Immobilienobjekte erfolgreich verkaufen: So bereiten Sie sie effizient vor

Beim Immobilienverkauf stehen die Käufer vor einem komplexen Vorgang und müssen sich detaillierte Informationen über die Rahmenparameter des Deals verschaffen.

Diese Informationen sind sehr sensibel und zum Teil sehr umfangreich – sie können Tausende von Dokumenten umfassen. Deshalb gilt es für Verkäufer: Gefragt ist nicht nur ein kontrollierter sicherer Zugang zu den Dokumenten, sondern auch die Möglichkeit, Dokumente zu strukturieren, zu organisieren und so anzulegen, dass sich die Käufer einen schnellen Überblick verschaffen können. Und das alles absolut ortsunabhängig.

In unserem Blogbeitrag zeigen wir, wie Sie den gesamten Verkaufsprozess optimieren können und wie Sie dafür Datenräume nutzen können.

Schritt Nr. 1 – Analyse der Ziele des Verkäufers

Immobilienverkauf

Jeder Immobilienverkauf beginnt mit der Analyse der Verkaufsrahmenbedingungen. Das umfasst in der Regel folgende Schritte:

  1. Gründe für den Immobilienverkauf definieren
  2. Zeithorizont bestimmen
  3. Preisvorstellung abfragen
  4. Rahmenbedingungen analysieren (Eigentümerstruktur / Belastung durch Kredite)

Immobilienkäufer sind auf die Zuverlässigkeit der Wertermittlung angewiesen. Gleichzeitig müssen Kaufentscheidungen heute – besonders in den A-Märkten – sehr schnell getroffen werden. Diese Herausforderungen zu bewältigen erfordert schnelle Kommunikation und Abstimmung der Beteiligten. Schneller Zugang für die Berechtigten zu den Dokumenten kann dank eines Datenraums immer kontrollierter erfolgen. Sie definieren, wer den Zugriff auf die Dokumente haben darf und bekommen volle Kontrolle darüber, was mit den Dokumenten im Datenraum geschieht und können jede Zeit überprüfen, wer sie angesehen hat. Jede Änderung, jeder Abruf wird lückenlos dokumentiert. Unbefugtes Kopieren ist ausgeschlossen: Bei jedem Versuch einen Screenshot zu erstellen, schließt das Fenster. Dank ausgeklügelten Technologien kann man alle Dokumente mit zusätzlichen Schutzmechanismen sichern. So kann zum Beispiel das Ausdrucken der Dokumente unterdrückt werden.

 

Schritt Nr. 2 – Besichtigung und Bewertung des Objektes

  1. Gebäudewert (Bausubstanz, Lage, Investitionsbedarf)
  2. Ertragswert / Renditeberechnung
  3. Potentialanalyse (bauliche Erweiterung, Mieterhöhung)
  4. Marktanalyse (geforderte / realisierte Preise vergleichbarer Objekte)

Bei der Bewertung eines Objektes kommen jede Menge Informationen zusammen. Wenn man dabei die Prozesse nicht fest definiert, kann schnell Chaos entstehen. Datenräume helfen eine ordentliche Struktur in jeden Prozess zu bringen. Angefangen bei der Möglichkeit die gesamte Ordnerstruktur eins-zu-eins in den Datenraum zu übertragen bis hin zum reibungslosen Export des gesamten Datenraumes auf einen Datenträger.

 

Schritt Nr. 3 – Vereinbarung der weiteren Zusammenarbeit

  1. Präsentation der Objektbewertung
  2. Darstellung von Vermarktungsoptionen
  3. Gegenüberstellung der Ziele des Verkäufers
  4. Mediation zwischen den Miteigentümern bei unterschiedlichen Vorstellungen
  5. Entscheidung über weitere Zusammenarbeit

Bei der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessenten (Investoren, Verkäufer, Käufer), ist es wichtig sicherzustellen, dass alle Beteiligten die aktuellen Änderungen mitbekommen und bei Bedarf zeitnah darauf reagieren können. Ein Datenraum hilft, die Kommunikation zwischen den Interessenten effizient einzurichten. So können Investoren per Mail benachrichtigt werden, sobald eine Frage gestellt wurde  oder neue Dokumente hochgeladen wurden.

Auch Sicherheit spielt an dieser Stelle immer eine besonders große Rolle. Wenden Sie sich ausschließlich an solche Datenraumanbieter, die durch redundant ausgelegte Hochleistungsserver, Firewalls und Brandschutzvorrichtungen die Sicherheit der Daten gewährleisten können. Wichtig ist auch, dass sich die Serversysteme in gesicherten Rechenzentren in Deutschland befinden.

Schritt Nr. 4 – Marketing

  1. Identifikation der Zielgruppen für den Immobilienverkauf (Privat, Investoren)
  2. Bestimmung des „Buyer value“
  3. Auswahl der Vermarktungskanäle
  4. Aufbereitung aussagefähiger Vermarktungsunterlagen

Die Suche nach potenziellen Käufern kann mit Marketing-Maßnahmen unterstützt werden. Dafür kann man klassische Anzeigen in den Print Medien schalten oder Online Marketing Maßnahmen durchführen.

Vermarktungsunterlagen wie Flyer, Fachartikel, Bilder von Objekten und deren Umgebung helfen nicht nur potenzielle Käufer zu informieren, sondern auch positive Emotionen in Verbindung mit dem Kauf eines Objekte hervorzurufen.

Wichtig dabei ist es auch sich selbst als Immobilienexperte zu positionieren und bei den potenziellen Käufern in Erinnerung zu bleiben. Dafür kann der Datenraum sowohl von der Farbgebung als auch in Bezug auf Logos und Icons an die Corporate Identity des Immobilienunternehmens angepasst werden.

Schritt Nr. 5  Vermarktungsprozess /Verhandlung                                      

  1. Veröffentlichung des Angebots
  2. Durchführung von Besichtigungen
  3. Bereitstellung von notwendigen Unterlagen für Interessenten
  4. Austausch mit Banken und Notaren
  5. Unterstützung bei der Einigung aller Parteien über Vertragsinhalte
  6. Unterstützung bei der Gestaltung des Kaufvertrages

Organisatorische Herausforderungen kann man mit einem Datenraum schnell lösen. Dazu gehört unter anderem die Angebotserstellung. Dank eines Datenraumes kann ein Angebot in Sekunden mehreren Interessenten zugänglich gemacht werden, egal von welchem Ort. Dabei können die Interessengruppen natürlich anonym kontaktiert werden und sehen nicht, an wen das Angebot sonst versendet wurde.

Nach der Veröffentlichung des Angebots steigen der Dokumentenfluss und der Klärungsbedarf stark an. Alle Anfragen manuell zu bedienen wäre nicht umsetzbar. In einem Datenraum können Investoren, Mitarbeiter oder andere Benutzer Fragen zu bestimmten Dokumenten oder Ordnern stellen. Diese werden entsprechend einer Zuständigkeitsmatrix Mitarbeitern bzw. Abteilungen zugestellt, die sich direkt um die Anfrage kümmern können.

Beim Verhandlungsprozess kann man schnell durcheinander kommen. Fehler, die durch die Zusendung der falschen Version der Dokumente entstehen, sind nicht nur peinlich, sie können den gesamten Deal ruinieren. Ein Datenraum hilft solche Fehler zu vermeiden, da jede Aktivität im Datenraum protokolliert und dokumentiert wird.

 

Schritt Nr. 6 – Abwicklung und Nachbetreuung

  1. Notartermin (Austausch von Dokumenten)
  2. Übergabe des verkauften Objektes (Datenexport auf DVD)

Mit dem Immobilienverkauf  endet die Zusammenarbeit zwischen einem guten Immobilienunternehmen und dem Käufer noch nicht. Exzellenter Service auch nach dem Verkauf ist nicht nur selbstverständlich für einen professionellen Dienstleister, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt einer guten Bewertung.

Gerade beim Abschluss eines Deals kann es zu ärgerlichen Fehlern kommen. Zum Beispiel: Treffen die erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig oder vollständig beim Notar ein, kann der Deal  nicht stattfinden. Der Grund dafür ist, dass sich in der Regel die benötigten Papiere an unterschiedlichen Speicher-Orten befinden, so dass man sie auf Abruf nicht bereitstellen kann. Wichtig ist es darauf zu achten, dass die fertigen Dokumente immer griffbereit sind.

Nach dem Abschluss des Deals kann man den kompletten Datenraum problemlos auf einen Datenträger übertragen.

 

Mit dem Search Fund Modell kann man bestehende Unternehmen übernehmen

Das Search Fund Modell – eine Chance für junge Unternehmer

Im nordamerikanischen Raum gehen junge, gut ausgebildete Menschen, die den Traum von der eigenen Firma umsetzen wollen, immer häufiger neue Wege. Mit dem Search Fund Modell ist es bereits in vielen Fällen gelungen, Jungunternehmer und Geschäftsinhaber, die einen Nachfolger suchen, zusammenzubringen. Allmählich interessieren sich auch in Europa immer mehr Investoren und angehende Unternehmer für diesen innovativen Weg.

Eine interessante Idee aus Amerika

Mit dem Search Fund Modell kann man bestehende Unternehmen übernehmen

Das Search Fund Modell hilft, geeignete Nachfolger für eine Firma zu finden

Viele junge Männer und Frauen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz träumen davon, ihr eigener Chef zu sein. Sie suchen nach einer erfolgversprechenden Geschäftsidee und denken in aller Regel an die Gründung einer neuen Firma. Während in Berlin, München und anderen europäischen Großstädten immer neue Startups gegründet werden, geht man in den Vereinigten Staaten und in Kanada bei der Umsetzung solcher Ziele seit einigen Jahren neue Wege.

Die Idee des Search Fund Modells wurde vor etwa 30 Jahren von Professor H. Irving Grousbeck entwickelt, der zu dieser Zeit an der Harvard Business School lehrte. Sein Ziel war es, junge und talentierten Leute beim Aufbau einer unternehmerischen Existenz zu helfen. Anstatt ein neues Unternehmen zu gründen, wollte er die begabten Jungunternehmer bei der Suche geeigneter Unternehmen unterstützen, die einen Nachfolger suchen.

Grousbeck ist der Ansicht, dass ein Search Fund der einfachste und direkteste Weg ist, um ein eigenes Unternehmen zu besitzen und zu führen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Jungunternehmer von Investoren und erfahrenen Fachleuten unterstützt.

Die angehenden Gründer, verfügen in der Regel weder über das erforderliche Kapital, noch über die erforderlichen beruflichen Erfahrungen. Doch sie profitieren vom Know How und den Netzwerken der Mentoren und bekommen darüber hinaus das erforderliche Kapital. Die Investoren suchen nach Anlagemöglichkeiten und werden im Erfolgsfall mit attraktiven Renditen für ihre Risikobereitschaft belohnt.

Das Search Fund Modell gliedert den Weg zum eigenen Unternehmen in drei Phasen

Plant ein Jungunternehmer eine Geschäftsübernahme oder wollen zwei Jungunternehmer gemeinsam ein Unternehmen übernehmen und weiterentwickeln, gründen sie einen Search Fund. Das Ziel besteht darin, Investoren zu finden, die sich von ihren Ideen und Qualitäten überzeugen lassen und ihnen das Kapital für die Suche (Suchkapital) und die benötigten Mittel für die Übernahme eines Unternehmens (Akquisitionskapital) bereitstellen.

Erfahrungsgemäß erweist sich bereits das Einsammeln des Suchkapitals als echte Herausforderung für die Search Funder, da es zu diesem Zeitpunkt für die Investoren nur wenige Anhaltspunkte für den Erfolg gibt. Wer diesen Schritt erfolgreich meistern will, muss einen überzeugenden Lebenslauf und überdurchschnittliche Abschlüsse renommierter Bildungseinrichtungen vorweisen.

In der anschließenden Phase, die in der Regel zwei bis drei Jahre beansprucht, begeben sich die angehenden Jungunternehmer auf die Suche nach Firmen, die einen Nachfolger suchen und sich für eine solche Art des Neustarts eignen. Um den Kontakt mit geeigneten Firmen herzustellen, bekommen die Search Funder fachliche Unterstützung von erfahrenen Geschäftsleuten.

Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sind sehr begehrt

Um erfolgreich zu sein, müssen die Suchenden systematisch vorgehen. Als geeignete Übernahmeobjekte gelten Firmen, die nachhaltig wirtschaften und einen stabilen Cashflow generieren. Bevorzugt investieren Investoren in solche Unternehmen, in denen kein grundlegender technologischer Wandel zu erwarten ist. Auch Unternehmen deren Geschäftsfeld nicht zu komplex ist, sind beliebt. Auf diese Weise begrenzt sich erfahrungsgemäß das Risiko des Investments. Besonders begehrt sind Firmen, die Alleinstellungsmerkmale aufweisen.

Typische Kenndaten von Unternehmen, die man auf diesem Weg übernommen hat
– Wert des Unternehmens: 5 – 30 Millionen USD
– EBITDA: 1 -5 Millionen USD
– Erforderliches Eigenkapital: 1 – 10 Millionen USD

Übernahme und Führung der Firma mit Unterstützung kompetenter Mentoren

Ist ein Unternehmen gefunden, stehen langwierige Verhandlungen bevor, um sich über die Konditionen des Verkaufs zu einigen. Die Geschäftsunterlagen werden sorgfältig geprüft. Erst dann kann man mit den Investoren und eventuell auch mit Banken über die Finanzierung der geplanten Transaktion verhandeln.

Ist der Verkauf abgeschlossen, übernimmt der Jungunternehmer die Geschäftsführung und die Verantwortung für sein Unternehmen. Dabei wird er in vielen Fällen weiterhin von erfahrenen Mentoren unterstützt. Die Erfahrung zeigt, dass die jungen Unternehmer eine sehr hohe Einsatzbereitschaft mitbringen. Die zeitliche Belastung ist überdurchschnittlich und viele Gründer verzichten in der Startphase auf ein angemessenes Einkommen. Dieses Engagement wissen Investoren, die über das Search Fund Modell gewonnen werden, zu schätzen und haben einen langfristigen Anlagehorizont.

Das Search Fund Modell generiert eine Win-Win-Situation

Ein Modell, das Nachahmer finden wird

Bisher wurde das Search Fund Modell weltweit etwa 150 Mal umgesetzt. Experten gehen davon aus, dass es gegenwärtig etwa 40 Search Funds gibt, die aktiv nach einem Unternehmen suchen.  In den letzten Jahren ist in den Schwellenländern ein verstärktes Interesse an dem erfolgversprechenden Modell zu beobachten.

Im deutschsprachigen Raum ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Es ist jedoch zu erkennen, dass immer mehr Investoren und potentielle Unternehmensgründer die Chancen dieser Art der Übergabe von etablierten Unternehmen an die nächsten Generation erkennen. Viele Firmen in Deutschland haben das Problem, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die jungen Menschen profitieren ebenfalls von dieser Art der Existenzgründung und bekommen die Chance, in einem solide gewachsenen Unternehmen neue Wege zu gehen. Das Modell schafft also Win-Win-Situationen und sollte darum möglichst schnell Schule machen.

Smart Contract Technologie und die Zukunft

Die Smart Contract Technologie hat im Laufe der Jahre einen langen Weg zurückgelegt. Allerdings haben viele Menschen nach wie vor keine Kenntnis von dieser relativ neuen Technologie. Manche haben von ihr gehört, jedoch noch nicht vollständig verstanden, was sie durch den Einsatz von Smart Contracts erreichen können.

Was sind also Smart Contracts genau? Welchen Nutzen haben sie für Einzelpersonen und Organisationen? Wie sieht die Zukunft dieser Technologie aus? Dies sind nur drei der vielen Fragen, die man sich beim Begriff Smart Contract stellen kann, und es gibt noch zahlreiche andere.

Was sind Smart Contracts?

Die Smart Contract Technologie spart Zeit und Geld

Dank Smart Contracts fällt der Mittelsmann bei Verträgen weg

Wäre es nicht schön, den Zwischenhändler auszusparen, wenn man eine Vielzahl von Transaktionen durchführt? Die Smart Contract Technologie ermöglicht es dem Anwender genau dies zu tun. Bei dieser Art von Verträgen können Vermögenswerte ohne Zwischenhändler ausgetauscht werden, und die Transaktion ist völlig transparent und konfliktfrei. Sie sind anderen rechtlichen Vereinbarungen insofern ähnlich, dass sie die Regeln und Sanktionen für die Vereinbarung festlegen, aber sie setzen diese Anforderungen auch gleichzeitig durch.

Inwiefern unterscheidet sich dies von einer traditionellen Vereinbarung? Die Smart Contract-Technologie ermöglicht es, die Vertragsbedingungen in einem Computercode zu schreiben und den Code und die Vereinbarungen in einem verteilten, dezentralen Blockchain-Netzwerk zu pflegen. Ursprünglich für die digitale Währung Bitcoin entwickelt, wird die Technologie der Smart Contracts heute für eine Vielzahl anderer Zwecke eingesetzt. Jede Transaktion, die eine Person ohne die Hilfe des Rechtssystems, einer Art externem Vollstreckungsmechanismus oder einer zentralen Behörde abschließen möchte, kann mit Hilfe dieses technologischen Fortschritts durchgeführt werden.

Fallstudien für Smart Contracts

Die Depository Trust and Clearing Corporation entschied sich 2017 für die Smart Contract Technologie, um Wertpapiere im Wert von mehr als 1,5 Billiarden US-Dollar zu verarbeiten. Dadurch konnte das Unternehmen Kosten sparen, da Kommunikationsprobleme reduziert und der Workflow verbessert werden konnten. Unabhängige Abwicklungsdiskrepanzen wurden weitestgehend beseitigt und damit das Risiko kostspieliger Rechtsstreitigkeiten und Verzögerungen bei Vergleichen für die betroffenen Firmen minimiert.

In der Vergangenheit haben Finanzinstitute viel Zeit und Personal in die Abwicklung von Kundenkonten investiert. Die Smart Contract Technologie hilft dabei, die Belastung zu reduzieren, indem sie bestimmte Aufgaben übernimmt, wie z. B. die Übertragung von Zahlungen an andere Finanzinstitute bei der Ankunft in einer Bank oder die Protokollierung eines Eigentümerwechsels. Die Barclays Corporate Bank nutzt Smart Contracts mittlerweile zur Durchführung dieser Prozesse und spart damit Zeit und Geld.

Die Zukunft der Smart Contract Technologie

Die Technologie wurde ursprünglich für Bitcoins entwickelt

Einzelpersonen werden feststellen, dass diese Technologie zukünftig häufiger eingesetzt wird, da Privatpersonen und Organisationen mehr über die Vorteile der Anwendung erfahren. Experten sagen voraus, dass sie Routineaufgaben wie Risikobeurteilungen und Echtzeit-Revisionen u. a. für Kreditunternehmen, Wirtschaftsprüfer und Unternehmenskäufer übernehmen wird. Rechtsanwälte profitieren von der Smart Contract Technologie und können im Gegensatz zum Schreiben von Verträgen auf Vorlagen zurückgreifen. Gesundheitswesen, Automobilindustrie und Immobilienwirtschaft sind weitere Branchen, die von Smart Contracts betroffen sein können. Es geht nur darum zu sehen, wie weit die Technologie reicht und in welchem Zeitrahmen sie sich etabliert.

Die Kosteneinsparungen, die ein Unternehmen durch den Einsatz von Smart Contracts erzielen kann, kommen auch anderen Branchen zugute. In dieser Situation ist kein Dritter erforderlich, so dass Manipulationsrisiken ausgeschlossen sind. Dokumente werden in einem Kontenbuch verschlüsselt, das von allen Parteien in der Transaktion gemeinsam genutzt wird. Dies gewährleistet, dass keine Verträge verloren gehen und weniger Zeit für die manuelle Bearbeitung von Dokumenten aufgewendet wird. Außerdem wird menschliches Versagen weniger problematisch, da alle Verträge automatisiert werden.

Smart Contract ist also ein Begriff, den jeder Entscheider dank der erwarteten zukünftigen Erweiterung dieser Technologie kennen sollte. So kann eine Person beispielsweise herausfinden, wie sie geschäftliche Veränderungen aufgrund dieser Technologie durchführt. Obwohl der Prozess hinter der Schaffung dieser „smarten“ Verträge viele Leser verwirren könnte, sind die Vorteile eigentlich leicht zu erkennen. Die Technologien hinter den Smart Contracts (u.a. auch die Blockchain) werden in absehbarer Zeit nicht verschwinden  sondern in naher Zukunft etwa die Arbeit von Notaren (z.B. im Rahmen von Unternehmenskäufen oder nach einer Due Diligence) oder Grundbuchämtern dauerhaft verändern.

Impact Investing, was es ist und warum man sich dieser Option bewusst sein muss

Mit Hilfe von Impact Investing (zu Deutsch: wirkungsorientiertes Investieren) können Privatpersonen und Unternehmen ihre finanzielle und soziale Rendite erhöhen. Viele Investoren sind jedoch noch nicht mit dieser Anlagemöglichkeit vertraut. Genauso wenig wie mit der Frage, wie sie sich in ihr gesamtes Finanzportfolio einfügen wird. Darüber hinaus sind ihnen die Vorteile von Impact Investing nicht bewusst. Jetzt ist es an der Zeit, Missverständnisse auszuräumen, die es denjenigen, die von dieser Anlagemöglichkeit Gebrauch machen wollen, leicht machen können.

Impact Investing steht für Rendite und dem Wunsch, etwas Gutes zu tun

Mit Impact Investing investiert man auch in gemeinnützige Zwecke

Was ist Impact Investing?

Nicht nur die Leser dieses Blogs wollen wissen, was genau Impact Investing ist. Impact Investing ist eine Technik, bei der eine Person ihr Geld in ein Unternehmen investiert, das sich nicht nur auf die Erzielung finanzieller Renditen konzentriert, sondern sich auch darum bemüht, einen positiven sozialen und ökologischen Einfluss auf die Gesellschaft oder die Welt zu haben. Impact Investing widmet sich der Suche nach Unternehmen, die neben einer konkreten sozialen Rendite auch eine attraktive finanzielle Rendite bieten.

Wer nutzt diese Anlagetechnik?

Investoren, die sich an dieser ökologischen oder sozialen Bewegung beteiligen wollen, nutzen Impact Investing. Sie setzen ihr Kapital gezielt ein, um Unternehmen dieser Art zu unterstützen. Gleichzeitig erwarten sie eine Rendite auf das investierte Geld. Sie tun dies mit der Absicht, einen positiven Einfluss auf die Umwelt oder die Gesellschaft zu nehmen. Impact Investing beschränkt sich zurzeit auf eine kleine Gruppe von Investoren, ist aber sehr sozial und leidenschaftlich in Bezug auf ihre Investitionen.

Andere fangen an, Investoren dieser Art zur Kenntnis zu nehmen. Dazu gehören Gruppen wie Versicherungen, Stiftungen und Pensionskassen. Einzelpersonen beginnen auch von dieser Option Gebrauch zu machen wenn sie vorhaben ihr Geld anzulegen, da sie erkennen, dass es finanziell sinnvoll ist. Sie erkennen, dass sie Geld verdienen und gleichzeitig Gutes in der Welt tun können.

Die Vor- und Nachteile von Impact Investing

Impact Investing hilft dem Planeten

Mit Hilfe von Impact Investing finden Unternehmen und Einzelpersonen heraus, dass sie in der Lage sind, Gerechtigkeit zu fördern, die viele gesellschaftliche Bereiche betrifft. Höhere Umwelt-, Sozial- und Verwaltungsstandards sind häufig in Unternehmen anzutreffen, in die Investoren investieren, was wiederum dem Investor zugutekommt. Ein Unternehmen, das sich in diesen Bereichen verbessern will, kann tendenziell niedrigere Kapitalkosten, höhere Betriebseffizienz und Aktienkurse verzeichnen. Davon profitiert nicht nur der Investor, sondern auch der Planet.

Impact Investing bietet jedoch nicht die gleichen Renditen wie herkömmliche Anlagen, wenn Sie sich konkrete Zahlen vor Augen führen. Dennoch müssen Investoren die sozialen Auswirkungen ihrer Investitionen berücksichtigen, um den Wert dieser Option wirklich zu bestimmen. Diejenigen, die dies tun, neigen dazu, sich zuversichtlich zu fühlen, ihr Geld in ein Unternehmen zu investieren, das sich der Verbesserung der Welt verschrieben hat.

Auswirkungen von Investitionen auf Unternehmen

Unternehmen, die zur Gruppe der oben beschriebenen Investoren gehören, müssen sicherstellen, dass die von ihnen betriebenen steuerbefreiten Stiftungen mindestens fünf Prozent ihres Vermögens jährlich für gemeinnützige Zwecke verwenden. Durch Impact Investing können sie sicherstellen, dass ihr Geld der Gemeinschaft und unserem Planeten als Ganzes zugutekommt. Außerdem sind sie in der Lage, die von ihnen investierten Gelder zu maximieren, indem sie diese Option aktiv verfolgen.

Viele Investoren heben heute den sozialen Unternehmergeist hervor, wenn sie darüber sprechen, wo sie ihre Gelder anlegen wollen. Impact Investing ist ein wesentlicher Teil davon, und mehr Menschen müssen sich bewusst sein, dass diese Option grundsätzlich zur Verfügung steht. Glücklicherweise bieten immer mehr Berater ihren Kunden Formen des Impact Investing an, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Die Menschen mögen es, gute Renditen zu erzielen, wenn sie Geld zur Verfügung stellen, aber sie wollen inzwischen damit mehr erreichen.

Impact Investing ermöglicht es ihnen, beides durch nur eine Investition zu erhalten, wenn sie sich weise entscheiden. Dies ist eine Option, die jeder Mensch und jedes Unternehmen jetzt und in Zukunft in Betracht ziehen sollte.

Wird ein Roboter Ihren Job übernehmen

Der Aufstieg der Job-Automatisierung

Wird ein Roboter Ihren Job übernehmen
Die Automation der Arbeitswelt ist angekommen und spart den produzierenden Unternehmen bereits eine Menge Geld. Aber mit technischen Vordenkern wie Mark Zuckerberg und Elon Musk, die den raschen Aufstieg künstlicher Intelligenz und automatisierter Arbeit feiern, gibt es für einige Arbeiter guten Grund zur Sorge um ihre Jobs.

Wie künstliche Intelligenz und Roboter Geld sparen und Arbeitsplätze gefährden

Menschliche Arbeiter haben viele Bedürfnisse. Krankheitstage, bezahlte Ferien, Mindestlohn, staatlich vorgeschriebene Mittagspausen und andere grundlegende Arbeitsbedingungen und Benefits sind wichtig, um talentierte Arbeiter anzuziehen. Aber diese Bedingungen sind nicht unbedingt gut für das Endergebnis, besonders wenn es um einfache Jobs mit hohem Durchsatz geht. Roboterarbeiter hingegen brauchen nichts anderes als eine routinemäßige Wartung und gelegentliche Fehlerbehebungen für Gerätefehlfunktionen oder Softwarefehler.

Kein Wunder also, dass einige Unternehmen Roboter an die Stelle ihrer Mitarbeiter setzen. Mit hohen Produktivitätsraten und ohne sich um alltägliche HR-Bedenken wie Gehalts- und Leistungsüberprüfungen kümmern zu müssen, erweisen sich Roboter als eine lohnende Investition. Das ist eine attraktive Aussicht, so dass sich viele Unternehmensführer fragen, wie sie einige ihrer menschlichen Arbeitskräfte durch Computer, Maschinen und Roboter ersetzen können, die autonom arbeiten und die gleiche Arbeit für weniger Geld als für einen menschlichen Angestellten durchführen.

Wir befinden uns derzeit noch in den frühen Phasen der vorhergesagten Robopokalypse der Job-Automatisierung, aber wenn die jüngsten Innovationen ein Indiz dafür sind, könnte die Übernahme der Roboter eher früher als später erfolgen. Insbesondere Open-Source-Bemühungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (AI) wie Elon Musk’s OpenAI machen den Quellcode für AI-Programme jedem zugänglich, der sie nutzen möchte. Dies könnte es für Entwickler wesentlich effizienter machen, selbst bei kleineren Unternehmen und Startups Code für computergesteuerte Bots und andere künstliche Intelligenzen zu schreiben.

Welche Arbeitsplätze sind gefährdet?

wird auch ihr job automatisiert?Dies alles bedeutet, dass einfache und ungelernte Arbeitskräfte, insbesondere solche, die sich auf Aufgaben konzentrieren, die sich wiederholende Gesten und das Erstellen von identischen Teilen am Fließband erfordern, ein hohes Risiko für den Roboteraustausch haben. Viele Arbeiter, besonders die in der Automobilherstellung, sehen bereits einen großen Arbeitsplatzverlust, während bei der Herstellung Roboter auf die Fabriketage umziehen. Im März 2017 gaben der CEO von Taco Bell und der Muttergesellschaft von KFC bekannt, dass er eine große Zukunft für die automatisierte Lebensmittelzubereitung in der Fast-Food-Industrie sieht.

Selbst einige einfache Bürotätigkeiten, insbesondere solche, die von Empfangsdamen und Assistenten ausgeübt werden, gelten als Hauptziele der Automatisierungstechnik. Anwaltsgehilfen, deren Arbeit weitgehend auf Faktenermittlung basiert, könnten auch durch ein intelligentes Programm auf dem Computer ihres Chefs obsolet gemacht werden. Aber auch einige übergeordnete Arbeitsplätze können gefährdet sein. Der Abteilungsleiter des Marketings könnte sich bedroht fühlen, wenn die Marketingautomation die menschliche Beteiligung an allem, von Social Media Posts bis hin zu E-Mail-Kampagnen, so gut wie überflüssig macht.

Ein Manager kann notwendig sein, um Datenfeeds zu überwachen und andere überwachende Tätigkeiten zu übernehmen, aber die Datenerfassung wird wahrscheinlich von einem speziell codierten Computerprogramm übernommen werden. Und während immer mehr Jobs von Robotern übernommen werden spüren Personalvermittler, Zeitarbeiter, Personalverantwortliche und anderen, die sich mit der menschlichen Seite der Arbeit befassen, auch den Druck der Automatisierung im Nacken.

Es gibt jedoch viele Arbeitsplätze, die nicht als anfällig für Job-Automatisierung gelten. Zum Beispiel ist die Technologie noch nicht so weit, dass Roboter sich selbst programmieren oder entwerfen können. So sollte jeder, der eine sichere berufliche Zukunft haben will, anfangen sich mit KI-Programmierung und Maschinenkonstruktion zu befassen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Roboter zur Wartung und Reparatur anderer Roboter eingesetzt werden, was bedeutet, dass ein verdrängter Fabrikarbeiter, der auf einen Job als Robotermechaniker hofft, nicht gerade eine realistische und langfristige Laufbahn einschlägt.

Die Geschichte des Roboteraufstiegs

Job Automatisierung durch RoboterÜbernimmt ein Roboter Ihren Job? Sie haben guten Grund zur Besorgnis wenn Sie ein einfacher Arbeiter sind, der Routineaufgaben beispielsweise in der Fast-Food-Industrie, Automobil-Herstellung, Buchhaltung, Finanzanalyse oder anderen Branchen übernimmt. Das bedeutet aber nicht unbedingt eine Zukunft in großer Armut. Denn wenn ein beträchtlicher Prozentsatz der Lohnempfänger durch die Automatisierung völlig verdrängt wird, könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen den Unternehmen, die in Roboterarbeitskräfte investieren, großen finanziellen Schaden zufügen. Wenn sich niemand Autos leisten kann, wozu sollen dann überhaupt Roboter gebaut werden? Die Automatisierung von Aufträgen ermöglicht eine hohe Produktivität, aber die Investition lohnt sich nicht, wenn sie nicht zu Umsatzsteigerungen führt.

Es geht auch um die menschliche Seite. Jobs wie Banker, Finanzberater und sogar Filmstar sollen auf der Abschussliste stehen, aber gewisse Nuancen und emotionaler Ausdruck sind Aufgaben die für KIs sehr schwierig zu erlernen sind. Jeder, der frustriert von Alexas oder Siris Unfähigkeit ist, die Feinheiten der eigenen Aussprache zu verstehen, weiß das aus erster Hand. Die KI wird wahrscheinlich besser in zwischenmenschlicher Interaktion werden, aber bedeutet das wirklich, dass die Vorteile der sozialen Interaktion selbst obsolet werden?

Der Punkt ist, dass zukünftige Jobs wahrscheinlich anders aussehen als die Jobs von heute, aber das bedeutet nicht, dass es keine Jobs für Menschen gibt. Diese falsche Annahme stammt aus dem 16. Jahrhundert, als Königin Elisabeth I. von England einem Mann, der den Strickautomaten erfunden hatte, ein Patent verweigerte. Die Königin befürchtete, dass eine solche Maschine armen Frauen und Mädchen das Geldverdienen mit ihren Strickfertigkeiten unmöglich machen würde. Hunderte von Jahren später wurde die Arbeit in der Textilfabrik zu einem echten Segen für viele Menschen, besonders nach der Einführung sicherer Arbeitspraktiken und fairer Lohngesetze.

Was bringt die Zukunft mit Job AutomatisierungAuch im 20. Jahrhundert gab es viele unbegründete Skepsis gegenüber neuen Technologien. Ökonomen in den 1960er Jahren warnten davor, dass Computer Arbeitsplätze vernichten und die Wirtschaft zerstören würden. Aber tatsächlich konnten durch Computer erst dutzende neue Karrieremöglichkeiten geschaffen werden. Die Job-Automatisierung ist vielleicht das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen, aber wahrscheinlich nicht das Ende der Arbeit insgesamt. Während Roboter vielleicht zukünftig einen Teil Ihres Jobs übernehmen werden, sagt uns der historische Kontext, dass es im Gegenzug viele neue Karrieremöglichkeiten in der automatisierten Zukunft geben wird. Was werden uns Zukunft und Technologie bringen? Selbstfahrende Autos, ein 100% Personenfreier Arbeitsmarkt mit humanoiden Robotern, die alles tun, was früher einmal Menschen taten? Obwohl eine Roboterübernahme im Moment etwas weit hergeholt erscheint, wissen wir nicht, was die zukünftigen Fähigkeiten von Robotern bringen werden.

Sozialunternehmen stellen die HIlfe für andere über andere Ziele

Das Sozialunternehmen verstehen und sein Platz in einer Gesellschaft

Die Mitarbeiter ändern sich. Sie wollen nicht mehr einfach nur einen Gehaltsscheck verdienen. Sie wollen dabei die Welt verändern. Aus diesem Grund entscheiden sich heute viele Menschen für ein Sozialunternehmen oder einen sozialen Zweckbetrieb, aber was genau ist das?

Definition eines Sozialunternehmens

Sozialunternehmen stellen die HIlfe für andere über andere Ziele

Ein Sozialunternehmen spendet seine Gewinne

Was ist ein Sozialunternehmen? Diese Art von Geschäft ist eins, in dem die Organisation die Hilfe für andere über herkömmliche Geschäftsziele, wie die Verbesserung der Rendite und die Steigerung des Anlegerwertes, stellt. Ein Unternehmen z.B., das alle Gewinne nach Steuern nimmt und dieses Geld einem oder mehreren wohltätigen Zwecken spendet, ist ein Sozialunternehmen. Denken Sie an Paul Newman und sein berühmtes Salatdressing. Er verdient kein Geld mit dem Verkauf der Produkte, sondern spendet sie.

Ein Sozialunternehmen konzentriert sich auf eine ökologische oder soziale Mission und bleibt dieser Mission strategisch verpflichtet. Ihr gesellschaftlicher Zweck ist ein kritischer Bestandteil ihres gesamten Geschäftsmodells und wird sich infolgedessen sowohl auf die geschäftliche Tätigkeit der Organisation als auch auf ihre Kapitalallokation auswirken. Dieser Zweck wird in allen Aspekten der Organisation gesehen, und das Sozialunternehmen betont sein Engagement für die Mission in seinen Marketingaktivitäten.

Fallstricke und Probleme

Ein Sozialunternehmen zu führen mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Die Organisation muss bestimmen, wie man einen Gewinn machen und gleichzeitig für einen guten Zweck arbeiten soll. Sollen sie als ein gewinnorientiertes Unternehmen arbeiten, das Geld für eine Non-Profit-Organisation verdient oder sich auf eine Non-Profit-Organisation verlassen, um ihr Einkommen zu generieren? Dies ist ein Problem, das frühzeitig angegangen werden muss.

Der erste Typ ist ein Sozialunternehmen und konzentriert sich auf die richtige Balance zwischen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Prioritäten. Auf diese Weise können sie durch die Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung einen Mehrwert schaffen. Dies kann auch als ein Unternehmen mit einem doppelten oder dreifachen Endergebnis bezeichnet werden.

Im Gegensatz dazu, beruht die zweite Art von Unternehmen auf einer Non-Profit-Organisation für Einkommen. In den meisten Kreisen würde man sie ein soziales Zweckunternehmen nennen. Ein Unternehmen in dieser Kategorie konzentriert sich auf sein soziales Ziel, indem es einfach Gelder einsetzt, die es zur Erreichung der Ziele, die es sich im Hinblick auf dieses Ziel gesetzt hat, eingezahlt hat. Die Einnahmen sind hier von Bedeutung, aber auch die sozialen Ziele werden als ebenso wichtig angesehen.

Beispiele für Sozialunternehmen

Menschen mit Behinderung benötigen auch Arbeitsplätze

Ein Geschäft von Habitat for Humanity ist ein Sozialunternehmen, das in die erste Kategorie fällt. Ziel dieser Einzelhandelsstandorte ist es, Einkommen für Bedürftige zu generieren. Aber sie tun dies unter Wahrung des Gleichgewichts zwischen der Bereitstellung der Mittel, um dies zu erreichen, und der Bereitstellung eines sozialen Nutzens für die lokale Gemeinschaft. Dasselbe gilt auch für die Sparläden der Heilsarmee, die Sie in vielen örtlichen Gemeinden finden können. Einzelpersonen, die diese Einzelhandelsstandorte unterstützen, finden Befriedigung, wenn sie wissen, dass ihr Geld einer guten Sache zugutekommt.

Goodwill-Märkte dagegen sind soziale Zweckbetriebe. Diese Läden helfen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, indem sie ihnen einen wertvollen Handel vermitteln und gleichzeitig Güter für die Gemeinschaft bereitstellen. Obwohl sie ihre Produkte wie andere Einzelhändler verkaufen, ist es das Ziel, den Bedürftigen in der Gemeinschaft zu helfen. Die Einzelhandelsstandorte bieten ihnen dazu einfach eine Möglichkeit.

Unabhängig davon, ob ein Konsument bei der Beschaffung eines Produkts oder einer Dienstleistung einen sozialen Zweckbetrieb oder ein Sozialunternehmen nutzt, hilft dies der Gemeinschaft. Aus diesem Grund unterstützen heute viele Menschen Unternehmen dieser Art, wo immer dies möglich ist. Wenn sie dies tun, gewinnt jeder in der Gemeinschaft.

Modernste Technik erkunden: Kann die Blockchain Technologie für Sie funktionieren?

Mit dem stetigen Anstieg von Cyberkriminalität und Spionage im Internet sorgen sich immer mehr Konsumenten, Geschäftsführer sowie Privatpersonen um die Sicherheit ihrer vertraulichen Informationen im Internet. Das gilt besonders dann, wenn es um finanzielle Transaktionen geht. Diese finden häufig auf unsicheren und gefährlichen Webseiten statt. Wenn Sie mit den derzeitigen Optionen Ihrer persönlichen Sicherheit unzufrieden sind, dann ist es an der Zeit, sich mit der Blockchain Technologie vertraut zu machen Diese inzwischen nicht mehr ganz so neue Technologie bekommt aufgrund ihrer zahlreichen Möglichkeiten in Bezug auf Online-Sicherheit und Anonymität viel Aufmerksamkeit.

Blockchain Grundlagen

Was ist Blockchain? Wie bei allen komplexen Technologien ist es schwierig, diese Frage in einem einfachen Satz zu beantworten. Erschwerend kommen außerdem sprachliche Besonderheiten hinzu. Denn: es handelt sich um eine internationale Technologie, die von vielen Menschen weltweit entwickelt wurde. Darüber hinaus ist es häufig schwierig, fachlich-technische Begriffe aus der IT Welt in verständliches Deutsch zu übersetzen. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass Sie bereits in der Vergangenheit schon einmal von Blockchain gehört und sich verwirrt einem anderen Thema zugewendet haben. Der Begriff Blockchain wird häufig im Zusammenhang mit Bitcoin verwendet, da es die Technologie ist, die genutzt wird, um die digitale Währung Bitcoin während des Kaufs, Verkaufs und des Handels zu überwachen.

Die Blockchain Technologie spart Zeit

Blockchain wird oft in Verbindung mit Bitcoins verwendet

Der Begriff Blockchain an sich ist dabei „beschreibend“. Bei den Datenbanken handelt es sich um digitale Blöcke. Jede von diesen unterscheidet sich von den anderen durch die Verwendung exakten Zeitstempeln (engl. Timestamps). Ein großer Vorteil dieser Struktur ist, dass sie beinahe nach Belieben skalierbar ist. So lassen sich Blockchains selbst für viele komplexe Aufgaben verwenden. Darüber hinaus wurde das System so entwickelt, dass es besonders sicher sowie resistent gegen Manipulationen ist. Das macht Blockchains zur ersten Wahl, in Situationen, bei denen eine Schutz, Sicherheit, Integrität und Anonymität von besonderer Wichtigkeit sind.

Ein Grund dafür, dass die Blockchain-Technologie so sicher ist, liegt darin, dass sie prinzipiell dezentralisiert ist. Das bedeutet, dass jede Anwendung, die Blockchain verwendet nicht mit einem zentralen Rechner oder Manager verbunden ist, der die Sicherheit des gesamten Systems überwacht. So sind Cyberangriffe, bei denen Millionen von Nutzerdaten gefährdet sind, mit Blockchain sehr unwahrscheinlich. Es bedeutet aber auch, dass das gesamte System auch dann noch problemlos weiter funktionieren kann, wenn ein einzelner Knoten ausfällt. Blockchain Anwendungen, die dieses dezentralisierte System nutzen, sind bekannt als Dezentralisierte Anwendungen.

Blockchain – ein Blick unter die Haube

Die Blockchain Technologie hat ihren Ursprung in den frühen 90ern. In dieser Zeit versuchten Entwickler diskrete Aufzeichnungen zu erstellen, die kryptographisch sichere Informationen enthielten. Diese wurden als Blocks bezeichnet. Das Ziel war es, verschiedene Datenstrukturen zu erstellen, die durch Verschlüsselung privat und sicher gehalten werden konnten. Das Konzept blühte auf, als die Entwicklung an der Kryptowährung Bitcoin begann. Der anonyme Entwickler, der als Satoshi Nakamoto bekannt ist, benötigte eine Möglichkeit, Register mit Zeitstempeln zu erzeugen, um Details von finanziellen Transaktionen anzuzeigen. Verschlüsselte Blöcke wurden zu einer Kette miteinander verlinkt. Die Blockchain war damit geboren. Natürlich handelt es sich hier um einen einfachen Überblick, der keinesfalls genau wiedergeben oder erklären kann, was Blockchain Technologie exakt ist und wie sie genau funktioniert.

Um die auf Blockchain basierenden Technologien besser zu verstehen, ist es sinnvoll, Blockchain mit anderen digitalen Technologien zu vergleichen, um das ganze Potential zu verstehen. Ein häufiger Vergleich ist der von der Journalistin Sally Davies: Sie vergleicht Blockchain und Bitcoin mit E-Mail und Internet. Der Vergleich wird häufig von Personen verwendet, die versuchen die Grundlagen von Blockchain Technologie einfach zu erklären.

Grundsätzlich ist Blockchain für Bitcoin, wie für das Internet die E-Mails. Das bedeutet: So wie das Internet für weitaus mehr als nur für den Versand von E-Mails verwendet werden kann, so hat auch die Blockchain Technologie, die hinter Bitcoin steckt, Potential um für weitere Anwendungen, die über die Kryptowährung hinaus gehen, verwendet zu werden. Würden wir das Internet ausschließlich für den Versand von E-Mails verwenden, würde es sich um eine Verschwendung von technischem Potential handeln. Genauso wäre es eine Verschwendung von technischem Potential, Blockchain Technologie ausschließlich für Kryptowährungen zu nutzen. Bitcoin ist lediglich eine Anwendungsmöglichkeit von vielen tausenden.

Bitcoins sind lediglich EINE Verwendungsmöglichkeit

In diesem Zusammenhang muss jedoch erwähnt werden, dass es einige grundlegende Unterschiede zwischen der Blockchain und dem Internet gibt. Ein großer Unterschied ist, dass es sich bei dem Internet um ein Kommunikationsnetzwerk handelt. Die Blockchain hingegen ist eine Datenbank aus Informationen. Auf einen hohen Level funktionieren beide Technologien theoretisch auf dieselbe Art und Weise, aber die Blockchain kann das Internet wie wir es kennen, nicht ersetzen. Tatsächlich handelt es sich bei der Blockchain mehr um eine Funktion des Internets, wie auch E-Mails, und nicht um ein eigenständiges Kommunikationsnetzwerk. Schließlich benötigen Sie auf die eine oder andere Weise einen Internetzugang, damit Sie auf eine Blockchain zugreifen können.

Stellen Sie sich das etwa so vor: Es gibt nur ein großes Internet, das der Anwender nutzt. Es gibt jedoch viele verschiedene Blockchains und Anwendungen die auf Blockchain aufsetzen. Sie können Intranets und Extranets erstellen, aber wenn Sie über das Internet sprechen, dann reden Sie über das weltweite Netzwerk, dass das TCP/IP Protokoll nutzt, auf welches Sie über Ihren Internet Provider zugreifen können. Sie können auch eine Blockchain haben, die sich auf eine bestimmte Datenbank eines speziellen Typs bezieht. Sprechen Sie aber von der Blockchain, dann sprechen Sie immer über die Datenbank eines spezifischen Unternehmens oder einer Anwendung. Blockchain Technologie in ihrer aktuellen Form ist eng mit Bitcoin verbunden, es handelt sich aber sicherlich nicht um die einzige Blockchain, die existiert.

Distributed Ledger: Das öffentliche Gesicht der Blockchain

Als verschlüsselte, dezentralisierte und manipulationsresistente Datenbank handelt es sich bei Blockchain also um eine komplett versteckte Schattenwelt, oder nicht? Diese Aussage stimmt so nicht ganz. Der Datenschutz steht an oberster Stelle, aber es gibt auch einen gewissen Grad an Transparenz in der gewöhnlichen Blockchain. Bitcoin ist hier ein gutes Beispiel. Sie können in der sogenannten Wallet sehen, wann Bitcoin Transaktion stattfindet. Sie können lediglich nicht erkennen, wer in die Transaktion verwickelt ist.

Technik-Experten bezeichnen die Blockchain häufig als „decentralized ledger“. In diesem Zusammenhang bedeutet der Begriff Ledger Register, also genau das, was die Blockchain eigentlich ist. Die Integrität der Daten ist das zentrale Konzept der Blockchain. Jeder Block in einer Blockchain dient als Register für ein Ereignis. Die Rückkehr zu und die Veränderung solcher Ereignisse ist nahezu unmöglich. Wäre es notwendig, zu einem Ereignis zurückzukehren, zum Beispiel um eine Vereinbarung zu ändern, müssten Sie einen neuen Eintrag erstellen, anstatt den bereits vorhandenen zu bearbeiten. Vertrauen ist daher ein wichtiges Element von Operationen in der Blockchain Technologie. Etwas ungewöhnlich für diese Art von Tool.

Der Gedanke, dass es einen gewissen Grad an Integrität, Vertrauen und öffentlicher Transparenz in Verbindung mit dem Blockchain Konzept gibt, mag dabei zunächst überraschend klingen. Sofern man etwa die Bitcoin-Währung eher mit Kriminalität und Spekulation assoziiert, so wäre das nachvollziehbar. Allerdings ist Bitcoin kein Online-Zahlungsmittel für Kriminelle – auch wenn etwa Bitcoin anfangs hier oft in Bezug gebracht wurde. Dies ist jedoch keine faire Beurteilung. Kurz gesagt: Blockchain und Kryptowährung sind nicht ausschließlich für Kriminelle gedacht.

Die Teilnehmer an einer Transaktion bleiben anonym

Dennoch kann es nicht verneint werden, dass die anonyme und dezentralisierte Natur der Blockchain Technologie, diese für den Schwarzmarkt besonders interessant macht. Nichtsdestotrotz wird der Bitcoin Handel, der zum größten Teil über die Wallets abläuft, in gewisser Weise zu einem legitimen Zahlungsmittel. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels sind die Bitcoin Preise auf einem Rekordhoch. Das lässt darauf schließen, dass einige größere Financiers in den Handel involviert sind. Darüber hinaus lügt der öffentliche Ledger nicht. Wie bereits vorher erwähnt, ist es schwierig bis unmöglich, einen Blockchain Eintrag zu manipulieren. Die Teilnehmer einer Transaktion mögen anonym bleiben, die Transaktion selbst jedoch für gewöhnlich nicht.

All diese Punkte deuten auf ein großes Potential der Blockchain Technologie vor allem im Finanzsektor hin. Es ist wichtig, daran zu denken, dass die Blockchain-Technologie nicht Bitcoin gehört. Aktuell handelt es sich bei der Blockchain immer noch um ein Insiderthema im Bereich der Technologie für Finanztransaktionen. Wir können jedoch davon ausgehen, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern wird. Blockchain könnte sogar die Zukunft des Finanzsektors und der großen Banken bedeuten. Blockchain Wallets sind geradlinig und sicher, auf eine Art und Weise, wie es die meisten modernen Banken nicht sind. Das könnte viele neue Kunden anziehen, sofern sie auf die richtige Weise mit der Technik vertraut gemacht werden. Ein weiterer interessanter Vorteil, der Kunden begeistern könnte, ist die Tatsache, dass bei Blockchain Transaktionen jeder Teilnehmer die gleichen Informationen erhält. Es gibt einen Status Quo. Das bedeutet, dass der Kunde auf dieselben Informationen Zugang hat wie der Banker, wenn Finanztransaktionen ausgeführt werden.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Blockchain Technologie

Finanzapplikationen sind nicht der einzige Weg, auf dem die Blockchain die Art und Weise wie wir Geschäfte machen aufrütteln könnte. Die Blockchain Wallet ist sicherlich nützlich, sie ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt bereits einige sehr interessante Anwendungen, die die Blockchain nutzen. Eine solche auf der Blockchain basierende Alternative ist die Kryptowährung und Bitcoin Konkurrent Ethereum. Ethereum hat die Bitcoin-Technologie weiter gebracht, indem sie die Ausführung von Computer-Programmcode direkt aus den Datenbanken heraus ermöglicht. Als ein verteiltes, öffentliches Netzwerk, entwickelt sich Ethereum zu einem Testfeld für Programmierer, die Apps der unterschiedlichsten Art entwickeln möchten, die sich nicht nur auf die Kryptowährung beziehen. Diese Entwicklung ist sehr vielversprechend und zeigt wie mächtig die Blockchain sein kann.

Einen sehr verwundbaren Bereich, den die Blockchain Technologie verbessern kann, sind Speicherung und Abruf von medizinischen Berichten. Da diese inzwischen ebenfalls digitalisiert gespeichert werden, gehen viele Menschen einfach davon aus, dass jede Arztpraxis passende Maßnahmen ergreift und persönliche, medizinische Daten zuverlässig sichert und schützt. Dies ist leider oft jedoch nicht der Fall.

Krankenhäuser sind anfällig für Datenklau

Krankenhäuser sind beliebte Ziele der Cyberkriminalität, mit dem Ziel massiver medizinischer Identitätsdiebstähle. Eine besorgniserregende Erkenntnis. Der medizinische Diebstahl der Identität bedeutet für die Opfer nicht nur Stress, Ärger und finanziellen Folgen – Dinge die mit jedem Diebstahl der Identität verbunden sind – sondern außerdem auch strafrechtliche Konsequenzen. Wenn der Hacker Ihre Daten missbraucht, um von einem Arzt Rezepte für Medikamente unrechtmäßig zu erwerben oder Versicherungsbetrug begeht und Ihre Daten damit in Verbindung gebracht werden, können das auch juristische Konsequenzen haben.

Die starke Verschlüsselung der Blockchain sowie die Dezentralisierung und ein hohes Maß an Privatsphäre können die Art und Weise verändern, wie wir über den Schutz, das Teilen und die Speicherung von Aufzeichnungen unserer Gesundheit nachdenken.

Grundsätzlich kann alles, was mit Datenspeicherung in Verbindung gebracht wird, die Blockchain Technologie nutzen. Da Kunden immer mehr darauf achten, was sich in den Produkten befinden, die sie nutzen, können Unternehmen die auf Transparenz setzen, die Blockchain auf einfache Art und Weise verwenden, um dem Verbraucher Informationen über den Ablauf der Produktion solcher Güter zur Verfügung zu stellen. Die Blockchain könnte darüber hinaus sogar bei Wahlen eine wichtige Rolle spielen, da Sie die richtige Balance aus Privatsphäre, Integrität und Transparenz bietet.

Smart Contracts und moderne Arbeit

Ein letztes Beispiel, wo die Blockchain einen großen Durchbruch in allen Aspekten unseres Lebens erreichen könnte, sind Smart Contracts. Bei einem Smart Contract handelt es sich grundsätzlich um eine computergenerierte Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Die Ausführung des Vertrags ist abhängig von bestimmten Bedingungen. Ein Beispiel ist etwa ein kleines Unternehmen, welches einen Grafikdesigner mit der Erstellung eines Logos für das Re-Branding der Firma beauftragt. Der Designer könnte einen Smart Contract abschließen, der im 250 Euro Honorar bietet, sobald die Arbeit erfolgreich abgeschlossen ist. Der Inhaber des Unternehmens könnte die 250 Euro in eine Blockchain Wallet einzahlen. Dort wird die Summe festgehalten, bis der Grafikdesigner seine Arbeit einreicht und die Zahlung anfordert. Diese wird schließlich durch den Inhaber freigegeben, sofern die Arbeit auftragsgemäß erfüllt wurde. Dieses Verfahren ist einfach, schnell, sicher und funktioniert ohne Mittelsmann.

Geschäftsführer und Entscheider aus allen Branchen sollten ein besonderes Interesse an den Möglichkeiten haben, die Smart Contracts sowie eine Blockchain Anwendung, die solche Verträge und Vertragsbedingungen im Bereich des Verkaufs oder Tauschs von Gütern und Dienstleistungen automatisiert und digitalisiert, bieten. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass mit Smart Contracts ohne weiteres auf einen Mittelsmann in der Gig-Economy verzichtet werden kann.

Unternehmen wie Uber, Airbnb, Ebay oder selbst der Amazon Marketplace könnten sich damit konfrontiert sehen, dass Ihrer Händler und Vertragspartner sich von ihnen abwenden, um ein Peer-to-Peer Blockchain Netzwerk zu nutzen, welches es ermöglicht, die Geschäfte direkt mit dem eigenen Kunden zu machen. Warum sollten Sie Nutzungsgebühren zahlen, wenn Sie Geschäfte direkt mit dem Dienstleister machen können?

Die Blockchain ist eindeutig eine disruptive Technologie, die nicht zu unterschätzen ist und deren Einfluss in den kommenden Jahren in allen Geschäftsbereichen wachsen wird. Und: wenn Sie neue technische Mitarbeiter einstellen, denken Sie daran, dass die Kandidaten, die sich mit der Blockchain auskennen, sehr wahrscheinlich in der Zukunft besonders wertvoll für Ihr Unternehmen sein werden.

Was ist Blockchain und wie wird es die Weltwirtschaft verändern?

Blockchain ist das neue Modewort unter Bankexperten. Für diejenigen, die das Konzept noch nicht kennen, soll dieser Artikel erklären, wie die Technologie funktioniert und wie sie sich wahrscheinlich auf die Zukunft des Bankwesens auswirken wird. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Was ist Blockchain?

Eine Blockchain ist ein unveränderbares, sicheres, offenes Buchhaltungssystem. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Bankverbindung kann jeder Benutzer des Kontos die Transaktionen der Kette über ihre gesamte Lebensdauer einsehen. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Datenbank, die von allen Hauptbenutzern kopiert und gemeinsam genutzt wird.

Bei der Verwendung eines Blockchain-Systems wird jeder Geldverkehr online als ein „Block“ dargestellt. Dieser Block wird dann über das Web mit allen relevanten Beteiligten über ein geschlossenes Netzwerk geteilt. Jeder im Netzwerk bestätigt dann die Transaktion, woraufhin der Block der Kette hinzugefügt wird und das Geld von A nach B mit weniger Aufwand transferiert wird.

Obwohl es ursprünglich für die Aufzeichnung von digitalen Währungen wie Bitcoin, Ethereum und anderen Verschlüsselungsvorgängen entwickelt wurde, hat sich die Technologie auch in einer Vielzahl anderer Kontexte durchgesetzt. Sie geht in die richtige Richtung, um in naher Zukunft eine breitere Akzeptanz in der Gesellschaft zu erlangen.

Was sind die Vorteile?

Blockchain spart Zeit

Blockchain hat einige Vorteile

Der Zugriff aller Benutzer auf die zentralisierte Datenbank bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Der offensichtlichste von ihnen ist, dass jeder Zugang zu genau denselben Datensätzen hat, was die Notwendigkeit von Abstimmungen überflüssig macht. Es bietet auch eine langfristige, transparente Aufzeichnung für die zukünftige Verwendung.

Darüber hinaus können dezentrale Buchhaltungstechnologien den Zeitaufwand für die Abrechnung von Transaktionen erheblich reduzieren. Sobald alle anfänglichen Schwachstellen des Systems behoben sind, wird es auch eine Menge Sicherheit für Transaktionen bieten. Mit der Weiterentwicklung der Technologie könnten auch revolutionäre neue Geschäftsmodelle entstehen.

Was sind die Fehler?

Die Blockchain-Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. Um universell einsetzbar zu sein, muss die Technik perfekt sein, damit jede Möglichkeit der externen Bearbeitung entfällt.

Wie sieht die Zukunft der Blockchain aus?

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Banken und andere Finanzunternehmen die ersten sein werden, die die Blockchain-Technologie übernehmen. Derzeit investieren bereits neun Prozent der Finanzdienstleister in verwandte Technologien. Es wird davon ausgegangen, dass 36% derjenigen, die noch nicht aktiv investieren, in den nächsten drei Jahren investiert werden.

Laut IDC werden bis 2020 45 Millionen Dollar von den Finanzinstitutionen ausgegeben, um Blockchain-Technologien zu ermöglichen. Bis zum gleichen Jahr werden 20% der globalen Handelsfinanzierungen voraussichtlich dezentrale Buchhaltungstechnologien beinhalten. Finanzinstitute sind jedoch nicht die einzigen Unternehmen, die von der Nutzung solcher Technologien profitieren.

Die Beratungsgesellschaft PwC hat kürzlich festgestellt, dass 11 Prozent der Freizeit- und Gastronomiebetriebe bereits begonnen haben, in zugehörige Technologien zu investieren. Hinzu kommen 12% der Unternehmen im Gesundheitswesen, 7% der Energie- und Bergbauunternehmen sowie 6% der Automobilunternehmen. Letztendlich sind die Möglichkeiten beim Einsatz einer Blockchain unbegrenzt.

Blockchain

Bitcoins sind bereits eine bekannte Internetwährung

Neue Vorschriften

Weil die Technologie so neu ist, haben die meisten Regierungen noch keine festen Regeln für die Verwendung von Schlüsselwährungen aufgestellt. Damit können Startups die Blockchain-Technologie auf innovative Weise nutzen. Allerdings werden risikoscheuere Unternehmen weniger häufig mit der Umsetzung beginnen, bis mehr Vorschriften zur Risikominderung erlassen werden.

Einige internationale Organisationen und nationale Regierungsstellen haben den Prozess der Regulierung begonnen. Japan hat Bitcoin bereits als legale Währung anerkannt, und verschiedene US-Agenturen haben damit begonnen, Richtlinien zur virtuellen Währung und ihrer Verwendung aufzustellen.

Warum investieren?

Risikokapitalgeber investieren bereits jetzt in dezentrale Buchhaltungstechnologien. Fast 1,8 Milliarden Dollar Investitionsfinanzierung sind bereits in den Markt eingetreten. Vorausdenkende Wertpapierfirmen und Unternehmen sollten sich überlegen, dasselbe zu tun.

Es gibt eine Reihe von Technologieunternehmen, die sich mit der Verbesserung vorhandener Technologien für dezentrale Buchhaltung beschäftigen. Mit Fortschritten in ihren Projekten können sie die Transaktionsgeschwindigkeit und Skalierbarkeit weiter verbessern. Wer sich für den Einstieg von Anfang an interessiert, sollte sich schon bald über Investitionen informieren.

Steigende Nachfrage

Die Zukunft der Schlüsselwährung sieht vielversprechend aus. Es gibt nur wenige Universitäten, die entsprechende Kurse über ihre Studiengänge für Informatik anbieten, aber der Bedarf an Entwicklern wächst weiter. Erfahrene Ingenieure haben derzeit Gehälter von etwa 250.000 $ pro Jahr, und diese Zahl steigt wahrscheinlich noch, um den höheren Anforderungen zu genügen.

Die Auswirkungen, die Verschlüsselungswährungen und dezentrale Buchhaltungstechnologien auf die Schwellenländer haben werden, sind mit Sicherheit besonders beeindruckend. Weltweit könnten die Entwicklungsländer von Bitcoin und anderen ähnlichen Technologien ziemlich viel profitieren. Die Weltwirtschaft dürfte sich dadurch deutlich verändern.

Einige Stichworte zum Abschluss

Der Bedarf an qualifizierten Entwicklern und Investitionskapital wird in den kommenden Jahren exponentiell wachsen. Zukunftsorientierte Unternehmen, die in Blockchain-Technologien investieren wollen, werden von den Auswirkungen auf die moderne Weltwirtschaft profitieren.

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EZB

Niedrige Zinsen – Die EZB ändert langsam ihre Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank (EZB) muss ab 2018 ihre Geldpolitik ändern. Auf dem Treffen mit internationalen Währungsexperten im Juli bereitete EZB-Chef Draghi die anwesenden Experten und die Märkte auf eine Veränderung beim Anleihekaufprogramm vorsichtig vor. Die EZB-Politik des sehr leichten Geldes wird damit ab dem kommenden Jahr eingeschränkt. Ob damit auch von der Nullzinspolitik so schnell abgewichen wird, ist aber fraglich.

Finanzmärkte reagieren auf Draghis Bekanntmachung

Die Aussagen von EZB-Chef Draghi, die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank in wenigen Monaten zu beenden, hat für unerwartet starke Bewegungen auf den Finanzmärkten gesorgt. Auf den Aktienmärkten war eine Kurskorrektur zu beobachten, die bestbewerteten Staatsanleihen liefern wieder eine Rendite. Die zehnjährige Bundesanleihe liegt erstmals seit über einem Jahr wieder bei mehr als 0,5 Prozent Zinsertrag pro Jahr – ausgehend von einer Null- oder gar negativen Rendite für langjährige Anleihen noch vor einem dreiviertel Jahr ist das schon eine spürbare Steigerung. Die Talsohle bei den Zinsanlagen scheint damit durchschritten, wenngleich eine halbprozentige Rendite noch immer deutlich unter der Inflationsrate liegt und damit die Realverzinsung weiterhin negativ ist.

Starke Reaktion vor allem auf die Handlungslimiterung der EZB zurückzuführen

Die verhältnismäßig starke Reaktion der Finanzmärkte auf die beruhigend gemeinten und eher unkonkreten Aussagen von EZB-Chef Draghi zum Ende der Anleihekäufe liegt vor allem darin begründet, dass vielen Marktakteuren wieder bewusst geworden ist, dass die EZB keine andere Wahl hat, die Anleihekäufe Anfang 2018 zu stoppen. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshof, das den Anleihekauf der EZB nur in bestimmten Grenzen und unter festen Bedingungen erlaubt hatte.

Eine dieser Auflagen vom Europäischen Gerichtshof ist eine Grenze bei den Anleihekäufen. Von den ausstehenden Wertpapieren eines Staates darf die EZB nicht mehr als ein Drittel aufkaufen. Im Falle eines Schuldenschnitts soll die EZB nämlich nicht ein Großschuldner mit Vetorecht werden. Diese Grenze von einem Drittel der ausstehenden Staatsanleihen hat die Europäische Zentralbank in wenigen Monaten für die noch immer kriselnden Länder Portugal und Italien, aber auch für Deutschland, erreicht. Daraus folgt unmittelbar ein baldiger Stopp der Anleihekäufe mindestens aus diesen Ländern – und damit auch ein weitgehendes Ende des Anleihekaufprogramms.

Erholung der europäischen Volkswirtschaft

Die durch die europäischen Richter gesetzten Grenzen werden dabei zu einem Zeitpunkt erreicht, indem das Ende der Anleihekäufe auf gute volkswirtschaftliche Daten trifft und eine weniger lockere Geldpolitik die europäische Wirtschaft auch nicht hemmen dürfte. Die auf das Ende der Anleihekäufe hinweisenden Worte kommen daher zum richtigen Zeitpunkt. Mit gut zwei Prozent Wirtschaftswachstum kann die gesamteuropäische Wirtschaft die stärkste Wachstumsrate seit einigen Jahren vorweisen. Eine noch im Frühjahr 2016 drohende Deflation scheint abgewendet, auch wenn das Ziel einer zweiprozentigen Inflationsrate noch entfernt ist. Draghis Aussage ist nun der erste Schritt, um nach und nach die Informationen der EZB zum Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm zu verkünden.

Anleihekauf wird voraussichtlich schrittweise eingestellt

So wie die EZB durch eine schrittweise Weitergabe an Informationen zu ihren Plänen zum Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm die Finanzmärkte nach und nach darauf vorbereiten möchte, wird auch der Ausstieg selbst vermutlich schrittweise erfolgen. Es wird auf der nächsten EZB-Sitzung im September wohl ein detaillierteres Statement zum Ausstieg aus dem Anleihekauf folgen. Zu erwarten ist erst einmal eine Aussage zur Reduktion der Anleihekäufe, in späteren Aussagen folgen dann die genaueren Schritte.

Der Ausstieg der EZB aus dem Anleihekauf dürfte dabei weniger automatisiert ablaufen, als es die US-amerikanische Notenbank vorgemacht hat. Dort hatte man sich für eine automatische monatliche Reduktion der Anleihekäufe über ein Dreivierteljahr entschieden. Die EZB wird sich hier flexiblere Lösungen vorbehalten.

Aktuell kauft die EZB Anleihen in Wert von 60 Milliarden Euro jeden Monat. Ab Januar wird die EZB das Kaufvolumen vermutlich auf 40 Milliarden Euro reduzieren und die Wirkung dieser Entscheidung zunächst analysieren. Im Frühsommer 2018 könnte dann die nächste Kürzung folgen, bis im Herbst 2018 das Anleihekaufprogramm ganz eingestellt wird.

Ende des Anleihekaufs kein Indikator für ein Ende der Nullzinspolitik

Selbst wenn die EZB ihre Anleihekäufe ohne den höchstrichterlichen Zwang beendet hätte, bedeutet das noch nicht, dass sie an ihren anderen Stellschrauben der Geldpolitik dreht. Insbesondere eine Änderung der Zinsen scheint, außer Frage zu stehen – eine Abkehr von der Nullzinspolitik somit zunächst einmal sehr unwahrscheinlich. Trotz verbesserter volkswirtschaftlicher Daten ist die Inflation im Euroraum noch immer zu niedrig, um die Zinsen anzuheben. Auch die strukturellen Probleme im Finanz- und Bankenwesen, vor allem das Interbankengeschäft, sind noch nicht überwunden. Vor 2019 wird die EZB kaum an die Zinsen herangehen.

Selbst wenn ab 2019 sich die wirtschaftlichen Rahmendaten verbessern, dürfte die EZB in ihrer Zinspolitik sehr vorsichtig zu Werke gehen. In einem ersten Schritt würde sicherlich der negative Einlagezins für Übernachteinlagen bei der EZB zur Diskussion stehen. Erst in der Folge sind kleine Leitzinsanhebungen denkbar. Hier wird die EZB sicherlich ähnlich vorsichtig und zurückhaltend agieren, wie die US-Notenbank es zurzeit vormacht. Mittelfristig sind somit weiter sehr niedrige Zinsen zu erwarten.

Situation für Anleger und Investoren bleibt schwierig

Weltweit wird die sehr drastische Zinspolitik der Zentralbanken wieder etwas zurückgenommen werden. Überschussliquidität wird erstmalig nach den ganzen Krisenjahren seit 2008/09 wieder sinken. Zinsen für bestimmte Anlageformen wie Tagesgeld werden sich in naher Zukunft kaum weit genug erholen, um langfristig für Investoren interessant zu sein. Die leicht ansteigenden Zinsen vor allem für Staatsanleihen dürften die Aktienkurse mittelfristig sinken lassen und für mehr Volatilität sorgen. Anleger müssen sich damit wieder mehr Gedanken machen, wie sie ihr Vermögen erhalten wollen.

unternehmensbewertung

Was ist eine Unternehmensbewertung

Eine Unternehmensbewertung wird für die Ermittlung des Wertes eines Unternehmens benötigt. Sie kann auch für die Bewertung der Anteile an einem Unternehmen sehr hilfreich sein. Die Unternehmensbewertung ist ein wichtiger Bestandteil des Corporate Finance.

Die objektive Bewertungslehre

Bereits in den 50er Jahren war man der Meinung, dass es für die Bewertung eines Unternehmens wichtig ist, dass objektive Werte zur Verfügung stehen. Bei einer objektiven Bewertungslehre wird ein einziger innewohnender Wert des Unternehmens ermittelt.

In den letzten Jahren haben sich viele Bewertungsmethoden für Unternehmen durchgesetzt. Jede Unternehmensbewertung sollte dem Ansatz eines Methodenpluralismus folgen. Dadurch kann eine verlässliche Bewertung eines Unternehmens stattfinden. Der Vorteil einer Multiplikatormethode ist die einfache Handhabung und die leichte Verständlichkeit.

Eine marktorientierte Unternehmensbewertung

Bei einem Multiplikatorverfahren wird der Wert eines zu bewertenden Unternehmens entweder aus dem Marktpreis börsennotierter, vergleichbarer Unternehmen abgeleistet. Die Ermittlung kann man aber auch auf Basis von Preisen ermitteln, die im Rahmen der einzelnen Transaktionen mit ähnlichen Unternehmen gezahlt wurden.

Der Wert eines Unternehmens ergibt sich als Produkt eines aus einem Vergleichsunternehmen abgeleiteten Multiplikators und der Bewertungsobjekt Kennzahl. Bei einem Multiplikatoransatz wird insgeheim unterstellt, dass sich Rückschlüsse für den Wert eine betreffenden Unternehmens durch beobachtbare Marktpreise ziehen lassen. Für die Aussagekraft der Unternehmensbewertung ist es somit wichtig, eine Vergleichbarkeit der Unternehmen mit dem Bewertungsobjekt herzustellen.

Die Analyse von Bewertungsobjekten

Für die Bewertung eines Unternehmens mit Hilfe eines Multiplikatoransatzes benötigt man gleich mehrere Schritte. Als erstes erfolgt eine betriebswirtschaftliche Analyse des jeweiligen Bewertungsobjekts im Bezug auf die wesentlichen Werttreiber wie zum Beispiel die Wachstumsrate der Umsätze, die Positionierung im relevanten Markt oder die operative Marge.

Man benötigt bei der Analyse des Bewertungsobjekts börsennotierte, vergleichbare Unternehmen benötigt. Als Alternative kann man aber auch vergleichbare Unternehmen für eine Unternehmensbewertung nutzen die Gegenstand von jüngeren Transaktionen waren. Das bedeutet, dass die Unternehmen, die ähnliche Zahlungsströme für ihre Eigentümer erzeugen, als Vergleich dienen können.

Diese Unternehmen sind in der Regel meistens in der gleichen Branche angesiedelt. Das ist aber nicht zwangsläufig notwendig. In vielen Fällen stellt genau diese Aufgabe den Bewerter vor eine große Herausforderung. Rein realistisch gesehen, ist es sehr schwer, ein exakt vergleichbares Unternehmen aus der gleichen Branche zu finden.

Damit eine Unabhängigkeit zu anderen Unternehmen beibehalten wird, wird häufig auf eine ganze Gruppe von vergleichbaren Unternehmen zurückgegriffen.

Die Bereinigung der Daten

Die Finanzdaten des Vergleichsunternehmens bereinigt man genau um die Komponenten, die für das Unternehmen Sondereinflüsse darstellen. Bei einer Unternehmensbewertung ist es wichtig, dass man die Vergleichbarkeit der Unternehmen durch das Bewertungsobjekt erhöht. Gleichzeitig sollte die Ermittlung des Wertes auf der Basis von nachhaltigen bzw. voraussichtlich dauerhaft möglichen Ergebnissen, erfolgen.

Hierbei sind die unterschiedlichsten Ausübungen der Bewertungs– und Bilanzierungswahlrechte und außergewöhnliche Effekte zu berücksichtigen. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel einen sehr hohen Ertrag erwirtschaftet hat, dann sollte man diesen Ertrag im Rahmen der Ergebnisermittlung direkt eliminieren. Ansonsten kann es passieren, dass es zu einer Bewertungsverzerrung kommt.

Je nach Größe und Umfang der Bereinigungen, die für eine Unternehmensbewertung wichtig sind, kann diese Aufgabe einen erheblichen Arbeitsaufwand bei den Analysen verursachen.

Die Berechnung der Multiplikationen

unternehmensbewertung brokerNach der Bereinigung erfolgt bei einer Unternehmensbewertung die Berechnung und Ableitung der Multiplikatoren. Diese muss man als Grundlage für die Ermittlung der Werte mit heranziehen. Sehr häufig kann man aktuelle Werte in das Verhältnis der zu erwartenden Bezugsgrößen verwenden, da die Unternehmenswerte sehr häufig auch die Zukunftswerte darstellen. Dadurch können zum Beispiel Analysten Schätzungen des Institutionel Brokers Estimate Systems (IBES) verwenden. Hierbei handelt es sich um einen Informationsdienst.

Wertgrößen wie der Umsatz, Cash FlowEBITEBITDA oder der Jahresüberschuss kommen dabei in Betracht. Aber auch Mengengrößen, wie die Anzahl der Kunden oder Webseiten Clicks können bei der Berechnung sehr nützlich sein. Webseiten Clicks hat man zum Beispiel in der Hochphase der New Economy Bewertung genutzt, um dadurch ertraglose und umsatzlose Unternehmen bewerten zu können. Die Größen der Mengen sollte man aber immer mit großer Vorsicht genießen. Die Unterschiede der Kostenstrukturen und der Ertragskraft kann man nicht immer berücksichtigen

Die Bewertungsab– und –zuschläge

Sobald der Unternehmenswert eines Objektes ermittelt wurde, sollte man noch überprüfen, inwiefern man die Bewertungsab– und –zuschläge für das jeweilige Unternehmen vornehmen kann. Hierbei kann man zum Beispiel in der Praxis bei einer Übernahme von Mehranteilen die Kontrollprämien vergüten.

Dadurch honoriert man die erweiterten Mitspracherechte. Wenn das Bewertungsobjekt nicht börsennotiert ist, dann kann ein Abschlag für eine mangelnde Fungibilität teilweise in Betracht kommen. Die Ermittlung der exakten Höhe von Zu- und Abschlägen ist nur von Experten möglich, das sich die Berechnung in der Praxis häufig als sehr schwierig gestaltet.