ma tanzt für sein Leben gern und dazu noch ziemlich gut. Bei einem Firmenjubiläum erschien der erfolgreiche Geschäftsführer in einem typischen Kostüm, wie es der einstige ‚King of Pop‘ hätte tragen können. Zu einem Medley der größten Hits Jacksons legte Jack Ma einen wahrlich beeindruckenden Auftritt hin. Wer nun meint, es handelte sich dabei bloß um einen Ausrutscher, irrt gewaltig.

Schon im Jahr 2009 kamen rund 2000 Konferenzgäste in den Genuss, Jack Ma bei einer leidenschaftlichen Performance zu Elton Johns klassischer Ballade „Can you feel the love tonight“ live zu erleben. Damals zeigte sich der sonst so seriöse CEO mit Nasenring und schwarzem Lippenstift sowie Fake-Iro. Hätten Sie das von einem der berühmtesten und reichsten Männer unseres Planeten erwartet?!

Legendär: Steve Jobs Arbeitsweise und Lifestyle

Steve Jobs

Steve Jobs hat nichts Geringeres als Apple (mit)verbrochen. Der Gründer ist im Jahr 2011 verstorben, doch nach wie vor unvergessen. Er war eine herausragende Persönlichkeit, in Bezug auf seine Arbeitsweise wie hinsichtlich seines Lifestyles. An Steve Jobs‘ eigenartige „Arbeitsuniform“ erinnert sich fast jeder: Er trug stets einen schwarzen Rollkragenpulli in Kombination mit Jeans und Turnschuhen.

Weiterhin war Steve Jobs bekannt dafür, mehrere Wochen lang nur ein ganz bestimmtes Lebensmittel zu sich zu nehmen. Es handelte sich dabei beispielsweise um Karotten oder Äpfel, je nachdem, wonach ihm in der Zeit am meisten gelüstete. Karotten waren wohl grundsätzlich eine Art Lieblingsspeise für den Unternehmer. Aufgrund des übermäßigen Konsums färbte sich seine Haut merklich orange.

Übrigens nennt sich diese seltsame Vorgehensweise „Frutarier-Diät„. Vielleicht wäre das auch einmal etwas für Sie? Könnte schließlich Erfolg mit sich bringen – unter Umständen sogar in diversen Lebens- und Körperbereichen. Obwohl… Zu dieser Diät gehört auch eine leicht fragwürdige Routine: Sie erlaubt nur einen einzigen Badetag pro Woche. Nun ja, so bleibt mehr Zeit für die Arbeit – und man spart Wasser.

Marissa Ann MayerCupcakes statt Karotten

Marissa Mayer

Was für Steve Jobs saftige Karotten waren, sind für Marissa Ann Mayer wunderbar süße Cupcakes. Die frühere Vorstandsvositzende des Unternehmens Yahoo zeichnet sich durch diese ziemlich ungesunde Eigenschaft aus. Sie ist der extrem zuckerreichen Leckerei ganz verfallen. Allerdings nimmt Marissa Ann Mayer nicht jedes beliebige Törtchen zu sich – vielmehr sucht sie laufend nach dem perfekten Rezept für die Delikatesse.

Um dem Optimum Stück für Stück näher zu kommen, fertigt sie akribisch Notizen an und fügt diese in Kalkulationstabellen ein. Die Aufzeichnungen sorgen für eine äußerst präzise Übersicht in Bezug auf ideale Zusammensetzungen der Zutaten. Dass sie bei der wichtigen Angelegenheit überhaupt noch Zeit gefunden hat, einen Startup-Inkubator zu erschaffen? Durchaus erstaunlich…

Übrigens ist die Methode mit den Kalkulationstabellen ursprünglich bei Product Launches von Google zum Einsatz gekommen. Dort war Marissa Ann Mayer als Vizepräsidentin aktiv. Und was ist nun mit dem besten Cupcake aller Zeiten? Laut der Gründerin verdient eine Sorte namens „Vanilla Fudge“ den Titel. Probieren Sie das leckere Dessert am besten selbst aus – vielleicht bringt es auch Ihnen besonderen Erfolg.

Mark Zuckerbergs wunderliche Eigenschaften

Seltsame Eigenschaften hat fast jeder

Mark Zuckerberg

Den Abschluss der besonders kuriosen Eigenschaften weltberühmter Gründer bildet der Neujahrs-Tick von Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg. Wie die meisten von uns setzt er sich immer wieder ein neues Ziel zum Jahresanfang. Dabei geht es jedoch nicht darum, endlich mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen oder das Rauchen aufzugeben.

Herrn Zuckerbergs Neujahrsvorsatz entspricht stets einer großen Challenge, die er das gesamte Jahr über beinhart verfolgt. Beispiele gefällig? Zuckerberg entschied sich schon einmal, innerhalb von zwölf Monaten Mandarin zu lernen. Und auch, ein ganzes Jahr lang ausschließlich das Fleisch von selbst getöteten Tieren zu verzehren. Mahlzeit.

Cashflow: Definition, Berechnungsarten und Stellenwert

Der Cashflow (aus dem Englischen: Geldfluss oder Kapitalfluss) bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Er dient der Ermittlung des Geldzuflusses und Geldabflusses Ihres Unternehmens innerhalb einer bestimmten Abrechnungsperiode. Als Bilanzkennzahl gibt der Cashflow in erster Linie Rückschluss auf die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.

In Abgrenzung zum Gewinn berücksichtigt dieser Wert keine Abschreibungen oder Rückstellungen, also keine nicht zahlungswirksamen Vorgänge. Durch die Darstellung, welche liquiden Mittel Unternehmen tatsächlich in einer Periode erwirtschaften, spiegelt diese Kennzahl die Finanzkraft und Ertragskraft der Firma wider.

Definitorische Ansätze

Cashflow

Der Cashflow gibt die liquiden Zahlungsmittel an

Der Cashflow lässt sich definieren als Überschuss der regelmäßigen Einnahmen aus der gewöhnlichen betrieblichen Tätigkeit über die laufenden Betriebsausgaben. Damit gibt er an, welche liquiden Zahlungsmittel nachhaltig aus der Betriebstätigkeit zu erwirtschaften sind. Diese Zahlungsmittel stehen zur Deckung besonderer betrieblicher Ausgaben zur Verfügung.

Als Differenz der Einnahmen und Ausgaben kann sich ein positiver oder negativer Cashflow ergeben. Zur Berechnung stehen mehrere Modelle mit unterschiedlicher Aussagekraft zur Verfügung. Ziel der Berechnung ist es in allen Fällen, Rückschluss auf die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens zu erhalten. Die Kennzahl gibt also an, in welchem Ausmaß ein Unternehmen aus eigener Kraft Finanzmittel erwirtschaften und sich damit von innen heraus finanzieren kann.

Die Aussage über Finanz- und Ertragskraft ist für mehrere beteiligte Parteien von Belang. Gegenüber Kreditgebern spielt diese Zahl eine ebenso große Rolle wie für Investoren und Geschäftspartner. Auch Anteilseigner (Aktionäre) wollen über den Cashflow Bescheid wissen.

Um den Cashflow zu erhalten, sind sämtliche Positionen ohne monetären Wert aus dem regulären Jahresüberschuss beziehungsweise Jahresfehlbetrag zu streichen. Bestimmte Positionen fließen in die Überschussberechnungen ein, ohne dass es sich um einen tatsächlichen Fluss von Geldwert handelt. Dies umfasst insbesondere Rückstellungen und Abschreibungen.

Berechnungsmethoden: indirekte Ermittlung des Cashflows

Die Cashflow-Berechnung lässt sich grundsätzlich untergliedern in einen direkten und einen indirekten Ansatz. Die Indirekte Ermittlung des (Brutto-)Cashflows basiert auf einer Herausrechnung der nicht zahlungswirksamen Positionen aus dem Jahresüberschuss. Die indirekte Methode findet häufiger Anwendung als die direkte Methode. Ihr Grundschema geht vom Jahresüberschuss aus, subtrahiert die nicht zahlungswirksamen Erträge und addiert die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen (mathematisch: Cashflow = Jahresüberschuss – nicht zahlungswirksame Erträge + nicht zahlungswirksame Aufwendungen).

Es gibt verschiedene Berechnungsmethoden für den Cashflow

Wichtig ist es hierbei, dass Sie wissen, welche Aufwendungen und Erträge zu den nicht zahlungswirksamen gehören. Die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen beinhalten eine Anhebung des Gewinnvortrags, Einstellungen in den Rücklagen und Abschreibungen. Auch eine Erhöhung der Rückstellungen zählt zu den nicht zahlungswirksamen Aufwendungen. Ebenso gehören Bestandsminderungen dazu, sowohl an fertigen als auch an unfertigen Erzeugnissen. Eine Erhöhung der Sonderposten mit Rücklageanteil zählen ebenfalls dazu. Diese Art von Aufwendungen umfasst auch außerordentliche Aufwendungen außerhalb der regulären Periode.

Nicht zahlungswirksame Erträge beinhalten etwa Auflösungen von Rücklagen und Rückstellungen oder Minderungen des Gewinnvortrages. Auch Zuschreibungen sowie die Auflösung von Wertberichtigungen gehören dazu. Nicht zahlungswirksame Erträge umfassen zudem die Minderung von Sonderposten mit Rücklageanteil sowie Bestandserhöhungen unfertiger und fertiger Produkte. Aktivierte Eigenleistungen zählen gleichermaßen zu den nicht zahlungswirksamen Erträgen. Ebenso umfasst diese Art von Erträgen auch außerordentliche Erträge außerhalb der Periode.

Berechnungsmethoden: direkte Ermittlung des Cashflows

Die direkte Ermittlungsmethode geht von den zahlungswirksamen Erträgen und Aufwendungen aus. Als Differenz aus den zahlungswirksamen Erträgen sowie den zahlungswirksamen Aufwendungen ergibt sich diese Form des Cashflows(mathematisch: Cashflow = zahlungswirksame Erträge – zahlungswirksame Aufwendungen).

Auch bei der direkten Berechnungsmethode ist es erforderlich, die zahlungswirksamen Ertrags- und Aufwandspositionen genau zu kennenZahlungswirksame Erträge umfassen unter anderem die Einzahlungen, die sich aus Unternehmensumsätzen oder Forderungen ergeben. Auch sonstige Einzahlungen sind als zahlungswirksam zu berücksichtigen. Geht es um die Ermittlung des Cashflows aus Investitionstätigkeit, so sind auch so genannte Desinvestitionen als zahlungswirksame Erträge zu berücksichtigen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit umfasst auch Eigenkapitaleinlagen sowie Kreditaufnahme.

Zahlungswirksame Aufwendungen beinhalten in erster Linie Auszahlungen für Personal, Verbindlichkeiten, Material und Waren. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit berücksichtigt überdies die Aufwendungen für Investitionen. Bei der Berechnung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit sind zudem Eigenkapitalentnahmen sowie Kreditrückzahlungen zu berücksichtigen.

Die direkte Berechnungsmethode stellt ein relativ selten verwendetes Modell dar. Im Gegensatz zur verbreiteteren Methode der indirekten Berechnung ermöglicht diese Verfahrensweise allerdings eine präzisere Auflistung der Kapitalflüsse. Die direkte Cashflow-Berechnung dient der Ermittlung des Einzahlungsüberschusses im engeren Sinne.

Alternative Berechnungsmodelle des Cashflows

Der Free Cashflow ist für Aktionäre interessant

Neben dem operativen Cashflow und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit spielt der so genannte Free Cashflow eine wichtige Rolle. Die Mittel aus dem Free Cash Flow dienen Unternehmen dazu, Gewinnbeteiligungen (Dividenden) an ihre Aktionäre auszuschütten. Ebenso nutzen Unternehmen die Mittel aus dem Free Cashflow für Aktienrückkäufe. Diese Kennzahl entspricht der Summe aus dem operativen und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit.

Eine amerikanische Methode im Ertragswertverfahren stellt die so genannte Discounted Cashflow-Variante dar. Sie findet in erster Linie Anwendung im Sinne einer entscheidungsorientierten Unternehmensbewertung.

Der Cashflow Return on Investment (ROI) stellt eine Rendite-Kennzahl dar. Sie dient der Einordnung und Bewertung des operativen Geschäfts. Insbesondere zur Beurteilung einzelner Geschäftsbereiche lässt sich diese Kennzahl anwenden.

Operativer Cashflow

Besonderen Stellenwert nimmt der operative Cashflow ein. Dieser steht für die Möglichkeit eines Unternehmens, aus seinem Kerngeschäft liquide Mittel zu erwirtschaften. Er bezieht sich also auf die operative Geschäftstätigkeit der Firma.

Diese finanziellen Mittel lassen sich zu unterschiedlichen Zwecken heranziehen. Investitionen, die aus diesen Mitteln getätigt werden, stehen für die Selbstfinanzierungsfähigkeit beziehungsweise Innenfinanzierungskraft. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit ist die Ausschüttung der Mittel in Form von Gewinnbeteiligungen beziehungsweise Dividenden an die Aktionäre.

Auch Tilgungen beziehungsweise Zins- und Kreditrückzahlungen an Fremdkapitalgeber nehmen Unternehmen aus den Mitteln des operativen Cashflows vor. Ebenso kommen die Mittel zur Stärkung der Liquidität zum Einsatz. In diesem Falle wird das Geld in liquider Form im Unternehmen belassen. Ein positiver Cashflow ist dabei von hoher Bedeutung für das Unternehmen. Nur in diesem Falle ist Ihr Unternehmen imstande, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen und gegebenenfalls Dividenden an die Aktionäre auszuschütten.

Stellenwert des Cashflows in der Bilanz eines Unternehmens

Auch die Bilanz beinhalten Cashflow-Angaben

Sobald Ihr Konzern einen Jahresabschluss veröffentlicht, beinhaltet dieser auch Cashflow-Angaben. Gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) besteht sogar eine Verpflichtung für Konzerne zur Aufstellung dieser Kennzahl im Jahresabschluss. Unter Nutzung der Kapitalflussrechnung wird die gegenwärtige finanzielle Situation der Firma im Jahresabschluss dargestellt.

Zur Berechnung liegen verschiedenartige Standards für. Für in Deutschland tätige Unternehmen gilt der DRS21 als Standard (Deutscher Rechnungslegungsstandard Nummer 21) für Kapitalflussrechnungen.

Für internationale Belange gibt es den Standard IAS7 (International Accounting Standard 7) für die Kapitalflussrechnung. Dieser beinhaltet den Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit.

Stellenwert des Cashflows in der Unternehmensanalyse

Die Kennzahl stellt einen wichtigen Eckpfeiler einer finanzwirtschaftlichen und erfolgswirtschaftlichen Unternehmensanalyse dar. In der finanzwirtschaftlichen Unternehmensanalyse gibt der Kapitalfluss Rückschluss auf die Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die imstande sind, Investitionen aus eigener Finanzkraft zu tätigen, haben einen Konkurrenzvorteil gegenüber Unternehmen, die auf Kreditgeber angewiesen sind. Firmen, die in Betriebsmittel wie Maschinen oder Modernisierungen aus eigenen finanziellen Mitteln investieren können, sind besser für die Zukunft gerüstet. Gegenüber potentiellen Geschäftspartnern oder Investoren sind solche Unternehmen attraktiver.

Ebenso ist der Kapitalfluss geeignet, um die zur Tilgung von Krediten zur Verfügung stehenden Barmittel anzuzeigen. Die Barmittel sind sowohl im Hinblick auf Kreditgeber als auch auf Gesellschafter von Bedeutung, an die ein Unternehmen sie gegebenenfalls ausschüttet. Ebenso dient die Kennzahl als Frühwarnsystem beziehungsweise Indikator einer drohenden Insolvenz. Handelt es sich über mehrere Abrechnungsperioden hinweg um einen negativen Zahlungsfluss, so kann dies Rückschluss auf mögliche Zahlungsunfähigkeit geben.

Die Kennzahl dient in der erfolgswirtschaftlichen Unternehmensanalyse als Indikator für den Ertrag der Firma. Sowohl die direkte als auch die indirekte Berechnungsmethode findet hierbei Anwendung. In ihrer einfachsten Form hat die Kennzahl in der erfolgswirtschaftlichen Unternehmensanalyse die Gestalt des Brutto-Cashflows. Dieser erfasst den vollständigen Kapitalfluss Ihres Unternehmens. Die Berechnungsmethode berücksichtigt den Jahresüberschuss oder Fehlbetrag, sämtliche Ab und Zuschreibungen sowie die Abnahme oder Zunahme langfristiger Rückstellungen.

Der Netto-Cashflow

Nach Abzug der Steuern erhält man den Nett-Cashflow

Diese Brutto-Zahl stellt gleichermaßen den Ausgangspunkt für die Ermittlung des Netto-Cashflows dar. Dieser ergibt sich nach Abzug von Steuern und den Entnahmen aus dem Unternehmensvermögen durch die Gesellschafter. Hierbei stellt sich die Frage, welche Steuern von der Brutto-Zahl abgezogen werden. Dies hängt vom jeweils angewandten Bewertungsverfahren ab. Für Deutschland gilt typischerweise, dass die Steuern für das Unternehmen und die Einkommenssteuer der Unternehmen verrechnet wird.

Die Ermittlung des Free Cashflows erfolgt ausgehend vom Netto-Wert. Dieser wird um die Kosten für Investitionen bereinigt. Dies umfasst auch Investitionen in Betriebserweiterungen. Damit handelt es sich beim freien Kapitalfluss um denjenigen Wert, der vor Dividendenzahlung oder Investitionen zu ermitteln ist.

Da diese Zahl auch Rückschluss auf die Rückzahlungskraft gibt, ist sie für Fremdkapitalgeber ein wichtiger Anhaltspunkt zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Die direkte Berechnungsmethode sieht vor, vom Brutto-Umsatz sämtliche Ausgaben abzuziehen und den Produktbestand mit einzubeziehen. Die direkte Methode führt zum CFBIT (Cash Flow before Interests and Taxes). Dieser bereinigte Wert beschreibt die Kennzahl vor Zinsen und Steuern. Erst nach Abzug dieser Positionen ergibt sich der Nettowert.

Aussagekraft und Bedeutung für betriebliche Vorhaben

Die Kapitalflussrechnung oder Berechnung des Cashflows stellt gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung ein ergänzendes Modell zur Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolges dar. Die Gewinn- und Verlustrechnung ergibt den Saldo der Erträge (im Sinne einer Erhöhung des Eigenkapitals) und Aufwendungen (sprich Minderung des Eigenkapitals). Da der Kapitalfluss anzeigt, wie viel Geld ein Unternehmen tatsächlich erwirtschaftet hat, kann er große Unterschiede zum Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung aufweisen. Insbesondere bezogen auf einzelne Abrechnungsperioden beziehungsweise Geschäftsjahre fallen die Unterschiede enorm aus. Bezogen auf die gesamte Lebenszeit eines Unternehmens (Totalperiode) fallen diese Differenzen geringer aus beziehungsweise gleichen sich aus.

Für Fremdkapitalanleger ist der Cashflow eine wichtige Entscheidungsbasis

Für unternehmerische Pläne eignet sich der Kapitalfluss als Kennzahl, da er wahren Rückschluss auf die liquiden Mittel des Betriebes zulässt. Speziell für Firmenneugründungen ist dieser Wert von hoher Bedeutung. Er hat Aussagekraft darüber, ob das gegenwärtige Unternehmensgeschäft geeignet ist, genügend liquide Mittel zu erwirtschaften. Damit trägt die Kennzahl dazu bei, die im Businessplan gesteckten Ziele zu erreichen. Ebenso lässt sie Aussagen darüber zu, ob das Unternehmen zusätzliche Investitionen tätigen kann und sollte. Von Bedeutung ist es ebenso, ob die Mittel des Cashflows ausreichen, um bestehende Verpflichtungen zu erfüllen beziehungsweise Kredite zu tilgen. Genügen die Mittel dafür, Gewinnausschüttungen vorzunehmen, können die Gewinnbeteiligten motiviert werden, um künftig noch bessere Unternehmensziele zu erreichen.

Kriterium für Fremdkapitalgeber

Auch im Sinne von Kreditzusagen ist der Kapitalfluss eine relevante Kennzahl. Banken und andere Kreditgeber sind auf hinreichende Bonität beziehungsweise Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers angewiesen. Die Aussagekraft des Cashflows über die Liquidität und Innenfinanzierungskraft Ihres Unternehmens stellt eine wichtige Basis für eine Kreditzusage dar.

Speziell bei Unternehmensgründungen ist oftmals noch nicht genügend Eigenkapital vorhanden, sodass Kredite eine zentrale Voraussetzung für wichtige Erstinvestitionen sind. Diese sind für den Aufbau eines erfolgreichen Betriebs ebenso wichtig wie für das Erreichen weiterer Ziele im Verlauf der Geschäftstätigkeit. Ein positiver Kapitalfluss gibt Banken Rückschluss über die Ertrags- und Finanzierungskraft Ihres Unternehmens und erleichtert die Kreditzusage.

Merger: Definition, Bedeutung und Abgrenzung zur Acquisition

Was ist ein Merger?

Der Begriff Merger ist eine englischsprachige Bezeichnung für eine Fusion, also einen Unternehmenszusammenschluss. Der Zusammenschluss kann sich auf zwei oder mehrere Unternehmen beziehen und dient typischerweise dem Ausbau der Marktmacht. In der Regel tritt der Begriff im Zusammenhang mit Mergers und Acquisitions (M&A) auf. Dies ist die Bezeichnung für das Geschäft der Fusionen und Übernahmen. Insbesondere im Investment-Banking spielen M&A eine wichtige Rolle im Geschäft. Während Mergers unter meist gleichberechtigten Parteien stattfindet, übernehmen Sie als Käufer bei einer Acquisition die absolute Kontrolle über das erworbene Unternehmen.

Der Merger und seine Bedeutung

Merger

Ein Merger ist eine Art Zusammenschluss

Ein Merger kommt einem Zusammenschluss bisher rechtlich unabhängiger und eigenständiger Unternehmen zu einer neuen wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit gleich. Solche Fusionen unterliegen in der Bundesrepublik bestimmten Auflagen im Zusammenhang mit dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Dieses ist auch als Kartellgesetz bekannt. Die Fusionskontrolle übernimmt das Bundeskartellamt. Handelt es sich um EU-interne grenzüberschreitende Mergers, so greift die Kontrolle der Europäischen Kommission.

Im Zuge eines Mergers verliert mindestens ein beteiligtes Unternehmen seine rechtliche Selbstständigkeit. Im engeren Sinne bedeutet ein Merger eine Fusion nach dem Aktienrecht. Als solche setzt die Fusion bestimmte Rechtsformen der Beteiligten Unternehmen voraus. Eine weitere Voraussetzung ist eine liquidatonsfreie Übertragung des Vermögens im Zuge der Gesamtrechtsnachfolge.

Grundsätzlich kennt das Aktienrecht zwei Formen der Fusion beziehungsweise des Mergers: die Verschmelzung durch Aufnahme sowie die Verschmelzung durch Neubildung. Bei der Verschmelzung durch Aufnahme geht es um die Übertragung des Vermögens einer Gesellschaft auf eine schon bestehende Gesellschaft. Gesetzliche Grundlage hierfür ist § 339 Abs. 1 Ziff. 1 AktG (Aktiengesetz). Im Zuge einer Verschmelzung durch Neubildung geht das Vermögen der beteiligten Gesellschaften als Ganzes in eine neue Gesellschaft über (§ 339 Abs. 1 Ziff. 2 AktG).

Mergers und ihre Bilanzen

Bei Mergers können Sie zwischen der Schlussbilanz und der Fusionsbilanz unterscheiden. Die Schlussbilanz bezeichnet hierbei die Erfolgsbilanz auf Seite der übertragenden Gesellschaft. Diese Schlussbilanz muss gemäß der Vorgaben der Jahresbilanz aufgestellt werden. Die Fusionsbilanz stellt eine Sonderbilanz dar, die Bezug zudem durch den Merger entstehenden neuen Rechtsgebilde hat. Sie hat das Ziel, die neu entstandene Kapital- und Vermögenssituation nach der Fusion aufzuzeigen.

Mit der Fusionsbilanz erfolgt die Berechnung des Umtauschverhältnisses und der Gegenleistung. Es handelt sich um eine Vermögensbilanz mit tatsächlichen Werten, die auch stille Reserven berücksichtigt. Eine solche Fusionsbilanz können, müssen Sie jedoch nicht separat aufstellen. Die nächste folgende Jahresbilanz nach erfolgtem Merger stellt gleichermaßen die Fusionsbilanz dar.

Abgrenzung: Mergers und Acquisitions

Bei einer Acquisition werden Eigentumsrechte übertragen

Mergers sind zu verstehen als eine der Möglichkeiten im Geschäft mit Mergers and AcquisitionsM&A bezeichnen sämtliche Transaktionen im Zusammenhang mit der Übertragung und Belastung von Eigentumsrechten an Firmen. M&A können zu neuer Konzernbildung, Verschmelzung, Umstrukturierung oder rechtlicher Umwandlung führen. Acquisitions bezeichnen hierbei Übernahmen beziehungsweise Unternehmenskäufe.

Bei einem Merger erfolgt eine Zusammenlegung der jeweiligen Unternehmensvermögen, während Unternehmen bei einer Acquisition andere Unternehmenseinheiten oder vollständige Unternehmen erwerben. Bei einer Mehrheits-Akquisition erfolgt eine Eingliederung der dem zu übernehmenden Unternehmen (target) zur Verfügung stehenden Aktiva in das kaufende Unternehmen.

Eine Acquisition basiert stets auf einer Übertragung von Eigentumsrechten an einem Unternehmen. Damit erwerben Sie als Käuferunternehmen gleichermaßen Leitungs– und Kontrollrechte, die mit dem Kauf auf Sie übergehen. Im Hinblick auf diese Übertragung von Eigentumsrechten kommen bei Akquisitionen verschiedene Deals in Frage: der Share Deal und der Asset Deal. Beim Share Deal erfolgt die Akquisition direkt durch den Erwerb von StimmrechtsanteilenAsset Deals sehen den Kauf der Aktiva und Verbindlichkeiten des Zielunternehmens vor. Dieser Erwerb erfolgt entweder in Form von Bargeld (Cash Offer), durch Aktien und andere Wertpapiere (Stock Swap) oder als Mischform.

M&A stehen für weitere Transaktionen

Mergers and Acquisitions können zudem weitere Transaktionen und Maßnahmen bezeichnen. Der Begriff steht auch für die Finanzierung eines Unternehmenskaufs, die Übernahme oder Gründung von Gemeinschaftsunternehmen. Ein besonderes M&A-Verfahren ist das Squeeze Out. Hierbei handelt es sich um eine Methode zur Übertragung von Aktien der Minderheitsaktionäre gegen eine Abfindung in bar.

Rechtliche Grundlagen für Mergers und Acquisitions und entsprechender Transaktionen finden sich in mehreren Gesetzestexten. Die zahlreichen Regelungen sind Gegenstand des Kapitalmarktrechts, insbesondere des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG), des Kartellrechts, des Steuerrechts und des Außenwirtschaftsgesetzes. Seit 2002 spielt auch das Wertpapiererwerbs– und Übernahmegesetz (WpÜG) eine wichtige Rolle.

Anwendungsbereiche von Mergers and Acquisitions

Die feindliche Übernahme geschieht oft an der Börse

Mergers sind insbesondere im Zusammenhang mit dem Corporate-Finance-Geschäft Bedeutung. Dies betrifft in erster Linie Investmentbanken. Hierbei sind verschiedene Berufsgruppen beteiligt, in erster Linie Wirtschaftsprüfer, Juristen und Berater. Die Berater werden typischerweise in Form einer Provision am Verkauf des Unternehmens beteiligt.

Zu unterscheiden sind bei M&A-Geschäften die freundliche und die feindliche Übernahme. Im Rahmen einer feindlichen Übernahme von Aktien kauft ein Interessent das Target-Unternehmen beispielsweise über die Börse durch Erwerb eines großen Aktienpakets. Auf diese Weise erhält das kaufende Unternehmen eine Anteilsmehrheit.

Eine freundliche Übernahme basiert auf einer Absprache mit der Geschäftsführung. In einem folgenden Schritt kommt es zur Unterzeichnung von Vertraulichkeitserklärungen und Absichtserklärungen, die den Beginn der Transaktion einleiten.

Oft stellen Mergers and Acquisitions geschäftliche Großereignisse dar, die von hohem öffentlichen und Medieninteresse begleitet sind. Hinter M&A-Transaktionen stehen stets geschäftliche Strategien. Oft sind diese Geschäfte von strukturellen Veränderungen begleitet. Dazu zählen Änderungen der Personalstruktur und Abbau von Arbeitsplätzen auf Seite des übernommenen Unternehmens. Über eingenommene Unternehmen sind Akquisitionen daher oft längerfristig problematisch, können kurzfristig jedoch beispielsweise eine Insolvenz abwenden. Auch für die Shareholder des Unternehmens können M&A-Transaktionen vorteilhaft sein.

Gründe und Motive für Mergers

Motive für Fusionen und Übernahmen können sich auf die Unternehmensstrategie, finanzielle oder persönliche Gründe beziehen. Strategisch sind etwa Marktmotive von Bedeutung, da ein Merger neue Absatzmärkte erschließen oder die Konkurrenz beseitigen kann. Damit steigt die Verhandlungsmacht.

Ein wichtiges finanzielles Motiv bezieht sich auf den Kapitalmarkt. Beispielsweise erreichen manche Unternehmen erst durch einen Merger eine Betriebsgröße, die sie kapitalmarktfähig macht. Ebenso sind Skalenerträge und Größenvorteile zu berücksichtigen, die zur Kostensenkung und damit Gewinnerhöhung beitragen. Auch steuerliche Motive können eine Rolle spielen. So können erworbene Verlustvorträge die gesamtbetriebliche Steuerlast und damit die Steuerquote senken.

ICO

Initial-Coin-Offering (ICO): Finanzierungsform auf Blockchain-Basis

ICOs stellen eine jüngere Finanzierungsmethode für Unternehmen, Start-ups und Kryptowährungs-Konzepte dar. Als Abkürzung steht ICO für Initial-Coin-Offering. Strukturelle Ähnlichkeit besteht zur initialen Ausgabe von Aktien an der Börse (IPO). ICOs beziehen sich jedoch auf virtuelle Währungen. Als Crowdfunding-Variante dienen sie in erster Linie der Beschaffung von Token für junge Projekte auf Blockchain-Basis. Daher stellt sich die Frage, wie ICOs genau funktionieren und auf welche Chancen und Risiken Sie im Zusammenhang mit dieser Finanzierungsform zu achten haben. Mit einem Datenraum wird die richtige technische Basis für sichere Transaktionen geschaffen.

Kryptowährungen und Blockchain-Technologie im Überblick

ICO

Der Bitcoin war die erste Kryptowährung

Als junges aber bereits von hohen Transaktionssummen geprägtes Konzept sind Kryptowährungen von wachsender Bedeutung. Als erste und bekannteste Kryptowährung läutete der Bitcoin eine neue Phase des Zahlungsverkehrs ein. Virtuelle Währungen sind zahlreich und es bilden sich ständig neue Konzepte heraus, die häufig durch ICOs erstfinanziert werden. Ein hervorstechendes Merkmal aus Anlegersicht sind die stark volatilen Kurse, die kurzfristig enorme Gewinne und Verluste ermöglichen.

Kernidee hinter den meisten virtuellen Währungen ist eine unabhängige und dezentrale Schaffung einer begrenzten Geldsumme. Die Geldschöpfung erfolgt über das so genannte Mining, eine Art virtuelles Schürfen auf Basis mathematischer Algorithmen in computergestützten Netzwerken.

Technologische Basis der Finanztransaktionen mit virtuellen Währungen sind Blockchains. Es handelt sich um dezentrale, verteilte Netzwerke. Diese ermöglichen Ihnen transparente, unveränderliche und sichere Aufzeichnungen. Über Blockchains können Sie Peer-to-peer, das heißt unmittelbar und ohne Zentralinstanz, mit Ihren Transaktionspartnern interagieren. Da die Aufzeichnungen auf der Blockchain keine nachträgliche Änderung zulassen, gilt die Technologie als fälschungssicher. Diese Eigenschaften der Technologie offenbaren ein breites Anwendungspotential über Finanzgeschäfte hinaus. Überall dort, wo es um transparenten und schnellen Umgang mit Daten geht, werden Blockchain-Konzepte derzeit getestet oder bereits eingesetzt.

Überblick und Allgemeines zur Finanzierungsform ICO

Begrifflich orientiert sich die Initial-Coin-Offering an der bekannten Bezeichnung Initial-Public-Offering oder IPO. Diese stellt einen Börsengang dar, der durch die Ausgabe von Wertpapieren aus dem Bestand der Altaktionäre oder einer Kapitalerhöhung auf den Kapitalmärkten gekennzeichnet ist.

Anders als bei der IPO geht es bei ICOs jedoch nicht um die Ausgabe von Aktien beziehungsweise Unternehmensanteilen sondern um Einheiten virtueller Währungen: so genannte Tokens. Damit erwerben Sie über die Token auch keine Eigentümerschaft am mitfinanzierten Unternehmen. Anders als beim Aktienbesitz erhalten Sie weder Stimmrecht noch Gewinnbeteiligung (Dividende).

Der primäre Einsatzbereich des ICOs ist die Finanzierung junger Konzepte und Start-ups. Hierbei erzeugen Start-ups die neuen Einheiten und bieten sie anschließend zum Verkauf an. Käufer der Tokens lassen dem Unternehmen damit direkt das Geld zur Unternehmensfinanzierung zukommen.

Blockchains sind die technologische Basis

Ein wichtiger Unterschied zu IPOs (Initial Public Offering) an der Börse ist, dass bei ICOs in der Regel kein Eigentum am Unternehmen über das Token abgebildet wird. Es berechtigt also weder zur Dividende, noch bringt es automatisch ein Stimmrecht mit sich.

Chancen und Vorzüge von ICOs

Ein primärer Vorteil gegenüber IPOs besteht darin, dass auch kleinere und initial weniger gut ausgestattete Unternehmen eine Chance erhalten. Beispielsweise ist das inzwischen mächtige Kryptowährungs-Konzept Ethereum aus einem ICO hervorgegangen. Als zweitgrößte virtuelle Währung weltweit nach dem Bitcoin gilt Ethereum als wichtigste Plattform für künftige Blockchain-Entwicklungen.

Ein weiterer Vorzug des ICO besteht in Bürokratieabbau. Während viele Start-ups an Papierarbeit scheitern, funktioniert diese Finanzierungsform ohne großen Aufwand. Es genügt ein so genanntes White Paper, das bereits sämtliche Informationen zum Projekt enthält. Das White Paper steht meist auf den Internetseiten der Konzepte frei einsehbar zur Verfügung, sodass Sie auf Basis dieser transparenten Informationen Ihre Investitionsentscheidung treffen können. Hingegen bedeuten sowohl eine IPO als auch klassischere Crowdfunding-Formen einen höheren bürokratischen Aufwand, da benötigte Papiere oft mit hohen Regularien zum Sammeln von Geld verbunden sind.

ICOs sind oft mit starkem Interesse oder regelrechten Hypes um ein Projekt verbunden. Auch darin liegt eine Chance, da einerseits viele Investoren auf das Konzept aufmerksam werden und andererseits die Wahrscheinlichkeit von Betrugsfällen sinkt. Das hohe Interesse bietet jungen Unternehmen gleichermaßen einen Anreiz für Innovationen, der durch die Erfahrungen mit erfolgreichen ICO-finanzierten Projekten noch erhöht wird.

Als Investor profitieren Sie im Besonderen vom frühen Zugang zu den im Rahmen der ICO ausgegebenen Token. Viele der Einheiten, beispielsweise Ethereum, zeigen gerade nach der Erstausschüttung einen enormen Wertzuwachs. Dies bietet Anlegern die Möglichkeit, die Token zunächst zu einem besonders günstigen Kurs zu erwerben.

Nachteile und Risiken eines ICO

ICO birgt durchaus Risiken

Ein hohes Risiko liegt im stark spekulativen Charakter der Finanzierungsform, der Token und der mitfinanzierten Projekte. Mit der Investition im Rahmen eines ICO setzen Sie auf ein Konzept und die dahinterstehende Idee. Manchmal entwickeln sich große Projekte aus der Idee, oftmals (in über 90 Prozent der Fälle) scheitern Konzepte aber auch. Die Informationen entstammen dem White Paper und Insiderwissen. Daher ist ein hohes Maß an Branchenkenntnis erforderlich, um Projekte und ihr Erfolgspotential einschätzen zu können.

Ein weiteres Risiko ist technischer Natur. Es kann aufgrund hoher Investitionstätigkeit im Rahmen eines ICO zu einer Art Netzwerkstau in der Blockchain kommen. Investieren Anleger besonders hohe Summen, kann sich ein Auftragsrückstand im Netzwerk bilden. Ihr Investitionsvorhaben kann in diesem Fall fehlschlagen. Ein weiteres technisches Risiko liegt in der Kompatibilität der Token. So ermöglicht Ihnen etwa eine Ether-Wallet die Speicherung Ethereum-basierter TokenTokens außerhalb dieses Netzwerks sind jedoch schwer zu speichern und erfordern zusätzliche Wallets.

Die geringen bürokratischen Hürden senken die Eintrittsbarrieren und sorgen damit auch dafür, Betrüger anzuziehen. Vorgebliche Projekte oder gefälschte White Papers ermöglichen es Personen, in betrügerischer Absicht, Geld einzusammeln. Ebenso stellt das Auslassen wesentlicher Informationen im White Paper ein Problem dar. Damit verbunden ist die Problematik zunehmender Regulierungen als Reaktion auf möglichen Betrug.

Vorschriften und Regulierungen

Im Fokus der Frage nach Regulierungen steht vor allem die Behandlung durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) im Zusammenhang mit der ErlaubnispflichtKryptowährungen hat die BaFin als Rechnungseinheiten eingeordnet, womit sie nach dem Kreditwesengesetz als Finanzinstrumente gelten. Ein reiner Verkauf der Token ist jedoch kein Bankgeschäft. Damit unterliegen sie nicht der Erlaubnispflicht nach Kreditwesengesetz. Gleichfalls sind virtuelle Währungen nicht dem Wertpapierhandelsgesetz unterworfen. Daher besteht ebenso keine Prospektpflicht nach Wertpapierprospektgesetz. Eine Regulierung gemäß Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz entfällt ebenfalls, da es sich nicht um staatliches Geld oder E-Geld handelt.

Konkrete Vorschriften liegen hier noch nicht vor

Klare und strenge Auflagen wie etwa bei Börsengängen liegen für ICOs in den meisten Ländern nicht vor. Die unregulierte Finanzierungsform bietet daher keinen Schutz für Sie als Investor oder Anleger. Jedoch sind neue Auflagen rund um ICOs im Kommen und in zahlreichen Staaten werden 2018 neue Regulierungen eingeführt. Die Finanzierungsform ist in China grundsätzlich nicht erlaubt.

Fazit und Zukunftsausblick zur Finanzierungsform

Die noch junge Geschichte der ICOs ist geprägt von wenigen Projekten mit enormem Erfolg, darunter Ethereum und Gnosis, sowie einer Vielzahl bereits eingestellter Projekte. Der weitgehend unregulierte Markt ist von hoher Volatilität geprägt. Zudem starten in jüngster Zeit immer wieder Hacker ihre Angriffe auf Blockchain-Netzwerke und erschleichen höhere Summen. So konnten bei einem Ethereum-basierten ICO durch Schwachstellen im Code die Wallet-Adressen manipuliert werden, sodass die investierten Summen auf einer nicht-autorisierten Wallet landeten.

Als Investor sind Sie stets gut beraten, mitfinanzierte Projekte genau zu analysieren. Dabei sollten Sie die Fragen im Auge behalten, wer hinter dem Konzept steht, wer sich bisher daran beteiligt und welche Aussicht auf Erfolg zu erwarten ist. Hier spielen Insiderwissen sowie die bisherigen Erfahrungen der Team-Mitglieder eine wichtige Rolle. Die Lektüre des White Papers sowie Kenntnis des Entwickler-Teams sind Grundvoraussetzungen.

Wichtiger als die Kryptowährung selbst ist das Geschäftsmodell. Viele Konzepte versprechen, wichtige Probleme durch die BlockchainTechnologie zu lösen. Daher haben ICOs trotz ihrer Sicherheitsrisiken eine vielseitige Zukunftsperspektive und ebnen den Weg einer dezentralen Umgestaltung einer digitalen Wirtschaftswelt.

Unternehmensverkauf

Was Sie vor (!) einem Unternehmensverkauf beachten sollten

Der Verkauf eines Unternehmens basiert auf einer Bewertung, die mit unterschiedlichen Methoden vorgenommen wird. Ein Unternehmensverkauf ohne vorherige Unternehmensbewertung ist nicht transparent und für potenzielle Käufer uninteressant. Die Bilanzprüfung und Marktanteilsbewertung sind wichtige Grundpfeiler der Unternehmensbewertung. Diese beziehen sich allerdings nur auf den finanziellen Faktor, der zwar wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend ist.

Unternehmensverkäufe stützen sich auf Zukunftsprognosen

Unternehmensverkauf

Bei einem Unternehmensverkauf muss man einiges bedenken

Vor dem Verkauf lohnt sich ein Rundumblick auf die nicht finanzgestützten Faktoren. Dabei gelangen Dokumentationen aller Prozesse und Abläufe ins Augenmerk – welche mit einem sicheren Datenraum sicher und vertraulich ausgetauscht werden können. Langfristige Kundenbindungen und Verträge, sowie die Firmenunabhängigkeit vom Gründer sind gute Prognosen für die Unternehmenszukunft. Um die vom Gründer oder Management unabhängige Beständigkeit einer Firma zu belegen, ist eine Dokumentation nach ISO 9001 oder 27001 angeraten. Lange Verträge mit Kunden und Geschäftspartnern sind ebenfalls eine Tendenz für eine wirtschaftlich sichere Zukunft der Firma.

Schon lange vor dem geplanten Unternehmensverkauf beginnt die Suche nach Wegen, neue Kunden zu erschließen und an die Firma zu binden. Die Dokumentation der Kundenakquise und des Erfolgs fließen positiv in die Unternehmensbewertung ein. Hier zeigt sich, wie umsatzstabil das Unternehmen in Zukunft und wie unabhängig es vom bisherigen Management ist. Die Veränderung der Märkte, der Kundenansprüche und der Wettbewerbslage sind heute stetig vertreten. Hinzu kommt die Schnelllebigkeit der Gesellschaft, die mit der Digitalisierung einhergeht.

Für einen Unternehmensverkauf spielen vorhandene und in die Zukunft übernehmbare Kundenbeziehungen eine wesentliche Rolle. Denn diese zeigen die Tendenz zu einem kalkulierbaren Umsatz und entsprechender finanzieller Sicherheit. Langfristige Geschäftsverbindungen sind in einer stetig wandelbaren und sich kontinuierlich verändernden Wirtschaft nicht unbedeutend. Denn eine längere Kundenbindung ist ein wichtiger Indikator für die vertrauenswürdige Präsentation der Firma.

Ablauf- und Prozessdokumentation vor Unternehmensverkauf

Für eine möglichst genaue Prognose, benötigt man gut dokumentierte Unterlagen

Das ein Geschäft bisher, unter dem aktuellen Management erfolgreich war, bedeutet nicht automatisch, dass es dem neuen Geschäftsführer ebenso gelingt. Um hier eine Brücke zu schlagen und ein Geschäftsmodell Gründer- und Management unabhängig zu präsentieren, sind Dokumentationen aller Geschäftsabläufe vorteilhaft. Die Dokumentation aller Prozesse steigert den Unternehmenswert und wirkt sich damit positiv auf den erzielten Verkaufspreis aus. Zuzüglich schafft man eine Vertrauensbasis, da es sich bei Dokumentationen um eine Offenbarung des geistigen Eigentums des Firmeninhabers handelt.

Die im Unternehmensverkauf integrierte Übergabe der bisher erfolgreichen Prozesse erzeugen Vertrauen. Der Unternehmer bringt damit seine Entscheidung für maximale Effizienz und die Verbesserung der Firma zum Ausdruck. Aus der Dokumentation, die bestenfalls nach ISO 9001 oder 27001 erfolgt, ergibt sich eine personenunabhängige Performance des Unternehmens. Jegliches Wissen zu geschäftlichen Verfahren und Abläufen sollte dem neuen Unternehmer zur Verfügung gestellt und plausibel dokumentiert sein. Gut dokumentierte Prozesse sorgen für einen Wettbewerbsvorteil und Transparenz im Geschäftsumfeld.

Die Wertschöpfung einer Firma ist oftmals höher als die finanzielle Performance, die sich aus einer reinen Unternehmensbewertung aus Zahlen ergibt. Allein auf dem aktuellen Management basierende Erfolge schränken die Kapazitäten bei Unternehmensverkäufen ein. Die dokumentarische Darstellung, bestenfalls rechtssicher nach DIN Norm, erhöht die Käufersicherheit und zeigt ein inhaberunabhängig funktionierendes Unternehmen.

Langfristige Vertragsbindung mit Kunden anvisieren

Langfristige Verträge sind ein wichtiger Bestandteil für erfolgreiche Unternehmen

In Unternehmensbewertungen sind Bestandskunden mit langjährigen Verträgen ein gutes Indiz für Seriosität und Vertrauenswürdigkeit. Lange Vertragsbindungen sollten bereits vor dem Verkauf bestehen und in verschiedenen Formen gepflegt werden. Wartungs- und Serviceleistungen, kontinuierliche Beratungen und Nachbestellungen sprechen für eine gute und dauerhafte Kundenbindung. Gerade im Servicebereich ist eine Optimierung der Zahlen möglich. Kunden schätzen Firmen, die auch nach dem Kauf oder einer Vermietung erreichbar sind und einen umfassenden Service anbieten. Wichtiger als die rege Fluktuation sind Stammkunden, die einer Firma die Treue halten und Verträge mit langer Bindung unterzeichnen.

Auch Vermietungen und unbefristete Arbeitsverträge sind ein Indiz für eine sichere Unternehmenszukunft. Die Komponenten der Mitarbeiterbindung und Kundenbindung verlaufen im Regelfall parallel. Langzeitverträge sind eine solide Basis, die nicht nur den Preis, sondern auch die Geschwindigkeit von Unternehmensverkäufen optimiert. Absatzprojektionen anhand von Schätzwerten hingegen zeigen nur eine Tendenz und keine perspektivische Richtlinie auf. Die Vorbereitung von Unternehmensverkäufen bedarf einer umfassenden Orientierung, in der die bestehenden Kunden eine wichtige Position einnehmen. Im Endeffekt eignen sich alle Formen der Kundenbindung, die auf regelmäßigen Intervallen beruhen.

Die neue Unternehmensführung benötigt Planungssicherheit. Je mehr langfristige, zufriedene Kunden man belegen kann, umso stabiler ist das Betriebsergebnis. Bestehende Kunden werden vom neuen Management übernommen, da der Verkauf des Unternehmens nicht mit einer Vertragsauflösung einhergeht. Bei einer geplanten Veräußerung lohnt es sich, langfristig an Kundenbindungen zu arbeiten und den Grundstein für eine hohe Unternehmensbewertung zu legen. Unternehmensverkäufe sollten Stammkunden im Vorfeld mitgeteilt werden. Das erhöht die Bestandsrate und verhindert Absprünge und Loslösungen aus langfristigen Vertragsbindungen.

Neukundengewinnung mit langfristiger Perspektive dokumentarisch darlegen

Bis zum Vertragsabschluss muss viel geschehen

Das neue Management schätzt Informationen, auf welchen Wegen das Unternehmen bisher neue Kunden akquiriert hat. Werden diese Wege plausibel dokumentiert, sind sie ein marktwertsteigernder Richtwert für eine zeitnahe Abwicklung des Unternehmensverkaufs. Mindestens ein Weg zur Neukundengewinnung sollte belegbar sein und dem Kaufinteressenten näher erläutert werden. Es empfiehlt sich, die Neukundengewinnung Schritt für Schritt darzustellen und den erfolgreichsten Weg protokollarisch zu fixieren. Dies kann mit dem Fokus auf Marketing, der Kundengewinnung auf Messen oder intervallweise wiederkehrenden Aktionen erfolgen.

Besser und zielführender ist es, wenn verschiedene Wege gefunden und protokolliert werden. Die Zuverlässigkeit und Kontinuität in der Kundengewinnung sind die wichtigste Basis für einen dauerhaften und ansteigenden Unternehmenserfolg. Der alleinige Nachweis über langjähige Bestandskunden reicht nicht aus, um das Interesse zu wecken und dem neuen Unternehmer zukunftsprognostische Faktoren darzulegen. Unternehmen die Kunden auf verschiedenen Wegen akquirieren, dokumentieren diese anhand der Relevanz. Der erfolgreichste Weg erhält die meiste Aufmerksamkeit und wird vordergründig in der Dokumentation dargestellt.

Führende Unternehmensketten nutzen die „Wegbeschreibung“ zur Kundengewinnung schon lange für Unternehmensbewertungen. Da das Interesse der Zielgruppe wichtigen Einfluss auf die finanzielle Sicherheit einer Firma nimmt, darf dieser Punkt vor Unternehmensverkäufen nicht außer Acht bleiben. Was bisher erfolgreich war, erweist sich auch zukünftig als Stilmittel für mehr Aufmerksamkeit, mehr Umsatz und ein gesteigertes Kundeninteresse. Die Übergabe der Strategien an den neuen Inhaber erhöht die Unternehmensbewertung und fördert die Performance bei Unternehmensverkäufen.

Unternehmensverkaufschancen erhöhen – 3 Tipps die wirklich helfen.

Wer die hier aufgeführten Tipps beherzigt, bietet im Regelfall ein wachsendes Unternehmen zum Verkauf an. Er zeigt auf, dass die Firma auch ohne den Gründer funktioniert. Der neue Unternehmer, Manager oder Geschäftsführer übernimmt neben den physischen und finanziellen Werten das geistige Eigentum der bisherigen Firmenleitung. Auf dieser Vertrauensbasis wird der Unternehmensverkauf zeitnah, mit einer guten Bewertung und zielsicher abgewickelt.

Je ausführlicher sämtliche Faktoren dokumentiert und damit transparent sind, umso höher wird die Wirtschaftskraft des Unternehmens eingestuft. Plausible Abläufe und Prozesse bieten Unternehmenskaufinteressenten die Chance, ihre zukünftlichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und sich dabei auf Fakten zu berufen. Geschätzte oder rein auf finanziellen Aspekten beruhende Bewertungen erzeugen weniger Interesse. Gründerunabhängige, bei Stammkunden beliebte und wachsende Unternehmen erzielen einen höheren Verkaufspreis und mehr Aufmerksamkeit.

Immobilienobjekte erfolgreich verkaufen: So bereiten Sie sie effizient vor

Beim Immobilienverkauf stehen die Käufer vor einem komplexen Vorgang und müssen sich detaillierte Informationen über die Rahmenparameter des Deals verschaffen.

Diese Informationen sind sehr sensibel und zum Teil sehr umfangreich – sie können Tausende von Dokumenten umfassen. Deshalb gilt es für Verkäufer: Gefragt ist nicht nur ein kontrollierter sicherer Zugang zu den Dokumenten, sondern auch die Möglichkeit, Dokumente zu strukturieren, zu organisieren und so anzulegen, dass sich die Käufer einen schnellen Überblick verschaffen können. Und das alles absolut ortsunabhängig, was mit einem Datenraum gut möglich ist.

In unserem Blogbeitrag zeigen wir, wie Sie den gesamten Verkaufsprozess optimieren können und wie Sie dafür Datenräume nutzen können.

Schritt Nr. 1 – Analyse der Ziele des Verkäufers

Immobilienverkauf

Jeder Immobilienverkauf beginnt mit der Analyse der Verkaufsrahmenbedingungen. Das umfasst in der Regel folgende Schritte:

  1. Gründe für den Immobilienverkauf definieren
  2. Zeithorizont bestimmen
  3. Preisvorstellung abfragen
  4. Rahmenbedingungen analysieren (Eigentümerstruktur / Belastung durch Kredite)

Immobilienkäufer sind auf die Zuverlässigkeit der Wertermittlung angewiesen. Gleichzeitig müssen Kaufentscheidungen heute – besonders in den A-Märkten – sehr schnell getroffen werden. Diese Herausforderungen zu bewältigen erfordert schnelle Kommunikation und Abstimmung der Beteiligten. Schneller Zugang für die Berechtigten zu den Dokumenten kann dank eines Datenraums immer kontrollierter erfolgen. Sie definieren, wer den Zugriff auf die Dokumente haben darf und bekommen volle Kontrolle darüber, was mit den Dokumenten im Datenraum geschieht und können jede Zeit überprüfen, wer sie angesehen hat. Jede Änderung, jeder Abruf wird lückenlos dokumentiert. Unbefugtes Kopieren ist ausgeschlossen: Bei jedem Versuch einen Screenshot zu erstellen, schließt das Fenster. Dank ausgeklügelten Technologien kann man alle Dokumente mit zusätzlichen Schutzmechanismen sichern. So kann zum Beispiel das Ausdrucken der Dokumente unterdrückt werden.

 

Schritt Nr. 2 – Besichtigung und Bewertung des Objektes

  1. Gebäudewert (Bausubstanz, Lage, Investitionsbedarf)
  2. Ertragswert / Renditeberechnung
  3. Potentialanalyse (bauliche Erweiterung, Mieterhöhung)
  4. Marktanalyse (geforderte / realisierte Preise vergleichbarer Objekte)

Bei der Bewertung eines Objektes kommen jede Menge Informationen zusammen. Wenn man dabei die Prozesse nicht fest definiert, kann schnell Chaos entstehen. Datenräume helfen eine ordentliche Struktur in jeden Prozess zu bringen. Angefangen bei der Möglichkeit die gesamte Ordnerstruktur eins-zu-eins in den Datenraum zu übertragen bis hin zum reibungslosen Export des gesamten Datenraumes auf einen Datenträger.

 

Schritt Nr. 3 – Vereinbarung der weiteren Zusammenarbeit

  1. Präsentation der Objektbewertung
  2. Darstellung von Vermarktungsoptionen
  3. Gegenüberstellung der Ziele des Verkäufers
  4. Mediation zwischen den Miteigentümern bei unterschiedlichen Vorstellungen
  5. Entscheidung über weitere Zusammenarbeit

Bei der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessenten (Investoren, Verkäufer, Käufer), ist es wichtig sicherzustellen, dass alle Beteiligten die aktuellen Änderungen mitbekommen und bei Bedarf zeitnah darauf reagieren können. Ein Datenraum hilft, die Kommunikation zwischen den Interessenten effizient einzurichten. So können Investoren per Mail benachrichtigt werden, sobald eine Frage gestellt wurde  oder neue Dokumente hochgeladen wurden.

Auch Sicherheit spielt an dieser Stelle immer eine besonders große Rolle. Wenden Sie sich ausschließlich an solche Datenraumanbieter, die durch redundant ausgelegte Hochleistungsserver, Firewalls und Brandschutzvorrichtungen die Sicherheit der Daten gewährleisten können. Wichtig ist auch, dass sich die Serversysteme in gesicherten Rechenzentren in Deutschland befinden.

Schritt Nr. 4 – Marketing

  1. Identifikation der Zielgruppen für den Immobilienverkauf (Privat, Investoren)
  2. Bestimmung des „Buyer value“
  3. Auswahl der Vermarktungskanäle
  4. Aufbereitung aussagefähiger Vermarktungsunterlagen

Die Suche nach potenziellen Käufern kann mit Marketing-Maßnahmen unterstützt werden. Dafür kann man klassische Anzeigen in den Print Medien schalten oder Online Marketing Maßnahmen durchführen.

Vermarktungsunterlagen wie Flyer, Fachartikel, Bilder von Objekten und deren Umgebung helfen nicht nur potenzielle Käufer zu informieren, sondern auch positive Emotionen in Verbindung mit dem Kauf eines Objekte hervorzurufen.

Wichtig dabei ist es auch sich selbst als Immobilienexperte zu positionieren und bei den potenziellen Käufern in Erinnerung zu bleiben. Dafür kann der Datenraum sowohl von der Farbgebung als auch in Bezug auf Logos und Icons an die Corporate Identity des Immobilienunternehmens angepasst werden.

Schritt Nr. 5  Vermarktungsprozess /Verhandlung                                      

  1. Veröffentlichung des Angebots
  2. Durchführung von Besichtigungen
  3. Bereitstellung von notwendigen Unterlagen für Interessenten
  4. Austausch mit Banken und Notaren
  5. Unterstützung bei der Einigung aller Parteien über Vertragsinhalte
  6. Unterstützung bei der Gestaltung des Kaufvertrages

Organisatorische Herausforderungen kann man mit einem Datenraum schnell lösen. Dazu gehört unter anderem die Angebotserstellung. Dank eines Datenraumes kann ein Angebot in Sekunden mehreren Interessenten zugänglich gemacht werden, egal von welchem Ort. Dabei können die Interessengruppen natürlich anonym kontaktiert werden und sehen nicht, an wen das Angebot sonst versendet wurde.

Nach der Veröffentlichung des Angebots steigen der Dokumentenfluss und der Klärungsbedarf stark an. Alle Anfragen manuell zu bedienen wäre nicht umsetzbar. In einem Datenraum können Investoren, Mitarbeiter oder andere Benutzer Fragen zu bestimmten Dokumenten oder Ordnern stellen. Diese werden entsprechend einer Zuständigkeitsmatrix Mitarbeitern bzw. Abteilungen zugestellt, die sich direkt um die Anfrage kümmern können.

Beim Verhandlungsprozess kann man schnell durcheinander kommen. Fehler, die durch die Zusendung der falschen Version der Dokumente entstehen, sind nicht nur peinlich, sie können den gesamten Deal ruinieren. Ein Datenraum hilft solche Fehler zu vermeiden, da jede Aktivität im Datenraum protokolliert und dokumentiert wird.

 

Schritt Nr. 6 – Abwicklung und Nachbetreuung

  1. Notartermin (Austausch von Dokumenten)
  2. Übergabe des verkauften Objektes (Datenexport auf DVD)

Mit dem Immobilienverkauf  endet die Zusammenarbeit zwischen einem guten Immobilienunternehmen und dem Käufer noch nicht. Exzellenter Service auch nach dem Verkauf ist nicht nur selbstverständlich für einen professionellen Dienstleister, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt einer guten Bewertung.

Gerade beim Abschluss eines Deals kann es zu ärgerlichen Fehlern kommen. Zum Beispiel: Treffen die erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig oder vollständig beim Notar ein, kann der Deal  nicht stattfinden. Der Grund dafür ist, dass sich in der Regel die benötigten Papiere an unterschiedlichen Speicher-Orten befinden, so dass man sie auf Abruf nicht bereitstellen kann. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die fertigen Dokumente immer griffbereit sind.

Nach dem Abschluss des Deals kann man den kompletten Datenraum problemlos auf einen Datenträger übertragen.

 

Das Search Fund Modell – eine Chance für junge Unternehmer

Im nordamerikanischen Raum gehen junge, gut ausgebildete Menschen, die den Traum von der eigenen Firma umsetzen wollen, immer häufiger neue Wege. Mit dem Search Fund Modell ist es bereits in vielen Fällen gelungen, Jungunternehmer und Geschäftsinhaber, die einen Nachfolger suchen, zusammenzubringen. Allmählich interessieren sich auch in Europa immer mehr Investoren und angehende Unternehmer für diesen innovativen Weg. Ein Datenraum kann – beispielsweise als Plattform für Due Diligence – gute Dienste erweisen.

Eine interessante Idee aus Amerika

Mit dem Search Fund Modell kann man bestehende Unternehmen übernehmen

Das Search Fund Modell hilft, geeignete Nachfolger für eine Firma zu finden

Viele junge Männer und Frauen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz träumen davon, ihr eigener Chef zu sein. Sie suchen nach einer erfolgversprechenden Geschäftsidee und denken in aller Regel an die Gründung einer neuen Firma. Während in Berlin, München und anderen europäischen Großstädten immer neue Startups gegründet werden, geht man in den Vereinigten Staaten und in Kanada bei der Umsetzung solcher Ziele seit einigen Jahren neue Wege.

Die Idee des Search Fund Modells wurde vor etwa 30 Jahren von Professor H. Irving Grousbeck entwickelt, der zu dieser Zeit an der Harvard Business School lehrte. Sein Ziel war es, junge und talentierten Leute beim Aufbau einer unternehmerischen Existenz zu helfen. Anstatt ein neues Unternehmen zu gründen, wollte er die begabten Jungunternehmer bei der Suche geeigneter Unternehmen unterstützen, die einen Nachfolger suchen.

Grousbeck ist der Ansicht, dass ein Search Fund der einfachste und direkteste Weg ist, um ein eigenes Unternehmen zu besitzen und zu führen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Jungunternehmer von Investoren und erfahrenen Fachleuten unterstützt.

Die angehenden Gründer, verfügen in der Regel weder über das erforderliche Kapital, noch über die erforderlichen beruflichen Erfahrungen. Doch sie profitieren vom Know How und den Netzwerken der Mentoren und bekommen darüber hinaus das erforderliche Kapital. Die Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten und werden im Erfolgsfall mit attraktiven Renditen für ihre Risikobereitschaft belohnt.

Das Search Fund Modell gliedert den Weg zum eigenen Unternehmen in drei Phasen

Plant ein Jungunternehmer eine Geschäftsübernahme oder wollen zwei Jungunternehmer gemeinsam ein Unternehmen übernehmen und weiterentwickeln, gründen sie einen Search Fund. Das Ziel besteht darin, Investoren zu finden, die sich von ihren Ideen und Qualitäten überzeugen lassen und ihnen das Kapital für die Suche (Suchkapital) und die benötigten Mittel für die Übernahme eines Unternehmens (Akquisitionskapital) bereitstellen.

Erfahrungsgemäß erweist sich bereits das Einsammeln des Suchkapitals als echte Herausforderung für die Search Funder, da es zu diesem Zeitpunkt für die Investoren nur wenige Anhaltspunkte für den Erfolg gibt. Wer diesen Schritt erfolgreich meistern will, muss einen überzeugenden Lebenslauf und überdurchschnittliche Abschlüsse renommierter Bildungseinrichtungen vorweisen.

In der anschließenden Phase, die in der Regel zwei bis drei Jahre beansprucht, begeben sich die angehenden Jungunternehmer auf die Suche nach Firmen, die einen Nachfolger suchen und sich für eine solche Art des Neustarts eignen. Um den Kontakt mit geeigneten Firmen herzustellen, bekommen die Search Funder fachliche Unterstützung von erfahrenen Geschäftsleuten.

Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sind sehr begehrt

Um erfolgreich zu sein, müssen die Suchenden systematisch vorgehen. Als geeignete Übernahmeobjekte gelten Firmen, die nachhaltig wirtschaften und einen stabilen Cashflow generieren. Bevorzugt investieren Investoren in solche Unternehmen, in denen kein grundlegender technologischer Wandel zu erwarten ist. Auch Unternehmen deren Geschäftsfeld nicht zu komplex ist, sind beliebt. Auf diese Weise begrenzt sich erfahrungsgemäß das Risiko des Investments. Besonders begehrt sind Firmen, die Alleinstellungsmerkmale aufweisen.

Typische Kenndaten von Unternehmen, die man auf diesem Weg übernommen hat
– Wert des Unternehmens: 5 – 30 Millionen USD
– EBITDA: 1 -5 Millionen USD
– Erforderliches Eigenkapital: 1 – 10 Millionen USD

Übernahme und Führung der Firma mit Unterstützung kompetenter Mentoren

Ist ein Unternehmen gefunden, stehen langwierige Verhandlungen bevor, um sich über die Konditionen des Verkaufs zu einigen. Die Geschäftsunterlagen werden sorgfältig geprüft. Erst dann kann man mit den Investoren und eventuell auch mit Banken über die Finanzierung der geplanten Transaktion verhandeln.

Ist der Verkauf abgeschlossen, übernimmt der Jungunternehmer die Geschäftsführung und die Verantwortung für sein Unternehmen. Dabei wird er in vielen Fällen weiterhin von erfahrenen Mentoren unterstützt. Die Erfahrung zeigt, dass die jungen Unternehmer eine sehr hohe Einsatzbereitschaft mitbringen. Die zeitliche Belastung ist überdurchschnittlich und viele Gründer verzichten in der Startphase auf ein angemessenes Einkommen. Dieses Engagement wissen Investoren, die über das Search Fund Modell gewonnen werden, zu schätzen und haben einen langfristigen Anlagehorizont.

Das Search Fund Modell generiert eine Win-Win-Situation

Ein Modell, das Nachahmer finden wird

Bisher wurde das Search Fund Modell weltweit etwa 150 Mal umgesetzt. Experten gehen davon aus, dass es gegenwärtig etwa 40 Search Funds gibt, die aktiv nach einem Unternehmen suchen.  In den letzten Jahren ist in den Schwellenländern ein verstärktes Interesse an dem erfolgversprechenden Modell zu beobachten.

Im deutschsprachigen Raum ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Es ist jedoch zu erkennen, dass immer mehr Investoren und potentielle Unternehmensgründer die Chancen dieser Art der Übergabe von etablierten Unternehmen an die nächsten Generation erkennen. Viele Firmen in Deutschland haben das Problem, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die jungen Menschen profitieren ebenfalls von dieser Art der Existenzgründung und bekommen die Chance, in einem solide gewachsenen Unternehmen neue Wege zu gehen. Das Modell schafft also Win-Win-Situationen und sollte darum möglichst schnell Schule machen.

Smart Contract Technologie und die Zukunft

Die Smart Contract Technologie hat im Laufe der Jahre einen langen Weg zurückgelegt. Allerdings haben viele Menschen nach wie vor keine Kenntnis von dieser relativ neuen Technologie. Manche haben von ihr gehört, jedoch noch nicht vollständig verstanden, was sie durch den Einsatz von Smart Contracts erreichen können.

Was sind also Smart Contracts genau? Welchen Nutzen haben sie für Einzelpersonen und Organisationen? Wie sieht die Zukunft dieser Technologie aus? Wie kann ein sicherer Datenraum die Transaktionen bei dieser Technologie unterstützen? Dies sind nur einige der vielen Fragen, die man sich beim Begriff Smart Contract stellen kann, und es gibt noch zahlreiche andere.

Was sind Smart Contracts?

Die Smart Contract Technologie spart Zeit und Geld

Dank Smart Contracts fällt der Mittelsmann bei Verträgen weg

Wäre es nicht schön, den Zwischenhändler auszusparen, wenn man eine Vielzahl von Transaktionen durchführt? Die Smart Contract Technologie ermöglicht es dem Anwender genau dies zu tun. Bei dieser Art von Verträgen können Vermögenswerte ohne Zwischenhändler ausgetauscht werden, und die Transaktion ist völlig transparent und konfliktfrei. Sie sind anderen rechtlichen Vereinbarungen insofern ähnlich, dass sie die Regeln und Sanktionen für die Vereinbarung festlegen, aber sie setzen diese Anforderungen auch gleichzeitig durch.

Inwiefern unterscheidet sich dies von einer traditionellen Vereinbarung? Die Smart Contract-Technologie ermöglicht es, die Vertragsbedingungen in einem Computercode zu schreiben und den Code und die Vereinbarungen in einem verteilten, dezentralen Blockchain-Netzwerk zu pflegen. Ursprünglich für die digitale Währung Bitcoin entwickelt, wird die Technologie der Smart Contracts heute für eine Vielzahl anderer Zwecke eingesetzt. Jede Transaktion, die eine Person ohne die Hilfe des Rechtssystems, einer Art externem Vollstreckungsmechanismus oder einer zentralen Behörde abschließen möchte, kann mit Hilfe dieses technologischen Fortschritts durchgeführt werden.

Fallstudien für Smart Contracts

Die Depository Trust and Clearing Corporation entschied sich 2017 für die Smart Contract Technologie, um Wertpapiere im Wert von mehr als 1,5 Billiarden US-Dollar zu verarbeiten. Dadurch konnte das Unternehmen Kosten sparen, da Kommunikationsprobleme reduziert und der Workflow verbessert werden konnten. Unabhängige Abwicklungsdiskrepanzen wurden weitestgehend beseitigt und damit das Risiko kostspieliger Rechtsstreitigkeiten und Verzögerungen bei Vergleichen für die betroffenen Firmen minimiert.

In der Vergangenheit haben Finanzinstitute viel Zeit und Personal in die Abwicklung von Kundenkonten investiert. Die Smart Contract Technologie hilft dabei, die Belastung zu reduzieren, indem sie bestimmte Aufgaben übernimmt, wie z. B. die Übertragung von Zahlungen an andere Finanzinstitute bei der Ankunft in einer Bank oder die Protokollierung eines Eigentümerwechsels. Die Barclays Corporate Bank nutzt Smart Contracts mittlerweile zur Durchführung dieser Prozesse und spart damit Zeit und Geld.

Die Zukunft der Smart Contract Technologie

Die Technologie wurde ursprünglich für Bitcoins entwickelt

Einzelpersonen werden feststellen, dass diese Technologie zukünftig häufiger eingesetzt wird, da Privatpersonen und Organisationen mehr über die Vorteile der Anwendung erfahren. Experten sagen voraus, dass sie Routineaufgaben wie Risikobeurteilungen und Echtzeit-Revisionen u. a. für Kreditunternehmen, Wirtschaftsprüfer und Unternehmenskäufer übernehmen wird. Rechtsanwälte profitieren von der Smart Contract Technologie und können im Gegensatz zum Schreiben von Verträgen auf Vorlagen zurückgreifen. Gesundheitswesen, Automobilindustrie und Immobilienwirtschaft sind weitere Branchen, die von Smart Contracts betroffen sein können. Es geht nur darum zu sehen, wie weit die Technologie reicht und in welchem Zeitrahmen sie sich etabliert.

Die Kosteneinsparungen, die ein Unternehmen durch den Einsatz von Smart Contracts erzielen kann, kommen auch anderen Branchen zugute. In dieser Situation ist kein Dritter erforderlich, so dass Manipulationsrisiken ausgeschlossen sind. Dokumente werden in einem Kontenbuch verschlüsselt, das von allen Parteien in der Transaktion gemeinsam genutzt wird. Dies gewährleistet, dass keine Verträge verloren gehen und weniger Zeit für die manuelle Bearbeitung von Dokumenten aufgewendet wird. Außerdem wird menschliches Versagen weniger problematisch, da alle Verträge automatisiert werden.

Smart Contract ist also ein Begriff, den jeder Entscheider dank der erwarteten zukünftigen Erweiterung dieser Technologie kennen sollte. So kann eine Person beispielsweise herausfinden, wie sie geschäftliche Veränderungen aufgrund dieser Technologie durchführt. Obwohl der Prozess hinter der Schaffung dieser „smarten“ Verträge viele Leser verwirren könnte, sind die Vorteile eigentlich leicht zu erkennen. Die Technologien hinter den Smart Contracts (u.a. auch die Blockchain) werden in absehbarer Zeit nicht verschwinden  sondern in naher Zukunft etwa die Arbeit von Notaren (z.B. im Rahmen von Unternehmenskäufen oder nach einer Due Diligence) oder Grundbuchämtern dauerhaft verändern.

Impact Investing, was es ist und warum man sich dieser Option bewusst sein muss

Mit Hilfe von Impact Investing (zu Deutsch: wirkungsorientiertes Investieren) können Privatpersonen und Unternehmen ihre finanzielle und soziale Rendite erhöhen. Viele Investoren sind jedoch noch nicht mit dieser Anlagemöglichkeit vertraut. Genauso wenig wie mit der Frage, wie sie sich in ihr gesamtes Finanzportfolio einfügen wird. Darüber hinaus sind ihnen die Vorteile von Impact Investing nicht bewusst. Jetzt ist es an der Zeit, Missverständnisse auszuräumen, die bei denjenigen, die von dieser Anlagemöglichkeit Gebrauch machen wollen, zunächst aufkommen können. Ein hochsicherer Datenraum bietet sich auch beim Impact Investing als technische Lösung zum Austausch von Dokumenten an.

Impact Investing steht für Rendite und dem Wunsch, etwas Gutes zu tun

Mit Impact Investing investiert man auch in gemeinnützige Zwecke

Was ist Impact Investing?

Nicht nur die Leser dieses Blogs wollen wissen, was genau Impact Investing ist. Impact Investing ist eine Technik, bei der eine Person ihr Geld in ein Unternehmen investiert, das sich nicht nur auf die Erzielung finanzieller Renditen konzentriert, sondern sich auch darum bemüht, einen positiven sozialen und ökologischen Einfluss auf die Gesellschaft oder die Welt zu haben. Impact Investing widmet sich der Suche nach Unternehmen, die neben einer konkreten sozialen Rendite auch eine attraktive finanzielle Rendite bieten.

Wer nutzt diese Anlagetechnik?

Investoren, die sich an dieser ökologischen oder sozialen Bewegung beteiligen wollen, nutzen Impact Investing. Sie setzen ihr Kapital gezielt ein, um Unternehmen dieser Art zu unterstützen. Gleichzeitig erwarten sie eine Rendite auf das investierte Geld. Sie tun dies mit der Absicht, einen positiven Einfluss auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu nehmen. Impact Investing beschränkt sich zurzeit auf eine kleine Gruppe von Investoren, ist aber sehr sozial und leidenschaftlich in Bezug auf ihre Investitionen.

Andere fangen an, Investoren dieser Art zur Kenntnis zu nehmen. Dazu gehören Gruppen wie Versicherungen, Stiftungen und Pensionskassen. Einzelpersonen beginnen auch von dieser Option Gebrauch zu machen wenn sie vorhaben ihr Geld anzulegen, da sie erkennen, dass es finanziell sinnvoll ist. Sie erkennen, dass sie Geld verdienen und gleichzeitig Gutes in der Welt tun können.

Die Vor- und Nachteile von Impact Investing

Impact Investing hilft dem Planeten

Mit Hilfe von Impact Investing finden Unternehmen und Einzelpersonen heraus, dass sie in der Lage sind, Gerechtigkeit zu fördern, die viele gesellschaftliche Bereiche betrifft. Höhere Umwelt-, Sozial- und Verwaltungsstandards sind häufig in Unternehmen anzutreffen, in die Investoren investieren, was wiederum dem Investor zugutekommt. Ein Unternehmen, das sich in diesen Bereichen verbessern will, kann tendenziell niedrigere Kapitalkosten, höhere Betriebseffizienz und Aktienkurse verzeichnen. Davon profitiert nicht nur der Investor, sondern auch der Planet.

Impact Investing bietet jedoch nicht die gleichen Renditen wie herkömmliche Anlagen, wenn Sie sich konkrete Zahlen vor Augen führen. Dennoch müssen Investoren die sozialen Auswirkungen ihrer Investitionen berücksichtigen, um den Wert dieser Option wirklich zu bestimmen. Diejenigen, die dies tun, neigen dazu, sich zuversichtlich zu fühlen, ihr Geld in ein Unternehmen zu investieren, das sich der Verbesserung der Welt verschrieben hat.

Auswirkungen von Investitionen auf Unternehmen

Unternehmen, die zur Gruppe der oben beschriebenen Investoren gehören, müssen sicherstellen, dass die von ihnen betriebenen steuerbefreiten Stiftungen mindestens fünf Prozent ihres Vermögens jährlich für gemeinnützige Zwecke verwenden. Durch Impact Investing können sie sicherstellen, dass ihr Geld der Gemeinschaft und unserem Planeten als Ganzes zugutekommt. Außerdem sind sie in der Lage, die von ihnen investierten Gelder zu maximieren, indem sie diese Option aktiv verfolgen.

Viele Investoren heben heute den sozialen Unternehmergeist hervor, wenn sie darüber sprechen, wo sie ihre Gelder anlegen wollen. Impact Investing ist ein wesentlicher Teil davon, und mehr Menschen müssen sich bewusst sein, dass diese Option grundsätzlich zur Verfügung steht. Glücklicherweise bieten immer mehr Berater ihren Kunden Formen des Impact Investing an, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Die Menschen mögen es, gute Renditen zu erzielen, wenn sie Geld zur Verfügung stellen, aber sie wollen inzwischen damit mehr erreichen.

Impact Investing ermöglicht es ihnen, beides durch nur eine Investition zu erhalten, wenn sie sich weise entscheiden. Dies ist eine Option, die jeder Mensch und jedes Unternehmen jetzt und in Zukunft in Betracht ziehen sollte.

Wird ein Roboter Ihren Job übernehmen

Der Aufstieg der Job-Automatisierung

Wird ein Roboter Ihren Job übernehmen
Die Automation der Arbeitswelt ist angekommen und spart den produzierenden Unternehmen bereits eine Menge Geld. Aber mit technischen Vordenkern wie Mark Zuckerberg und Elon Musk, die den raschen Aufstieg künstlicher Intelligenz und automatisierter Arbeit feiern, gibt es für einige Arbeiter guten Grund zur Sorge um ihre Jobs.

Wie künstliche Intelligenz und Roboter Geld sparen und Arbeitsplätze gefährden

Menschliche Arbeiter haben viele Bedürfnisse. Krankheitstage, bezahlte Ferien, Mindestlohn, staatlich vorgeschriebene Mittagspausen und andere grundlegende Arbeitsbedingungen und Benefits sind wichtig, um talentierte Arbeiter anzuziehen. Aber diese Bedingungen sind nicht unbedingt gut für das Endergebnis, besonders wenn es um einfache Jobs mit hohem Durchsatz geht. Roboterarbeiter hingegen brauchen nichts anderes als eine routinemäßige Wartung und gelegentliche Fehlerbehebungen für Gerätefehlfunktionen oder Softwarefehler.

Kein Wunder also, dass einige Unternehmen Roboter an die Stelle ihrer Mitarbeiter setzen. Mit hohen Produktivitätsraten und ohne sich um alltägliche HR-Bedenken wie Gehalts- und Leistungsüberprüfungen kümmern zu müssen, erweisen sich Roboter als eine lohnende Investition. Das ist eine attraktive Aussicht, so dass sich viele Unternehmensführer fragen, wie sie einige ihrer menschlichen Arbeitskräfte durch Computer, Maschinen und Roboter ersetzen können, die autonom arbeiten und die gleiche Arbeit für weniger Geld als für einen menschlichen Angestellten durchführen.

Wir befinden uns derzeit noch in den frühen Phasen der vorhergesagten Robopokalypse der Job-Automatisierung, aber wenn die jüngsten Innovationen ein Indiz dafür sind, könnte die Übernahme der Roboter eher früher als später erfolgen. Insbesondere Open-Source-Bemühungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (AI) wie Elon Musk’s OpenAI machen den Quellcode für AI-Programme jedem zugänglich, der sie nutzen möchte. Dies könnte es für Entwickler wesentlich effizienter machen, selbst bei kleineren Unternehmen und Startups Code für computergesteuerte Bots und andere künstliche Intelligenzen zu schreiben.

Welche Arbeitsplätze sind gefährdet?

wird auch ihr job automatisiert?Dies alles bedeutet, dass einfache und ungelernte Arbeitskräfte, insbesondere solche, die sich auf Aufgaben konzentrieren, die sich wiederholende Gesten und das Erstellen von identischen Teilen am Fließband erfordern, ein hohes Risiko für den Roboteraustausch haben. Viele Arbeiter, besonders die in der Automobilherstellung, sehen bereits einen großen Arbeitsplatzverlust, während bei der Herstellung Roboter auf die Fabriketage umziehen. Im März 2017 gaben der CEO von Taco Bell und der Muttergesellschaft von KFC bekannt, dass er eine große Zukunft für die automatisierte Lebensmittelzubereitung in der Fast-Food-Industrie sieht.

Selbst einige einfache Bürotätigkeiten, insbesondere solche, die von Empfangsdamen und Assistenten ausgeübt werden, gelten als Hauptziele der Automatisierungstechnik. Anwaltsgehilfen, deren Arbeit weitgehend auf Faktenermittlung basiert, könnten auch durch ein intelligentes Programm auf dem Computer ihres Chefs obsolet gemacht werden. Aber auch einige übergeordnete Arbeitsplätze können gefährdet sein. Der Abteilungsleiter des Marketings könnte sich bedroht fühlen, wenn die Marketingautomation die menschliche Beteiligung an allem, von Social Media Posts bis hin zu E-Mail-Kampagnen, so gut wie überflüssig macht.

Ein Manager kann notwendig sein, um Datenfeeds zu überwachen und andere überwachende Tätigkeiten zu übernehmen, aber die Datenerfassung wird wahrscheinlich von einem speziell codierten Computerprogramm übernommen werden. Und während immer mehr Jobs von Robotern übernommen werden spüren Personalvermittler, Zeitarbeiter, Personalverantwortliche und anderen, die sich mit der menschlichen Seite der Arbeit befassen, auch den Druck der Automatisierung im Nacken.

Es gibt jedoch viele Arbeitsplätze, die nicht als anfällig für Job-Automatisierung gelten. Zum Beispiel ist die Technologie noch nicht so weit, dass Roboter sich selbst programmieren oder entwerfen können. So sollte jeder, der eine sichere berufliche Zukunft haben will, anfangen sich mit KI-Programmierung und Maschinenkonstruktion zu befassen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Roboter zur Wartung und Reparatur anderer Roboter eingesetzt werden, was bedeutet, dass ein verdrängter Fabrikarbeiter, der auf einen Job als Robotermechaniker hofft, nicht gerade eine realistische und langfristige Laufbahn einschlägt.

Die Geschichte des Roboteraufstiegs

Job Automatisierung durch RoboterÜbernimmt ein Roboter Ihren Job? Sie haben guten Grund zur Besorgnis wenn Sie ein einfacher Arbeiter sind, der Routineaufgaben beispielsweise in der Fast-Food-Industrie, Automobil-Herstellung, Buchhaltung, Finanzanalyse oder anderen Branchen übernimmt. Das bedeutet aber nicht unbedingt eine Zukunft in großer Armut. Denn wenn ein beträchtlicher Prozentsatz der Lohnempfänger durch die Automatisierung völlig verdrängt wird, könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen den Unternehmen, die in Roboterarbeitskräfte investieren, großen finanziellen Schaden zufügen. Wenn sich niemand Autos leisten kann, wozu sollen dann überhaupt Roboter gebaut werden? Die Automatisierung von Aufträgen ermöglicht eine hohe Produktivität, aber die Investition lohnt sich nicht, wenn sie nicht zu Umsatzsteigerungen führt.

Es geht auch um die menschliche Seite. Jobs wie Banker, Finanzberater und sogar Filmstar sollen auf der Abschussliste stehen, aber gewisse Nuancen und emotionaler Ausdruck sind Aufgaben die für KIs sehr schwierig zu erlernen sind. Jeder, der frustriert von Alexas oder Siris Unfähigkeit ist, die Feinheiten der eigenen Aussprache zu verstehen, weiß das aus erster Hand. Die KI wird wahrscheinlich besser in zwischenmenschlicher Interaktion werden, aber bedeutet das wirklich, dass die Vorteile der sozialen Interaktion selbst obsolet werden?

Der Punkt ist, dass zukünftige Jobs wahrscheinlich anders aussehen als die Jobs von heute, aber das bedeutet nicht, dass es keine Jobs für Menschen gibt. Diese falsche Annahme stammt aus dem 16. Jahrhundert, als Königin Elisabeth I. von England einem Mann, der den Strickautomaten erfunden hatte, ein Patent verweigerte. Die Königin befürchtete, dass eine solche Maschine armen Frauen und Mädchen das Geldverdienen mit ihren Strickfertigkeiten unmöglich machen würde. Hunderte von Jahren später wurde die Arbeit in der Textilfabrik zu einem echten Segen für viele Menschen, besonders nach der Einführung sicherer Arbeitspraktiken und fairer Lohngesetze.

Was bringt die Zukunft mit Job AutomatisierungAuch im 20. Jahrhundert gab es viele unbegründete Skepsis gegenüber neuen Technologien. Ökonomen in den 1960er Jahren warnten davor, dass Computer Arbeitsplätze vernichten und die Wirtschaft zerstören würden. Aber tatsächlich konnten durch Computer erst dutzende neue Karrieremöglichkeiten geschaffen werden. Die Job-Automatisierung ist vielleicht das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen, aber wahrscheinlich nicht das Ende der Arbeit insgesamt. Während Roboter vielleicht zukünftig einen Teil Ihres Jobs übernehmen werden, sagt uns der historische Kontext, dass es im Gegenzug viele neue Karrieremöglichkeiten in der automatisierten Zukunft geben wird. Was werden uns Zukunft und Technologie bringen? Selbstfahrende Autos, ein 100% Personenfreier Arbeitsmarkt mit humanoiden Robotern, die alles tun, was früher einmal Menschen taten? Obwohl eine Roboterübernahme im Moment etwas weit hergeholt erscheint, wissen wir nicht, was die zukünftigen Fähigkeiten von Robotern bringen werden.